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Das Stadtgespräch Mai 2016

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Magazin für Rheda-Wiedenbrück

12 Das

12 Das Stadtgespräch VERTEILUNG DER SCHÜLER AUF DIE WEITERFÜHRENDEN SCHULEN Leichtes Plus für »Einstein«, »Rats« und »Osterrath« – »Einbruch« bei der Gesamtschule Im September 2013 startete die neue Gesamtschule im September mit 212 Kindern. Ein Jahr später stieg die Zahl der Anmeldungen auf 244 Mädchen und Jungen. 2015 konnte sich die Gesamtschule über 221 Anmeldungen freuen. In diesem Jahr sank die Zahl der neuen Fünftklässler für das Schuljahr 2016/17 auf rund 170 Kinder (= 7 Klassen/Züge). Beim Einstein- Gymnasium meldeten Eltern 119 (Vorjahr 115) Kinder an (= 5 Klassen). Das Ratsgymnasium nahm 103 (87) Fünftklässler auf (= 4 Klassen). Von der Grundschule an die Osterrath-Realschule wechselten 123 (117) neue Schüler (4 Klassen). Klassenbildung an der Osterrath-Realschule Die Zügigkeit der Osterrath-Realschule ist durch einen einstimmigen Beschluss des Rates vom 2. Oktober 2012 begrenzt. Der Beschluss lautet: »Die Osterrath- Realschule wird maximal vierzügig fortgesetzt«. Alleine der Rat kann über eine Änderung entscheiden. Zudem ist bei einer Umsetzung dieser Absicht ein entsprechender Antrag an die Bezirksregierung zu richten. Erforderlich ist ebenfalls eine Beteiligung der benachbarten Kommunen, »weil die Vierzügigkeit der Realschule Bestandteil des Genehmigungsverfahrens für die Gesamtschule gewesen ist«, schreibt Rechtsrat Eberhard Greufe in der Verwaltungsvorlage für die Schulausschusssitzung am 15. März 2016. Die Höhe der Zügigkeit wird ein Schwerpunkt des aktuell in Auftrag gegebenen Schulentwicklungsgutachtens sein. Erste Ergebnisse sollen noch vor den kommenden Sommerferien vorliegen. Osterrath-Realschule weist Schüler zurück ORS-Schulleiter Detlef Flaschel machte in der Schulausschusssitzung deutlich, dass die vom Rat festgeschriebene Vierzügigkeit maximal eine Aufnahme von 116 Kindern zulässt. Die Schule müsse darum sieben Kinder abweisen. Der Schulleiter erklärte, dass bei der Bildung einer fünften Eingangsklasse die ORS sich der Aufgabe stellten könnte, bei Bedarf zusätzlich Flüchtlingskinder aufzunehmen und zu integrieren. »Wir würden diese Aufgabe gerne übernehmen«. Der Schulausschuss lotet Chancen einer fünften Ein gangsklasse an der ORS aus Die Ausschussmehrheit stimmte gegen eine Abkehr von der Vierzügigkeit – auch wenn das nur vorübergehend erfolge. Zum einen sei die dafür erforderliche Zahl von 125 angemeldeten Kindern nicht erreicht, zum anderen gebe es eine alternative wohnortnahe Beschulungsmöglichkeit durch die in Rheda und Wiedenbrück vorhandenen Teilstandorte der Gesamtschule. Darüber hinaus sei es fraglich, ob die zu beteiligende Bezirksregierung sich der Auffassung Flaschels anschließe. Nur die Freien Demokraten stimmten im Sinne der ORS. Matthias Hegel, sachkundiger Bürger der FDP, forderte: »Es kann nicht unser Ziel sein, Schulen zu begrenzen und Eltern zu zwingen, ihre Kinder dort anzumelden, wo Platz ist. Die FDP möchte, dass jedes Kind die Schule besuchen kann, an der Eltern den richtigen Platz für ihr Kind sehen«. Hegel fordert ein Überdenken der Ausbaupläne für die Gesamtschule Der FDP-Mann appellierte an die Schulausschuss-Mehrheit: »Wir

13 Die Nord- und Ostansicht der Gesamtschule – Teilstandort Rheda mit der Mensa (Baubeginn Juli 2016, Fertigstellung Juni 2017) und Klassen (Baubeginn Sept. 2016, Fertigstellung Aug. 2018) dürfen die Entwicklung der Anmeldezahlen für die Eingangsklassen an den weiterführenden Schulen nicht ignorieren. Der Einbruch der Anmeldezahlen an der Gesamtschule ist dramatisch. Für das Einstein-Gymnasium und das Ratsgymnasium wurde bei der Gründung der Gesamtschule jeweils eine Dreizügigkeit prognostiziert. Die beiden Gymnasien verfügen nunmehr über mehr Züge. Bei der ORS reicht die Vierzügigkeit nicht. Die Gesamtschule verzeichnet gegenüber 2014 fast 80 Eingangsschüler, bzw. drei Eingangsklassen (gegenüber dem lfd. Schuljahr ca. 50 Schüler = 2 Klassen) weniger. Setze sich dieser Trend fort, gebe es binnen sechs Jahren einen Überhang von 12 und mehr Klassenräumen an der Gesamtschule. Darauf müssen wir reagieren. Eventuell ist ein Standort der Gesamtschule aufzulösen. Oder die Gesamtschule muss insgesamt kleiner geplant werden«. Michael Pfläging von der CDU- Fraktion machte deutlich, dass auch seine Fraktion die Anmeldezahlen diskutiert habe. Sie habe sich darauf geeinigt, ihre Entwicklung weiter zu beobachten. Sollte sich herausstellen, dass die Gesamtschule zu groß konzipiert sei, könnten bei ihrem Teilstandort Wiedenbrück am ehesten Abstriche vorgenommen werden. Die Zusammensetzung der angemeldeten Schüler Der Schulausschuss diskutierte diese Zahlen nicht, obwohl auch sie Fragen aufwerfen: Von den neu angemeldeten Fünftklässlern der Gesamtschule verfügen 4 über eine Grundschulempfehlung für das Gymnasium, 12 für das Gymnasium/eingeschränkt, 50 für die Realschule, 20 für die Realschule/ eingeschränkt und 63 Schüler für die Hauptschule. Beim Einstein- Gymnasium haben 69 Schüler eine Grundschulempfehlung für das Gymnasium, 26 für das Gymnasium/eingeschränkt, 22 für die Realschule. Das Ratsgymnasium verzeichnet 74 Anmeldungen mit einer gymnasialen Empfehlung, 23 mit einer Empfehlung Gymnasium/eingeschränkt und 6 mit einer Realschulempfehlung. Bei der Osterrath-Realschule verteilen sich Grundschulempfehlungen wie folgt: 4 Gymnasium, 14 Gymnasium/eingeschränkt, 91 Realschule, 11 Realschule/eingeschränkt und 3 Hauptschule. Sorgen um die neue Oberstufe Das aktuelle Zahlenmaterial bestätigt den Trend der Vorjahre. Mai-Angebot 20% auf Vasen! HOLEN SIE SICH DEN FRÜHLING INS HAUS. NEUESTE WOHNTRENDS MÖBEL UND ACCESSOIRES HEIMTEXTILIEN KERAMIK WOHNBERATUNG UVM. Musterring Gallery Hauptstraße 134 – 140 33378 Rheda-Wiedenbrück Tel.: 0 52 42 . 59 22 50 Fax: 0 52 42 . 59 21 49 www.musterring-gallery.de Verkaufszeiten Mo. – Fr. 10.00 bis 18.30 Uhr Samstag 10.00 bis 16.00 Uhr

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