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Das Stadtgespräch Mai 2016

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Magazin für Rheda-Wiedenbrück

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42 Das Stadtgespräch Gestaltungsskizze zum Skate-Park Nach dem Aus für die Natur-Ems tröstet es, dass die Zukunft des Wasserlaufs mit der von ihm vermittelten »Karibik-Stimmung« nunmehr kein Thema mehr ist. Stadthalle Henkenjohann berichtete, dass der Rat nach der Sommerpause den offiziellen Beschluss zum Bau der Bürger- und Vereinehalle fassen muss. Der Baubeginn ist für das nächste Jahr geplant. Der Abschluss der Bauarbeiten ist 2019. Die Stadt hatte bis 2015 4,6 Mio. Euro für das Projekt angespart. Bis 2019 wächst die Ansparsumme auf 8,6 Mio. Euro an. 3,4 Mio. Euro stehen noch offen. Für den Bau der Halle sind 8 Mio. Euro veranschlagt. Die Außengestaltung und die Maßnahmen für den Lärmschutz kosten jeweils 2 Mio. Euro. Seit drei Jahren besteht die Idee, die Bürgerschaft an dem Projekt zu beteiligen. Es ist daran gedacht, dafür einen Bürgerverein zu gründen. Die Bürger könnten sich mit kleinen und großen Spenden einbringen. Es ist auch an Sponsoring- Aktionen gedacht, bei denen jeder Interessent sich beispielsweise einen Stuhl kaufen könnte. Hammacher wies darauf hin, dass die Flora Westfalica aktuell mit externer Beratung ein Raumkonzept für die zukünftige Multifunktionshalle erstellt. Antworten auf unsere Nachfrage, ob daran gedacht ist, im Rahmen des Raumkonzepts eine adäquate Nutzung für Veranstaltungen des Jugendkulturrings (z. B. für Rockkonzerte) zu ermöglichen, machten sichtbar, dass entsprechende Überlegungen noch nicht geführt wurden. Es wurden auch keine Alternativen, z. B. das Gebäude der früheren Gaststätte Klein, genannt. Vielleicht kann man hoffen, dass entsprechende Gedanken im Rahmen der weiteren Planungen auf ihre Machbarkeit überprüft werden. Nach der Fertigstellung der Bürger- und Vereinehalle wird das Reethus abgetragen. Restauration an der Mittelhegge Wie ursprünglich geplant war, soll auf dem Areal der früheren Flora Westfalica-Verwaltung eine Restauration mit Toilette und Wickelraum entstehen. Der Neubau wird sich in das Gelände einfügen. Er soll den Kiosk in der Spielerei ablösen. Bei dem Kiosk hat sich zwischenzeitlich ein Reparaturstau von 60.000 Euro aufgebaut. Die Zukunft der Spielerei Derzeit werden die ersten Gedanken über die Zukunft der Spielerei geführt. Hamacher sagte hierzu: »Elemente, die die Bürger lieben, werden übernommen«. Angedacht sind bereits eine Vergrößerung des Streichelzoos und eine Verlegung der »abgängigen« Mini-Golf-Anlage näher an die Mittelhegge heran. Während der Wasserlauf entgegen früherer Verlautbarungen nunmehr erhalten bleiben soll, steht dieses für den Bottich-Teich noch nicht fest. Die alte Skate-Anlage und der Rundkurs für Elektroautos werden zurückgebaut. Natur-Ems Dieses Projekt haben die Konzept- Entwickler erst einmal ad acta gelegt. Sie erwarten nicht, dass das Schloss von seiner ablehnenden Haltung abrückt. Letztendlich sind die Befürchtungen, dass die Natur-Ems den Bestand des Schlosses gefährden könnte, nicht von der Hand zu weisen. Die Fachleute urteilen unterschiedlich: Es gibt Expertisen, die diese Befürchtung teilen und andere Gutachten, die eine Gefährdung ausschließen. Alleine das Bestehen dieser Unsicherheit ist Grund genug von der Realisierung des Natur-Ems- Projekts abzusehen. Eigentlich schade – dass diese voraussehbaren Schwierigkeiten nicht vor der Erarbeitung des Konzepts »Natur- Ems« in seiner ganzen Tragweite ausgelotet worden sind. Der Aufbau einer Erwartungshaltung hätte vermieden werden können. Rosengarten Das letzte Segment der Park- Modernisierung ist die zukünftige Gestaltung des Rosengartens. Ihre Umsetzung ist für 2017 vorgesehen. Raimund Kemper

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