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Das Stadtgespräch Mai 2017

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54 Das Stadtgespräch Feiern im Abrahams Wir bieten ein außergewöhn liches Ambiente für Ihre Hochzeit, Familienfeier oder Betriebsfest für bis zu 200 Personen. Restaurant Di. – So. ab 18:00 Uhr Montags geschlossen In Rheda direkt am Bahnhof Bahnhofstrasse 4 33378 Rheda-Wiedenbrück www.lars-abraham.de E-Mail: kontakt@lars-abraham.de Tel.: 0 52 42 /96 800-80 BRACHUM KUNSTPREIS Frauke Dannert ist Preisträgerin 2017 Der Brachum Kunstpreis hat eine neue Preisträgerin. Nach Christian Odzuck (2014) erhält nun Frauke Dannert aus Köln den Förderpreis für hochbegabte Nachwuchskünstler, der von der Stadt Rheda- Wiedenbrück mit Unterstützung der Regionalen Kulturstiftung im dreijährigen Turnus vergeben wird. Eine hochkarätig besetzte Jury unter dem Vorsitz von Roland Nachtigäller (Marta Herford) entschied sich nach intensiver Beratung im Museum Wiedenbrücker Schule für die 37jährige Künstlerin. Für den Brachum Kunstpreis 2017, der mit 12.500 Euro für ein Projekt im öffentlichen Raum dotiert ist, waren 24 Künstler bzw. Künstlerpaare nominiert worden. Die Jury: (v. l.) Roland Nachtigäller (Museum Marta), Professor Johannes Wohnseifer (Kunsthochschule für Medien, Köln), Melanie Körkemeier (Kuratorin und Leiterin der Künstlerwerkstatt Bleichhäuschen), die Berliner Künstlerin Isa Melsheimer, Christian Heuchel (Geschäftsführender Gesellschafter von O&O Baukunst) und Professorin Dr. Friederike Wappler (Wissenschaftliche Leiterin der Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum) Foto: Flora-Westfalica Dannerts zentrales Medium ist die Collage. In ihren Installationen aus Projektionen, Wand- und Bodenarbeiten überführt sie fotografische Architekturfragmente in einen erlebbaren Raum. Die öffentliche Preisverleihung des Brachum Kunstpreises findet am Freitag, 19. Mai, um 15 Uhr im Museum Wiedenbrücker Schule statt. Anschließend wird Frauke Dannert sich mit Rheda-Wiedenbrück vertraut machen, um ein Projekt im öffentlichen Raum zu verwirklichen. FRÜHLINGSKONZERT DER »HOFFNUNG« MIT STIMMWUNDER Chor zog Zuhörer in den Bann Die kleine Mira begeisterte als wahres Stimmwunder. Schwungvoll, aber auch besinnlich und brillant war die Frühlingsmatinée des MGV »Hoffnung«. Am Anfang stand mit Puccinis »Messa die Gloria« ein mächtiger und berührender gemeinsamer Auftritt des Chors, der Big Band Oerlinghausen sowie von Professor Rainer Weber am Flügel und dessen Gattin, der Sopranistin Asamie Horie-Weber und deren 9-jährige Tochter Mira. Ein Schauer lief den Zuhörern über den Rücken, als Asamie- Horie Weber mit der kleinen Mira, begleitet vom Vater, im Duett das Stück »Das ist der Tag des Herrn« von Felix Mendelssohn Bartholdy präsentierten. Die kleine Mira erwies sich als ein kindliches Genie: als sie zu Judy Garlands Hit »Over the Rainbow« anstimmte, wollte der enthusiastische Beifall nicht enden. In gewohnter stimmlicher Qualität und mit Präzision in der einfallsreichen Ausführung präsentierten die Hoffnung-Sänger im zeitgemäßen Arrangement Schlager der 1950er und 60er Jahre. Da sangen auch einige der älteren Zuhörer gerne mit. Die Oerlinghauser Big-Band begeisterte einmal mehr mit feinstem Jazz und die fünf Herren vom Soloquintett »Hoffnungslos« mit ihrem Partner Ullrich Koch am Piano setzten mit Eleganz und erfrischendem Humor musikalische Akzente. Lang anhaltender Beifall war der Lohn für dieses definitiv herrliche Konzert.

