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Das Stadtgespräch Mai 2018

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44 Das

44 Das Stadtgespräch Dr. Hugo empfiehlt Habt ihr schon die tollen Blumen, die immer blühen? Mit meiner Anleitung könnt ihr sie ganz einfach selbst stellen. Außerdem interessiert mich, ob ihr im Suchbild alle zehn Fehler findet. her- Na dann los ... Euer Dr. Hugo Ihr braucht (aus dem Bastelshop oder Bau- und Gartenmarkt) • ungefähr vier verschiedenfarbige Moosgummiplatten • lange Pfeifenputzer (Chenilledraht) in Hellgrün • Bleistift • Papier • Schere 1 Zeichnet mit dem Bleistift auf einem Blatt Papier möglichst gleichmäßig die Form einer Blüte auf. Diese sollte innen gut 1 Zentimeter Durchmesser und außen etwa 5 bis 8 Zentimeter Durchmesser haben. 2 Schneidet die Form ganz genau mit der Schere aus. Diese brauchen wir nun als Schablone. 3 Die Schablone legen wir nun auf das Moosgummi und zeichnen mit dem Stift entlang der Außenkante. Wiederholt das Ganze auf den verschiedenen Moosgummi-Platten, bis ihr genügend Blüten aufgezeichnet habt. 4 Nun schneidet ihr mit der Schere alle Blüten aus den Mossgummi- Platten aus. 5 Jetzt stecht ihr den Draht etwas von der Mitte einer Blüte entfernt durch und biegt ihn um. Durch ein zweites Loch einige Millimeter daneben zieht ihr den Draht vorsichtig wieder zurück. Dabei solltet ihr den Draht nach und nach wieder gerade biegen. 6 Nun könnt ihr die Blüte ganz vorsichtig auf dem Draht weiterziehen. Das wiederholt mit jeder Blüte. Zum Schluss verdreht ihr die Enden des Drahtes. Dann ist unser Kranz fertig. Lösung des Rätsels S. 58 Designed by brgfx / Freepik

