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Das Stadtgespräch Mai 2018

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56 GESCHÄFTLICHES

56 GESCHÄFTLICHES Das Stadtgespräch anzeigen ABMAHNUNGEN DER »DEUTSCHEN UMWELTHILFE« Wie die DUH bei der Auto- Zentrale Thiel kassierte »So geht es nicht weiter!« Jürgen Macke, Geschäftsleiter der Auto- Zentrale Thiel, ist verärgert. Ursache seines Unmutes ist das Gebaren der »Deutschen Umwelthilfe«, kurz DUH. Mehrmals hat Jürgen Macke unangenehme und kostspielige Erfahrungen mit der DUH machen müssen. Hier drei Fälle, in denen die Auto-Zentrale Thiel von der »Deutschen Umwelthilfe« abgemahnt wurde. Mehrere Zahlungen an die DUH In einem Fall war ein Vorführwagen nicht mit einem laminierten Energie- bzw. PKW-Label ausgezeichnet. Dieses Label enthält vorgeschriebene Angaben zum Verbrauch und Schadstoffausstoß des Wagens. Es muss bei Neuwagen und Vorführwagen gut sichtbar am, im oder neben dem Fahrzeug angebracht werden. Bei der Auto-Zentrale Thiel fehlte dieses Schild, möglicherweise weil der Wagen zur Probefahrt unterwegs war oder gerade umgeparkt worden war. Die Deutsche Umwelthilfe schickte jedenfalls eine Abmahnung, 6.000 Euro mussten letztlich gezahlt werden, an die DUH wohlgemerkt! Auch das Werben im Internet wird von der DUH »kontrolliert«. Wird dort für einen Neuwagen geworben, so müssen direkt auf der ersten Seite die Angaben über Verbrauch und Abgaswerte abgebildet sein, sonst folgt die Abmahnung durch die »DUH«. Das erlebte auch die Auto-Zentrale Thiel. Diesmal waren 6.000 Euro an die »Deutsche Umwelthilfe« fällig. Geschäftsleiter Jürgen Macke mit PKW-Label Im dritten Fall waren in einer Zeitungsanzeige der Auto-Zentrale Thiel die Angaben zu CO2-Werten zu klein gedruckt. Auch das mahnte die DUH ab! Insgesamt waren diesmal 10.000 Euro an die »Deutsche Umwelthilfe« zu zahlen. Petition gegen Abmahnungen Für Geschäftsleiter Jürgen Macke sind das ärgerliche und überflüssige Zahlungen. Er fordert ein Ende der sinnlosen Abmahnungen und eine Änderung der gesetzlichen Grundlage. Deshalb hat er zur Teilnahme an einer Petition eingeladen, die beim Deutschen Bundestag eingereicht werden soll. In der Petition 77180 heißt es: »Mit der Petition wird eine Reform des wettbewerbsrechtlichen Abmahnwesens gefordert, da die derzeitigen rechtlichen Rahmenbedingungen den missbräuchlichen Einsatz von Abmahnungen aus Gewinninteresse durch Abmahnvereine und spezialisierte Rechtsanwälte begünstigen«. Hintergrund Die »Deutsche Umwelthilfe«, DUH, ist ein Verein mit weniger als 300 Mitgliedern. Gegründet wurde er 1975. Bundesgeschäftsfüher ist Jürgen Resch. Bekannt durch zahlreiche Medienauftritte, besonders zum Thema Dieselmotor. Aktives Vereinsmitglied zu werden ist offenbar kaum möglich, so niedrig wie die Zahl der Mitglieder ist. Die Aufnahme erfolgt laut Satzung durch einen Vorstandsbeschluss. Die DUH hat eine Besonderheit, die ihr große Einnahmen sichern: Sie ist ein »klageberechtigter Verbraucherschutzverband nach dem Unterlassungsklagegesetz (UKlaG)«. Dadurch kann die DUH zum Beispiel gegen Verbraucherschutzverstöße vorgehen. Diese Möglichkeit nutzt die DUH in großem Umfang. Sie durchforstet offenbar das Internet, Zeitungswerbung und die Beschriftung und Kennzeichnung von Neuwagen in den Autohäusern. Sie klagt bundesweit gegen Konzerne, Städte und mahnt eben Autohäuser wie die Auto- Zentrale Thiel ab. Millioneneinnahmen Allein durch Abmahnungen nahm die »DUH« im Jahr 2015 insgesamt 2,5 Millionen Euro ein, berichtete die »Süddeutsche Zeitung« SZ im vergangenem Herbst. Der SZ nannte die Umwelthilfe auch 39 Firmen, welche die DUH durch Spenden oder als Sponsoren unterstützen. Dabei sind Unternehmen wie die »Telekom«, »Rapunzel Naturkost« oder Toyota, ein Autokonzern, der selbst nicht mehr auf Dieselmotoren setzt. Öffentliche Zuschüsse Weitere Einnahmen erzielt die DUH aus öffentlichen Mitteln von Bundesministerien oder sie erhält Zuschüsse von Stiftungen wie z. B. der Modekette »C&A- Foundation«, berichtet die SZ. Ob die DUH in erster Linie der Umwelt und nicht sich selber hilft, darüber gibt es viele Diskussionen. Fahrer von dieselbetriebenen Autos sehen die DUH kritisch und verbinden den Verein mit drohenden aber überflüssigen Fahrverboten.

