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Das Stadtgespräch Juni 2016

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Magazin für Rheda-Wiedenbrück

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48 Das Stadtgespräch Beim Start in die Sportabzeichen-Aktion 2016 Jung und Alt können bei der Sportabzeichen-Aktion mitmachen. SPORTABZEICHEN-AKTION 2016 Jetzt wird das Rekordjahr 2015 überboten (Kem) Der Startschuss zur Sportabzeichen-Aktion 2016 in der Stadt Rheda-Wiedenbrück fiel am 18. Mai auf dem Außen-Sportgelände der Berufskollegs am Sandberg. Alle Bürger, Schulen und Vereine, Jung und Alt sind eingeladen, in diesem Jahr bis zum 21. September erstmalig oder in alter Treue das Sportabzeichen zu erwerben, ruft der Stadtsportverband mit seinem Sportabzeichen-Beauftragten Manfred Karau auf. Die Teilnehmer können die leichtathletischen Übungen dienstags und mittwochs jeweils von 18 bis etwa 20 Uhr auf den Sportanlagen der Berufskollegs am Sandberg in Wiedenbrück absolvieren. Die letzte Anmeldung an den Tagen ist bis 19.30 Uhr möglich. Ebenfalls können dort auch an zwei Tagen von 18 bis 19.30 Uhr in der Sporthalle die Prüfungen im Turnen/Geräteturnen absolviert werden. Das Prüfungs-Schwimmen findet nach Absprache mit den Schwimmmeistern in den städtischen Bädern statt. Weitere Informationen erteilt Manfred Karau unter Sportabzeichen@stadtsportverband. net Ziel der Aktion 2016 in der Doppelstadt an der Ems ist es, in diesem Jahr das sehr erfreuliche Vorjahres-Ergebnis zu steigern. Nach 1343 Teilnehmer in 2014 nahmen 2015 1541 Sportabzeichenerwerber an der Sportabzeichen- Aktion teil – darunter 388 Schüler beim Ratsgymnasium, 142 Brüder-Grimm-Schüler 130 Gesamtschüler und 128 Schüler von der Osterrath-Realschule. 2015 hatte Hanno Matzke das Sportabzeichen bereits 52-mal, Annegret Matzke 45-mal und Konrad Linnemannstöns 40-mal abgelegt. 30-mal legten Karl-Heinz Schmeisser und Werner Stuckstedte das Sportabzeichen ab. Mechthild Düringer wiederholte es zum 25. Mal und Hans-Heinrich Meyer zum 20. Mal. DER DOKTORPLATZ HAT RUH’ Peter Kliche mahnt Attraktivi täts steigerung an (Kem) Der Doktorplatz geriet 2013 in den Fokus des Rates. Die Gestaltung des Platzes war aus dem Ruder gelaufen. Die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes führten daraufhin in den Sommerferien 2013 einige Aufräum- bzw. Reinigungsarbeiten durch. Ebenfalls die Gastwirte trugen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität auf dem Doktorplatz bei. Einem neuen Gestaltungsleitfaden für die Möblierung öffentlicher Plätze können die Gastwirte entnehmen, was »sie machen können bzw. sollen« (Baudezernent Gerhard Serges). Das Landschaftsarchitekturbüro Heuschneider stellte nach den Sommerferien 2013 im Bau-, Planungs- und Verkehrsausschuss ein aus mehreren – unabhängig voneinander umsetzbaren – Modulen bestehendes Konzept zur Runderneuerung des Doktorplatzes mit einem Kostenrahmen von 130.000 Euro vor. Der Ausschussvorsitzende Albert Jürgenschellert ließ über die einzelnen Maßnahmen abstimmen. Der Ausschuss stellte keine Mittel in den Haushalt ein. Die Ratsmitglieder Hubert Möller (FDP), Peter Woste (CDU), Peter Rentrup (Bündnisgrüne) und Peter Berenbrinck (SPD) nahmen Stellung zur weiteren Vorgehensweise. »Den Stellungnahmen ist zu entnehmen, dass zurzeit lediglich Aufräum- und Reparaturarbeiten als ausreichend betrachtet werden. Es kann Einigkeit erzielt werden, die Entwicklung über ein Jahr zu beobachten, um dann erneut die Thematik zu erörtern«, heißt es in dem Sitzungsprotokoll. Das ist aber nicht passiert. Darauf wies der frühere UWG- Ratsherr Peter Kliche in der Fragestunde der jüngsten Ratssitzung hin. Inga Linzel, Fachbereichsleiterin Bauen, machte deutlich, dass die Beschlüsse zur Umsetzung der einzelnen Module noch nicht vom Rat gefasst worden seien. Sie sagte in Richtung der Politik, dass sie wissen müsse, was sie wolle. Kliche ergänzte, dass die Fraktionen nun zeitnah für Abhilfe sorgen sollten. Zu den von Heuschneider gemachten Vorschlägen gehören beispielsweise eine Neugestaltung des Spielplatzes, das Aufstellen von öffentlichen Bänken (»Verweilmöglichkeiten«) und die Erneuerung der Sträucher sowie Baumscheiben, die Installation einer E-Bike-Ladestation, eine neue Pflasterung und die optische Akzentuierung der Achse »Altstadt-Doktorplatz-Steinweg«.

