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Das Stadtgespräch Juni 2017

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28 Das

28 Das Stadtgespräch anzeigen Städtereisen Unsere Tipps für den Kurzurlaub Erholung, Kultur und gastronomische Vielfalt. Das bieten Kurztrips in viele schöne europäische Städte. Wer nach attraktiven Zielen sucht, findet hier einige lohnenswerte Vorschläge. Wir empfehlen, auswählen dürfen Sie: Göteborg Lust auf Wasser, Unterhaltung und nette Menschen? Dann sollte Göteborg weit oben auf der Ausflugsliste stehen. Rund eine Million Menschen können nicht irren, denn so viele Einwohner hat die schwedische Stadt am Skagerrak. Dennoch liegen Sehenswürdigkeiten, Kultur, Shopping und Gastronomie dicht beieinander. Wer zum Start erst mal richtig in Schwung kommen will, kann zum Beispiel den »Liseberg« besuchen. Auf dem historischen Rummelplatz drehen sich unter anderem alte Karussells. Danach vielleicht zum Essen und Trinken auf Göteborgs Ausgehstraße »Kungsportsavenyn«. Dort stolpert man wortwörtlich von einem schwedischen Café ins nächste Restaurant und vor dort in eine der vielen Bars. Die Zahl der Ausgehmöglichkeiten ist riesengroß. Am nächsten Morgen könnte man mit einem Boot auf die Schären hinaus und danach bietet Göteborg für Technikfans das »Volvo-Museum«. Viele alte Trucks sind dort unter anderem zu sehen. Natürlich muss auch die Hochkultur nicht zu kurz kommen. Göteborg bietet rund zwei Dutzend Museen. Ob im »Museum of Fine Art« oder im »City-Museum« – für jedes Kulturinteresse hat Göteborg etwas zu bieten. Auch ein Grund, bald wiederzukommen. Kopenhagen Dänen sind glückliche Menschen, heißt es. Das ist besonders in der Hauptstadt zu spüren. Kopenhagen ist eine gemütliche Fahrradstadt, die Tempo und Hektik aus dem Alltag nimmt. Das Radwegenetz ist sehr gut ausgebaut, auch ein Grund, weshalb Kopenhagen nicht so stressig laut ist wie andere Hauptstädte Europas. Die Liebe zum Fahrrad rührt womöglich auch daher, dass die Kopenhagener gern ausgehen, davon profitieren auch Touristen. Viele Cafés, Bars und Restaurants bieten daher auch Städtereisenden eine große Auswahl an gastronomischen Möglichkeiten. Wo man schaut stehen Tische und Bänke vor oft bunt bemalten Häusern. Kulinarische Pflicht für jeden Neuankömmling: das Smørrebrød. Bei uns ein Butterbrot, wird für das »typische« dänische Mittagessen in Kopenhagen zum Bei-

Krakau Die Perle Polens liegt für uns quasi um die Ecke. Die Altstadt ein Weltkulturerbe, durch das man wie in einem Historienfilm schlendert zwischen original erhaltenen Schmuckstücken aus Gotik, Renaissance, Barock, Romanik und Jugendstil. Man nimmt im wahrsten Wortsinn den »Königsweg«, um sich beeindrucken zu lassen: Der führt vorbei an all den prachtvollen Zeugen der Vergangenheit, lauter Höhepunkte im europaweiten Ranking: der zweitgrößte mittelalterliche Marktplatz (neben Venedigs Markusplatz), die ehrwürdige Universität (nach Prag die älteste Europas), Wehrtürme, Tuchhallen, Marienkirche, ... Als »polnisches Florenz« bezeichnen die Kunst- und Kulturfreunde die zweitgrößte Stadt des Landes auch wegen Königschloss und Kathedrale und der vielen Zeugnisse aus Natur- und Geisteswissenschaften, die hier schon vor Jahrhunderten ihre Blütezeit hatten. Seit dem 13. Jahrhundert wurde Krakau im Wesentlichen verschont von Katastrophen, Krieg und Zerstörung. Und Touristenlawinen... Überraschend wenige haben die Metropole bislang für sich entdeckt, dafür aber viele Studenten und andere junge Polen, die das »Paris an der Weichsel« beleben. Krakaus Innenstadt ist inmitten der historischen Alt- 29 anzeigen spiel Schwarzbrot mit Fisch oder Fleisch, Ei, Gemüse, Kräutern und Mayonnaise belegt. Schmeckt, macht satt, gibt’s als »to go« für kleines Geld auf die Hand. Selbst bei Familien mit Kindern ist daher noch genug übrig für ein anderes preiswertes Vergnügen: die Kopenhagener U-Bahn, ein besonderes Erlebnis. Ähnlich wie bei uns hin und wieder im ICE kann man hier ganz vorn in der ersten Reihe sitzen und durch ein großes Fenster auf die Schienen und in den Tunnel schauen. Man fühlt sich wie ein Lokführer, Kinder werden sicher ihren Spaß haben. Wer lieber den Kapitän geben will, mietet ein kleines Boot: Ein weiterer Spaß, um Kopenhagen von der Wasserseite her zu erleben. Man kann sie ohne Führerschein selbst steuern und an den Sehenswürdigkeiten entlang schippern. Neben vielen historischen und modernen aus Glas und Stahl errichteten Gebäuden hat Kopenhagen mit dem Tivoli auch einen bekannten Vergnügungspark. Dort gibt es alte und neue Fahrgeschäfte wie zum Beispiel eine Achterbahn aus Holz. Viele Möglichkeiten also, etwas zu unternehmen und zu lachen und wie die Kopenhagener – zu spüren, was es heißt, glücklich zu sein.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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