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Das Stadtgespräch Mai 2018

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48 Das

48 Das Stadtgespräch Die Organisatoren sind mit der Premiere der Rhedaer Auflage des Gehtreffs zufrieden. Quelle: Margret Eberl GEHTREFF-PREMIERE IN RHEDA 25 Teilnehmer spazierten mit Nach der guten Resonanz der Gehtreffs in Wiedenbrück ist auch die Premiere der Spazierrunden in Rheda gut angenommen worden: 25 Interessierte inklusive der frisch gebackenen Paten hatten sich zum Start am Rhedaer Freibad versammelt. Positiv überrascht zeigte sich auch der stellvertretende Bürgermeister Norbert Flaskamp, der die Gruppe nicht nur begrüßte, sondern die Gelegenheit nutzte, die gut einstündige Runde gleich selbst mitzugehen. »Dass Sie so zahlreich erschienen sind, obwohl das Wetter alles andere als frühlingshaft ist, zeigt mir, dass die Idee der Gehtreffs offenbar ins Schwarze trifft. Gemeinsames Spazierengehen ist nicht nur eine gesellige Angelegenheit, sondern auch gut für die Gesundheit«, so Flaskamp, der die Initiatoren vom Seniorenbeirat, dem Wiedenbrücker Turnverein, der VfL Rheda und dem Kreissportbund Gütersloh ausdrücklich lobte und insbesondere das Engagement der ehrenamtlichen Gehtreff-Paten hervorhob. Bevor es auf die Strecke ging, erklärte Koordinator Hans Gerd Specht, dass sich alle Mitgehenden darauf verlassen dürfen, dass es für niemanden zu anstrengend wird. »Wir schauen, dass das Tempo so ist, dass es auch für Langsamere passt«, so Specht. Das sei schließlich der Sinn von Gehtreffs, die ab jetzt jeden Mittwoch in Rheda stattfinden sollen. Mitmachen können alle älteren Menschen, die Spaß und Lust haben, sich in guter und sicherer Begleitung auf den Weg zu machen und in ungezwungener Atmosphäre einen kleinen Spaziergang in der nahen Umgebung zu unternehmen. Geplant ist jeweils eine Runde von rund einer Stunde mit Pausen. Das Tempo wird natürlich so angepasst, dass jeder mitgehen kann. Die Teilnahme ist kostenlos und es bedarf keiner Anmeldung. Das Angebot ist eine Initiative des Seniorenbeirates der Stadt Rheda- Wiedenbrück in Zusammenarbeit mit dem Wiedenbrücker Turnverein und dem VfL Rheda. Unterstützt wird das Vorhaben durch den Kreissportbund Gütersloh im Rahmen des Programms »Bewegt ÄLTER werden in NRW«. Informationen zu den Gehtreffs bekommen Interessierte bei Hans Gerd Specht, Tel. 05242 8552 oder 0160 7545162. Gehtreffs in der Stadt Jeden Montag, 10 Uhr, Treffpunkt Freibad Wiedenbrück Jeden Mittwoch, 14.30 Uhr, Treffpunkt Freibad Rheda Brücke am Ratsgymnasium ab 1. Mai nutzbar Viele Schüler, Radler und Spaziergänger warten gespannt darauf: Nach der Verzögerung der Arbeiten an der Brücke am Ratsgymnasium wegen eines fehlenden Geländerstücks wird sie voraussichtlich Ende April fertiggestellt. Ab 1. Mai können alle Bürgerinnen und Bürger die neue Brücke nutzen. »Leider waren die Gespräche mit dem Generalunternehmer bezüglich des fehlenden Geländerstücks nicht zielführend«, bedauert Dr. Georg Robra, Erster Beigeordneter und Geschäftsfüh- rer der Flora Westfalica GmbH als Auftraggeberin. »Deshalb musste der Auftrag gekündigt werden«. Die Firma Mersch Metallbau aus Gütersloh hat den Auftrag übernommen und strebt die Fertigstellung bis Ende April an. Zum Hintergrund: Mitte Mai 2017 begannen die Bauarbeiten, die Brücke wurde Ende September 2017 aufgesetzt. Da die Brückenpfeiler spezielle Maße und Ausrichtungen haben, muss das Brückengeländer eine bestimmte Passform haben. »Daher konnte es kein Geländerstück ›von der Stange‹ sein«, erklärt Dr. Georg Robra. Ein erster Versuch der ursprünglich beauftragten Firma schlug fehl, die Gespräche im Anschluss scheiterten. Die Brücke am Ratsgymnasium ist Bestandteil des neuen Emsradwegs. Das Teilstück verbindet in seiner stringenten Weiterführung den neu angelegten Radweg über den Emssee zur Altstadt Wiedenbrück. Die Baukosten für die Brücke betragen 506.000 Euro und werden vom Land Nordrhein-Westfalen mit rund 200.000 Euro gefördert.