TIPPS 55 JUGENDBUCH: JULIA KNIGHT »Schwerter und Schwindler« Schwertduelle, Wortgefechte, etwas Magie und eine Prise Romantik – die Engländerin Julia Knight stürzt ihre Helden in atemberaubendem Tempo in immer neue, verwegene Abenteuer. Der erste Roman der Fantasy-Trilogie »Die Gilde der Duellanten« spielt in einer Welt, die an die der drei Musketiere erinnert. Doch statt für Ehre und Gerechtigkeit zu kämpfen, müssen sich Kacha und ihr jüngerer Bruder Vocho seit kurzem als Wegelagerer durchschlagen. Obwohl sie als die Besten ihres Faches gelten, wurden sie aus der Duellanten-Gilde ausgestoßen – durch Vochos Schuld. Als sich die Geschwister beim nächtlichen Überfall auf eine Kutsche einem Magier und einer Truhe mit geheimen Dokumenten gegenübersehen, geraten sie mitten hinein in eine tödliche Intrige. Hilfe naht ausgerechnet in Form von Dom, dem aufgeblasenen Sohn eines Grundbesitzers, der ein Auge auf Kacha geworfen hat. »Schwerter und Schwindler« (wenn das keine schöne Alliteration ist, besser sogar als das englische Original »Swords and Scoundrels«, also Schwerter und Schurken). Erschienen bei Knaur, 398 Seiten 9,99 Euro. Wer mehr Abenteuer mit Vocho und Kacha erleben möchte, muss nicht allzu lange warten, genauer gesagt bis zum Juli dieses Jahres. »Legenden und Lügner« ist der zweite Band in Julia Knights Trilogie, in der sie die atemberaubende Geschichte ihrer Helden atmosphärisch dicht, mit einem Augenzwinkern und einer Prise Romantik fortsetzt. Schließlich bringt Julia Knight in »Fechter und Feiglinge« meisterhaft ihre Geschichte um die Duellanten von Reyes zu einem atemberaubenden Finale. Für den letzten Band braucht man allerdings schon ein bisschen Geduld, erscheint der doch erst im Oktober. DVD Mother’s Day Der Film »Mother’s Day« stellt die ewige Frage: Was wären wir ohne die Liebe? Mal verzaubert sie uns, mal lässt sie uns verrückt spielen, mal bringt sie uns zum Lachen und dann wieder zum Weinen. Sie macht uns stark und manchmal ganz schwach, doch eigentlich tun wir alles für sie - denn ohne sie wäre alles nichts. So kommt es uns jedenfalls vor. Auch Sandy (Jennifer Aniston) hat Probleme mit der Liebe. Seit Jahren ist sie von Henry (Timothy Olyphant) geschieden, hofft aber irgendwie immer noch, dass er zu ihr zurück findet. Wäre da nicht Henrys Neue, die mit ihren gefühlten Anfang 20 selbst Sandys Söhne auf dumme Gedanken bringt. Oder Jesse (Kate Hudson) und Gabi (Sarah Chalke), die ihren in Texas wohnenden Eltern schon seit Jahren verheimlichen, dass Jesses Mann Russell (Aasif Mandvi) Inder und Gabis Ehepartner Max (Cameron Esposito) gar kein Mann ist. Bis die Eltern – die eigentlich immer mit dem Wohnmobil unterwegs sind - plötzlich vollkommen überraschend nach Jahren vor der Tür stehen. Es ist schon ein ganzes Stück Arbeit, die Altvorderen davon zu überzeugen, dass die Liebe viele verschiedene Wege gehen kann. Bradley (Jason Sudeikis) wiederum versucht seit dem Tod seiner Frau als »Mister Mom« bei seinen Teenie- Töchtern zu punkten - stolpert aber von einem Fettnapf zum nächsten. Auch Kristin (Britt Robertson) und Zack (Jack Whitehall) lieben sich über alles. So oft schon hat Zack um ihre Hand angehalten, doch Kristin kann erst ihr Ja-Wort geben, wenn sie ihre leibliche Mutter gefunden hat. Aus Mirandas (Julia Roberts) Leben dagegen scheint die Liebe vollkommen verschwunden. Als Jugendliche hat sie ihr Herz hoffnungslos verloren, heute verkauft sie als Star des lokalen Home-Shopping-Kanals magische Steine. Nur die Magie in ihrem eigenen Leben, die scheint sie nicht mehr zu finden. Wie das Ganze sich entwickelt? Nun, dazu sollte man sich den Film auf DVD oder Blu-Ray besorgen, denn vielleicht eignet der sich sogar als Muttertaggeschenk…

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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