Aufrufe
vor 3 Jahren

Das Stadtgespräch Juni 2018

  • Text
  • Juni
  • Kinder
  • Stadt
  • Rheda
  • Beiden
  • Ebenfalls
  • Menschen
  • Frau
  • Stadtverwaltung
  • Gemeinsam
  • Rhwd.de

58 Das

58 Das Stadtgespräch SCHÜTZENVEREIN DER LANDGEMEINDE RHEDA Ein Verein auf Erfolgskurs (Kem) Der seit Jahren anhaltende Zuspruch junger Vereinsmitglieder zeigt, dass der Schützenverein der Landgemeinde Rheda auf dem richtigen Weg ist. Er zählt allein 173 Mitglieder unter 18 Jahren. Um die Zukunft braucht er sich da keine Gedanken zu machen, erklärte Reinhard Bänisch, der nach seiner Wahl zum Vorsitzenden und Oberst im vergangenen Jahr erstmals die Jahreshauptversammlung leitete. Über 250 Mitglieder waren anwesend. Für großartige Resonanz der Bauernschützen spricht auch die jährlich wachsende Zahl aller Mitglieder. Selbst auf der jüngsten Jahreshauptversammlung im Spargelzelt auf dem Hof Meloh traten drei neue Mitglieder in die Reihen der Bauernschützen ein. Sie zählen damit aktuell 1387 Schützenschwestern und -brüder. Viele sind in einer der 87 Schützengruppen engagiert. Die Zahl der zu Ehrenmitgliedern ernannten langjährigen und verdienten Mitglieder (ab 75. Lebensjahr) beträgt jetzt 104. Zusammenhalt Es ist vor allem das WIR-Gefühl, das die Bauernschützen ausmacht. Ohne diese starke Gemeinschaft hätte der Verein die heutige Position nicht erreicht. So konnte der Verein mit seinen ehrenamtlichen Kräften in einer zweiwöchigen Aktion den Schießstand renovieren. Dabei ging es nicht nur um eine Aufhübschung. Ebenfalls der Schallschutz musste deutlich verbessert werden. Reinhard Bänisch dankte allen, die mit großen Anstrengungen und viel Idealismus zum guten Gelingen beigetragen hatten. Traditionspflege Dass die Pflege von Brauchtum und Tradition auch heute noch Der Vorsitzende Reinhard Bänisch (vorne), sein Vertreter Guido Westermann (rechts) und die amtierende Königin Karin Redeker (links). Über die Glückwünsche der Schützen konnten sich die neuen Ehrenmitglieder freuen: (v. l.) Heiner Schmidtmann, Alfons Micke, Heinz-Werner de Temple, Wolfgang Bröckelmann, Günter Völker, Hermann Eusterbrock und Engelbert Höpker. für alle Generationen lebens- und liebenswert ist, beweist auch das große Interesse vieler Mitglieder am Schießsport und den verschiedensten Wettbewerben mit der Pflege der Kameradschaft. Im zurückliegenden Jahr verbrauchten sie 75.000 Schuss Kleinkalibermunition. Mit den Luftgewehren schossen sie 40.000 mal. Auch die große Resonanz des weithin bekannten und beliebten Bauernschützenfestes spricht dafür. Hier erlebt man in geselliger und kultureller Form, dass sich Erhaltenswertes und Modernes nicht ausschließen. Das Traditionswochenende im August ist immer ein Highlight für Jung und Alt. Allein am Schützenfestsamstag des vergangenen Jahres verkauften die Bauernschützen 2887 Eintrittskarten – die anwesenden Mitglieder nicht mit eingerechnet. Der Bierkonsum erreichte entsprechend astronomische Höhen. Dieses Jahr wird gleich doppelt gefeiert: Am 11. August sind die Bauernschützen zudem Ausrichter des Stadtkönigs-Schießens, berichtete Guido Westermann, Stellvertretender Vorsitzender. Das Fest startet um 15 Uhr am Rathaus mit dem Empfang der Throngesellschaften. Von u. a. erheblich höheren Aufwendungen für den Lärmschutz und die Sanitäter während des Schützenfestes berichteten die Kassierer Henrik Kraska und Carsten Recker sowie der Vorsitzende. Diese zusätzlichen Kosten würden nun die sehr gute Kassenlage schmälern.

