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Das Stadtgespräch Mai 2018

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30 Das

30 Das Stadtgespräch Akku füllen an der Ladestation ELEKTROAUTOS Wohin mit den leeren Akkus? Es macht kaum Geräusche, hat aber eine enorme Beschleunigungskraft: das Elektroauto. Fahren mit Stromantrieb soll nicht nur Sache der Eisenbahn bleiben. E-Antrieb soll massentauglich sein oder werden, da gibt es noch Diskussionen. Tatsache ist. Ein E-Auto braucht einen Akku. Als gängigster Speicher wird der Lithium-Ionen- Akku gesehen. Der Akku ist der teuerste Teil eine E-Cars. 8.000 Euro und mehr kostet ein leistungsfähiger Speicher. Bei der Lebensdauer gehen die Fahrzeughersteller davon aus, dass der Akku so lange halten soll wie die Betriebsleistung eines Autos beträgt, also 150.000 bis 200.000 Kilometer. Wertvolle Rohstoffe Was aber passiert mit dem Akku, wenn er kaputt ist oder seine Leistung nicht mehr bringt. Die Entsorgung ist ein wesentlicher Faktor. Die Akkus bestehen aus wertvollen Rohstoffen wie Kobalt, Lithium, Graphit und Nickel. Es gibt mehrere Ansätze für ein Recyclingverfahren. Den Akku zerkleinern und mit chemischen Verfahren die wertvollen Bestandteile herauslösen. An weiteren Verfahren wird geforscht. Ziel ist, möglichst viele Materialien mit möglich wenig Energieaufwand wiederzugewinnen und zu verwerten. Zweites Akkuleben Interessant ist die Weiterverwertung von E-Auto-Akkus. Das so genannte »Second-Life«. Dabei werden ausgediente Akkus zu einem Super-Akku zusammengeschlossen. So kann überschüssiger Strom zum Beispiel von Windrädern in alten aber noch funktionsfähigen Akkus gespeichert werden. Damit haben alte Autoakkus noch eine Verwendung für rund 10 Jahre. Was danach umweltfreundlich mit ihnen geschehen kann, muss die Forschung ermitteln. Wenn keine Lösung gefunden wird, dann lagern künftig womöglich neben dem Schrottplatz zigtausende ausgelaugte Akkus und warten auf sinnvolle Verwendung. Frische Grillspezialitäten zum Genießen • beste Zutaten • eigene Herstellung • große Auswahl • höchste Qualität weil man´s schmeckt Klingelbrink 25 • Wiedenbrück • Tel. 05242/5226 • www.groene-feinkost.de PFARRGEMEINDE ST. PIUS AKTIV Ehrenamtliche steigern Attraktivität (Kem) »Die Idee, Geld bereitzustellen, um noch mehr Aktivität zu ermöglichen, ist nur ein konsequenter Schritt, der es noch mehr Menschen ermöglichen soll, sich in St. Pius zuhause zu fühlen«, lobte Pfarrdechant

31 Akteure des Piustheaters füllen den »Pius+«-Fördertopf mit 4000 Euro. Darüber freuen sich Pfarrdechant Reinhard Edeler, Pastor Rasche sowie die Kirchenvorstandsmitglieder Georg Effertz und Ute Winkenstette, Ansprechpartnerin von »Pius+«. Reinhard Edeler am Tag des Ehrenamts den Start des neuen Projekts »Pius+«. Vor den rund 100 anwesenden Ehrenamtlichen aus allen Bereichen der Gemeinde erklärte der Pastoralverbundsleiter: »Auch in Zeiten klammer Kassen an Aktivität und Attraktivität zu gewinnen, das ist die Idee hinter dem Fördertopf ›Pius+‹«. Oft heißt es: »Wir könnten ja…« oder »Man müsste mal…«: aber die wenigsten Vorschläge werden in die Tat umgesetzt, denn dann kommen die Bedenken: »Das ist zu teuer!« oder »Wer weiß, ob das funktioniert!«. Der als Träger von »Pius+« gegründete »Förderkreis aktive und attraktive Kirchengemeinde St. Pius Wiedenbrück« meint dazu: »Schluss damit! Wir müssen die Ideen in die Tat umsetzen: Egal, ob ein Konzert, ein DJ für den nächsten Firmtag, Spielangebote für Kinder, ein Großeltern-Enkel-Gottesdienst, ein Poesie-Treff, ein Bibel-Musical, ein Pius-YouTube-Channel – die einzige Bedingung: die geplanten Projekte müssen auch anderen offenstehen, so die »Pius+«-Ansprechpartnerin Ute Winkenstette bei der Pressevorstellung des Projekts. Sie nimmt die Vorschläge entgegen unter pius+@ unity-mail.de und Ruf 05242- 406699. »Vielleicht wird ja etwas draus – dann ist St. Pius noch ein bisschen lebens- und liebenswerter! Und falls nicht: Dann ist es doch gut, dass wir es wenigstens ausprobiert haben!«, sagt sie weiter und ergänzt, dass man nicht zur Piusgemeinde gehören muss, um am »Pius+«- Programm teilzunehmen. Hintergrund Es werden Fördermittel gesammelt, um zusätzliche Aktivitäten, Anschaffungen und Aktionen zu unterstützen, die nicht aus Kirchensteuermitteln und anderen Töpfen finanziert werden können. Mit den Geldern werden beispielsweise die Jugendarbeit, Kirchenmusik und die Chöre sowie die Messdienerarbeit, Firm- und Kommunionsvorbereitung, ferner Vorträge, Autorenlesungen und Konzerte unterstützt. Der Kirchenvorstand entscheidet über die Verwendung der Mittel. Den Grundstock für »Pius+« legte das Piusstheater, berichtete Pfarrgemeinderat Holger Kardinahl. Aus den Erlösen der Komödie »Cyrano in Buffalo« spendete die Theatergruppe 4.000 Euro. Erich Israel, Vorsitzender der Theatergruppe, überreichte den Spendenscheck auf dem Tag des Ehrenamts. Er wünschte sich, dass viele kleine und große Spenden den Fördertopf wachsen lassen. Wer »Pius+« unterstützen möchte, kann die Hilfe bei einmaliger Spende auf das Konto DE09 4785 3520 00006235 53, Kreissparkasse Wiedenbrück, WELADED- 1WDB, überweisen. Für regelmäßige Spenden liegen im Pfarrbüro Abbuchungserklärungen bereit. Daueraufträge gehen ebenfalls auf das genannte Spendenkonto.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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