GESCHÄFTLICHES anzeigen 57 RICHTFEST BEI »CARPE DIEM« Senioren-Park wird vergrößert Für den Erweiterungsbau des Senioren-Parks carpe diem Rheda-Wiedenbrück, Gütersloher Str./ Ecke Parkstraße, fand am 10.4.2018 das Richtfest statt. Bauträger ist die Seniorenwohnen Bensberg und Rheda GmbH & Co geschlossene Investment KG aus Hilden. Bereits zum 1.11.2014 wurde der moderne Senioren-Park in Rheda an der Parkstraße von der carpe diem GBS mbH (Gesellschaft für den Betrieb von Sozialeinrichtungen) übernommen. Mittlerweile sind einige Jahre vergangen. Die Bewohner und Mitarbeiter haben sich eingelebt. Es ist an der Zeit, erneut den Spaten anzupacken und das Angebot vor Ort zu erweitern. Auf dem Gelände des abgerissenen Krankenhauses TÜV NORD FRÜHLINGSTIPP Wo dürfen Motorräder parken? Autofahrer ärgern sich, wenn Motorräder ihnen die Parkplätze nehmen – doch rechtlich gesehen, müssen Biker so handeln. »Wer seine Maschine auf dem Gehweg parkt, riskiert einen Strafzettel«, weiß Roland Potthoff, Leiter der TÜV-Station Rheda-Wiedenbrück. Laut StVO dürfen Motorräder wie Pkw nur in ausgezeichneten Parkflächen stehen. »Viele Gemeinden akzeptieren falschparkende Motorräder zugunsten freier Parkflächen, solange sie Fußgänger und Radfahrer nicht behindern«, weiß Potthoff. »Doch das Risiko eines Knöllchens bleibt.« Auch wo Parkuhr, Parkausweis oder Parkschein erfordert werden, sind Motorräder den Pkw gleichgestellt. »Wer einen Parkschein am Bremshebel einklemmt oder auf die Maschine klebt, sollte ihn sicherheitshalber fotografieren, da er nicht vor Wetter und Diebstahl geschützt ist«, rät der TÜV-Experte. entstehen in direkter Nähe zum Senioren-Park drei Gebäude mit 24 betreuten Wohnungen sowie einer Tagespflege mit insgesamt 14 Plätzen und ein ambulanter Pflegedienst. Die drei Gebäude sind mit einer Tiefgarage unterkellert. Allen künftigen Bewohnern/Mietern stehen somit sämtliche Leistungen des Konzeptes des Senioren-Parks carpe diem zur Verfügung. Stets an der Maxime orientiert: »So viel Selbstständigkeit wie möglich bei so viel Betreuung und Pflege wie nötig«. Noch sind dort Wohnungen frei. Für einige wurden bereits Reservierungen vereinbart. In Zeiten knappen Wohnraums sollten Interessenten die Chance nutzen. Bereits zum 1. November ziehen die Zimmermann Ralf Beermann, Bauunternehmer André Gosemärker, Jan Christian Schreiter u. Martin Niggehoff von »carpe diem«, Bauherr Hans Hermes und Bürgermeister Theo Mettenborg ersten Bewohner in den Neubau ein. Machen Sie sich an einem der monatlich stattfindenden Infotage vertraut mit dem maßgeschneiderten Wohnkonzept, das Individualität, Selbständigkeit und Selbstbestimmung der Bewohner/Mieter fördert und erhält. Nutzen Sie die Möglichkeit der Vorreservierung für eine Wohnung im Betreuten Wohnen. Die Kontaktdaten: Senioren-Park carpe diem Rheda-Wiedenbrück, Parkstraße 1 33378 Rheda-Wiedenbrück Telefon: 05242/965-0 Email: rheda@senioren-park.de

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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