59 NEUE BRÜCKE AM RATSGYMNASIUM Von Schülern und Radfahrern begrüßt DITIB-GEMEINDE PLANT NEUE MOSCHEE Gäste beeindruckt von der Gastfreund schaft Die Mevlana Camii-Moschee in Bad Salzuflen-Schötmar gehört zu den Vorbildern des Neubaus. Bei der Freigabe der neuen Brücke am Ratsgymnasium: (v. l. u. a.) Bürgermeister Theo Mettenborg, der Schulleiter des Ratsgymnasiums Martin Zurwehme, Heuschneider, mehrere Schüler des Ratsgymnasiums, Erster Beigeordneter Dr. Georg Robra, Flora Westfalica-Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Henkenjohann, ein Vertreter der Roxeler Ingenieurgesellschaft Münster, Parkleiter Klaus Geppert (Kem) Die neue Brücke am Ratsgymnasium war lange ersehnt. Sie sieht nicht nur gut aus. Sie hat auch eine bessere Funktionalität. Darauf wies Bürgermeister Theo Mettenborg bei ihrer offiziellen Übergabe hin. Zum einen optimiert sie mit dem dazugehörigen Teilstück die Radwegeverbindung zwischen Rheda und Wiedenbrück sowie den fußläufigen Weg von der Altstadt zum Nordring. Zudem werden die rückwärtige Zuwegung zum Ratsgymnasium und die Verbindung zwischen den beiden Standorten der Schule komfortabler. Der Hinterhofcharakter des Schulgeländes ist durch die geschmackvolle Umgestaltung des Umfeldes der Brücke einem einladenden Entree gewichen. Ihre behindertengerechte Konstruktion löst darüber hinaus »das Problem Oldenzaalbrücke«. Die über 50 Jahre alte Vorgängerbrücke entsprach nicht den heutigen Sicherheitsstandards: Sie war zu schmal und hatte ein zu niedriges Geländer. Die neue Brücke ist 32 m lang und 3 m breit. Die 65 Tonnen schwere Stahlkonstruktion ist filigran angefertigt. Sie verfügt über einen rutschfesten Spezialbelag und ein ansprechendes Geländer. Von den Baukosten in Höhe von 506.000 Euro fördert das Land NRW einen Anteil von 350.000 Euro. (Kem) Zum Frühlingsfest bei der DITIB-Moschee hatten sich wieder viele Leute getroffen. Es war an den drei Festtagen warm, und im Freien sitzen oder sich an den Ständen umzuschauen, machte Spaß. Gerne schauten auch die Vertreter aus der Stadtverwaltung, dem Rat und dem weiteren öffentlichen Leben vorbei, tranken einen Tee oder genossen türkische Köstlichkeiten von dem für sie zubereiteten Buffet. Von der Gastfreundschaft überzeugten sich ebenfalls Bürgermeister Theo Mettenborg und Pfarrer Rainer Moritz von der Ev. Versöhnungskirchengemeinde. Im Büro des Vereins gab der Vorstand der Gemeinde den geladenen Gästen einen ersten Einblick in die Pläne für den Bau einer neuen Moschee. Sie soll auf dem Parkplatz der Moschee an der Holzstraße entstehen. Nach ihrer Fertigstellung will die Gemeinde das vorhandene Gebäude abreißen. Nach dem Vorbild der Mevlana Camii-Moschee in Bad Salzuflen- Schötmar soll das neue Gebäude ein ausgebautes Kellergeschoss sowie ein Erd- und Obergeschoss mit Kuppel erhalten. Das Glaubenszentrum wird den 430 Mitgliedern der Gemeinde Platz für Gemeinschafts- und Unterrichtsräume sowie zwei große Gebetsräume bieten. Einige Besucher nutzten die Gelegenheit einen kleinen Einblick in den muslimischen Glauben zu nehmen und sich den Gebetsraum zeigen zu lassen. Für die Gäste war es beeindruckend zu erleben, wie offen sich die Gemeinde zeigt und wie engagiert sich die Menschen für ihre Gemeinde einsetzen. VORVERKAUF: Buchhandlungen Rulf, Güth und Lesart Eintri : 15 € I ermäßigt 10 € I Beginn 19.30 Uhr

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

© 2020 lokalpioniere
Impressum / Datenschutz