anzeigen 49 Petra Andrews Vorsicht beim Kauf einer Eigentumswohnung Erwerber müssen für eine unbekannte Sonderumlage haften. Für den laufenden Unterhalt einer Eigentumsanlage müssen die Eigentümer regelmäßig ihren Beitrag leisten, das sogenannte Hausgeld. Reichen die Rücklagen nicht aus, weil etwa eine teure Dachsanierung zu bezahlen ist, wird oft eine Sonderumlage beschlossen, an der sich alle Eigentümer zu beteiligen haben. Wie ist es aber, wenn die Umlage schon vor dem Kauf durch den neuen Erwerber beschlossen worden ist. Muss der Erwerber auch für diese Umlage aufkommen? Schließlich hatte er keine Möglichkeit, sich an der Abstimmung zu beteiligen, schlimmstenfalls weiß er nichts von der Sonderumlage. So der Fall, den der Bundesgerichtshof entschieden hat. Im August 2014 hatte die Eigentümergemeinschaft für dringende Baumaßnahmen eine Sonderumlage in fünfstelliger Höhe beschlossen. Zwei Monate später wurde der Käufer einer Eigentumswohnung im Grundbuch eingetragen. Im Dezember 2014 forderte der Verwalter von ihm 2.400,00 € als Anteil an dieser Sonderumlage. Der Erwerber wollte aber nicht zahlen. Auf die Klage der Eigentümergemeinschaft stellte der Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 15.12.2017 zum Aktenzeichen V ZR 257/16 klar, dass der Erwerber auch für eine Sonderumlage aufzukommen hat, die vor seinem Erwerb beschlossen wurde, wenn sie erst nach dem Eigentumsübergang fällig wird. Die Fälligkeit tritt nicht schon mit dem Beschluss der Eigentümergemeinschaft ein, sondern erst dann, wenn der Verwalter den Betrag von den einzelnen Eigentümern einfordert. Darin liegt zugleich der entscheidende Unterschied zu einer Umlage, die vor dem Eigentumserwerb beschlossen wurde und auch schon fällig gestellt wurde: Denn für derartige Umlagen haftet der Erwerber einer Eigentumswohnung nicht. Fazit: Wenn Sie eine Eigentumswohnung erwerben wollen, lesen Sie sich die Protokolle der letzten Eigentümerversammlung durch. Sind dort Umlagen beschlossen worden, die noch nicht fällig gestellt wurden, müssen Sie damit rechnen, dass Sie nach dem Kauf hierfür zur Kasse gebeten werden. Sie sollten derartige Zusatzkosten unbedingt in Ihre Finanzplanung einkalkulieren bzw. bei der Vereinbarung über den Kaufpreis nicht außer Acht lassen. Petra Andrews Rechtsanwältin für Familienrecht in der Kanzlei Swienty • Granas • Döring & Collegen, Rheda-Wiedenbrück

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