45 INTERNATIONALES KULTURFEST Termin und Standort neu (Kem) Das Internationale Kulturfest war ursprünglich für den 19. und 20. Mai geplant. Die muslimischen Mitglieder in der Vorbereitungsgruppe baten den Ramadan zu berücksichtigen. Dieser fällt in diesem Jahr auf die Zeit vom 15. Mai bis zum 14. Juni. Die Vorbe- ACHTUNG: Terminänderung! reitungsgruppe fand darauf einmütig einen neuen Termin für das Kulturfest – nämlich das auf den 30. Juni und 1. Juli fallende Wochenende. Auf derselben Sitzung sprachen sich die Mitglieder ebenfalls einstimmig für einen neuen Veranstaltungsort aus. Sie wollen damit eine »schlauchartige Bebauung« wie seinerzeit in der Berliner Straße verhindern. Die Bebauung des Kernbereichs auf dem Rathausplatz war schon in den letzten Jahren an ihre Grenzen gestoßen, erfuhren wir von Elke Leßmeier, Mitglied der Vorbereitungsgruppe für die Flora Westfalica. Die Gruppe verspricht sich nun von einer Verlegung auf den Vorplatz des Bahnhofs neue Möglichkeiten für eine geschlossene Weiterentwicklung der Veranstaltung. Er bietet mehr Platz für Hütten und ebenfalls für die Errichtung eines Zeltes. Zudem muss nicht mehr der Wochenmarkt verlegt werden. Die Vorbereitungsgruppe ist zuversichtlich, dass die Besucher der neue Standort überzeugt. Leserbriefe Die Meinung unserer Leser findet immer großes Interesse. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen. Ulrich Horn hat zu zwei Berichten aus dem letzten Stadtgespräch Leserbriefe geschrieben. Schulbau – es geht nicht alles auf einmal Jetzt wissen wir es also ganz genau, warum die Gesamtschule in Rheda teurer wird und die Fertigstellung sich verschiebt. Die zusätzlichen Kosten und die Verzögerung haben einen Grund. Die Beigeordnete Christine Zeller, Kämmerin der Stadt, hat es uns in einem Interview erklärt: Hauptargument ist die langjährige Nutzung. Da dürfe man nicht spartanisch denken, sondern nachbessern. Die Kosten lassen sich ganz einfach aus den erzielten Vergabe-Gewinnen decken. Also bei der Stadtverwaltung denkt man erst einmal bei einem Schulneubau, dass er nur für wenige Jahre genutzt wird. Dann erkennt man, dass er doch vielleicht Jahrzehnte (siehe Ernst- Barlach Realschule) oder sogar Jahrhunderte (siehe Wenneberschule) halten soll. Aus dieser Erkenntnis heraus spielen Zeitverschiebung und Mehrkosten keine Rolle. Die Vergabegewinne hätten dem städtischen Haushalt auch gutgetan, jetzt werden sie einfach ausgegeben. So ist das, wenn eine Kämmerin so nebenbei auch noch ein Bauobjekt betreut. Wenn man in Wiedenbrück beim Bau des Standortes der Gesamtschule das Raumprogramm umgesetzt hätte, dann wäre eine kostenintensive Zwischenlösung vermieden worden. Aber da wäre man an die Grenzen der personellen Ressourcen gestoßen, so Frau Zeller. Geld spielt offensichtlich keine Rolle. Überrascht hat mich die Aussage, dass der Südring gebaut wird und deswegen drei Pavillonklassen der Brüder-Grimm- Schule weichen müssen. Zunächst soll ein Raumprogramm mit der Schule erörtert werden. Wenn dann der Südring ausgebaut wird, landet das Konzept im Reißwolf. Was hat denn nun Priorität: Südringausbau oder Schulausbau? Es wird Zeit, dass sich in der strategischen Planung einiges ändert. Einigung bei der Gänsemarktbebauung Da behauptet der technische Beigeordnete Stephan Pfeffer allen Ernstes, dass er in den nächsten 5–10 Jahren 1.000 bis 2.000 neue Wohnungen schaffen will. Ich glaube, er hat den Bedarf mit dem Angebot verwechselt. Wo und wie will er das denn schaffen. Hat die Stadt so viele freie Flächen oder will er die Privatbesitzer zwingen, zu bauen. Und überhaupt: Ist sich Herr Pfeffer darüber im Klaren, dass er mit einem Satz einen weiten Bogen spannt? 5 und 10 Jahre liegen um das Doppelte auseinander, ebenso 1.000 bis 2.000 Wohnungen. Will er nun in 5 Jahren 2.000 Woh- nungen schaffen, oder nur 1.000 Wohnungen in zehn Jahren? So oder so: Wenn es wie beim Gänsemarkt 8 Jahre dauert, bis eine Einigung mit dem Bauherrn zustande kommt und vielleicht noch ein weiteres Jahr ins Land geht, bis die Baugenehmigung erteilt wird, dann kann man sich ausrechnen, dass beide Angaben unrealistisch sind. Und dann ist da noch die Schildkröte, die ja umgesiedelt werden muss. Das neue Zuhause am Haus Aussel ist zwar gut und schön. Aber jetzt geht es erst einmal darum, sie zu finden. Da muss der Teich am Gänsemarkt vorsichtig – am besten mit der Hand – ausgepumpt werden. Einfach mit dem Bagger anrücken geht nicht. Und dann muss – am besten ein Zoodirektor – diese Schildkröte finden, die sich dann auf Grund der Unruhe im Schlamm versteckt hat. Aber bitte, Herr Pfeffer, warten Sie nicht bis zum Winter. Dann ist der Teich wieder zugefroren und der Bauherr wartet dann zehn Jahre, bis er anfangen kann.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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