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Das Stadtgespräch Juni 2016

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Magazin für Rheda-Wiedenbrück

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55 Sicher und ruhig unter Palmen ich es vergessen, da ist noch die Pinkelpause. Öffentliche Toiletten lassen nicht selten zu wünschen übrig. Da kann man froh sein, wenn man mit dem Campinggefährt unterwegs ist, das können Lästermäuler dann ruhig Wohnklo nennen. Da passt was nicht am Urlaubsort Natürlich kann es passieren, dass der Ort, den man für die schönsten Wochen des Jahres ausgesucht hat, nicht den Erwartungen entspricht. Die Unterkunft passt nicht, es ist viel zu viel los im Ort, oder auch viel zu wenig. Es ist zu heiß oder es regnet in Strömen, da hätte man ja gleich in Ostwestfalen bleiben können. Am liebsten würde man seine Koffer packen und weiterziehen, ins wunderschöne Nachbarhotel, in den tollen Nachbarort oder ein paar hundert Kilometer weiter südlich, wo es jetzt sonnig ist. Das geht bei einer Pauschalreise natürlich nicht, zumindest nicht ohne erhebliche finanzielle Verluste. Im Reisegefährt bricht man dagegen auf recht unkomplizierte Weise seine (Vor) Zelte ab. Im Prinzip jedenfalls. Außerhalb der Saison, also im Frühjahr, Frühsommer oder im Herbst kann der Camper es den Zugvögeln nachtun und sich frei ein (Zelt-)Plätzchen besorgen. Doch in der Hauptsaison, und auf die sind ja vor allem Familien mit schulpflichtigen Kindern angewiesen, ist das so eine Sache mit der Spontaneität. Wer zwischen Mitte Juli und Mitte August ans Wasser will, ob nun Ost- und Nordsee, Mittelmeer, Atlantik oder Gardasee, der muss reservieren. Ohne Reservierung bekommt man überhaupt keinen Stellplatz oder aber man muss in zwei Wochen viermal innerhalb des Platzes umziehen, weil spätestens seit Weihnachten die treuen Anhänger des Ortes gebucht haben, nach Möglichkeit genau die Vorjahresparzelle. Immerhin hat man außerhalb der Hauptsaison tatsächlich die Freiheit zu bleiben, solange man lustig ist. Und man bekommt auch tatsächlich Plätze in der ersten Reihe mit Blick auf die See oder den See.

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