49 ELTERNBEITRÄGE FÜR KINDER TAGESEINRICHTUNGEN UND DIE OFFENE GANZTAGSGRUNDSCHULE Kosten für Kita-Besuch steigen trotz Elternprotest (Kem) Der Jugendamtselternbeirat forderte in einem Schreiben an den Jugendhilfeausschuss eine Entlastung von 20 % auf die Elternbeiträge. »Viele Beispiele in anderen Kommunen zeigen, dass eine Umverteilung der Kosten möglich ist. In vielen Kommunen zahlen die Eltern keine Elternbeiträge«. Die Familien müssten ohnehin schon hohe Belastungen tragen, begründete für den Beirat Iris Blomenröhr die im Jugendhilfeausschuss vorgetragene Forderung. Entgegen dieser Kritik stimmten der Jugendhilfeausschuss und die Verwaltung überein, die Kita- Beiträge ab dem 1. August um drei Prozent zu erhöhen und die Kita-Elternbeitragstabelle ebenfalls ab dem 1. August um die zusätzlichen Einkommensstufen »89.001 bis 97.000 Euro« und »ab 97.001 Euro« Jahreseinkommen zu erweitern, »um die Elternbeiträge stärker an der finanziellen Leistungsfähigkeit der Eltern auszurichten«, so Ina Epkenhans-Behr, Leiterin des Jugendamtes. Familien mit einem Jahreseinkommen bis 25.000 € (bis 2015 20.000 €) zahlen keine Kita-Beiträge. Für das erste Kind wird der volle Beitrag fällig. Die Geschwisterkinder sowie das Jahr vor dem Grundschulbesuch sind beitragsfrei. Heinz-Georg Großerohde (CDU) bezeichnete die Kritik des Elternbeirates als »Stöhnen auf Luxusniveau«. Der Ausschussvorsitzende Dirk Kursim (SPD) befand: »Derzeit sind Beitragssenkungen politisch unpassend. Stellen Sie nicht nur Forderungen. Machen Sie auch Kompensationsvorschläge«. Sonja von Zons (Bündnisgrüne) verteidigte die beiden neuen Einkommensstufen für Bezieher von höheren Jahresverdiensten: »Wer viel hat, soll viel zahlen«. Patrick Büker (FDP) bezeichnete die Staffelung als ungerecht. Er stimmte als einziger gegen die neue Beitragssatzung. Die neuen Beiträge sichern Rheda- Wiedenbrück in der Kita-Finanzierung einen Ertrag von etwa 15 % der Betriebskostenzuschüsse. Die übrigen Kosten (rund 85 %) teilen sich das Land und die Kommune. Im Übrigen geht das Land NRW in der Kita-Finanzierung von einem Ertrag von 19 % durch die Elternbeiträge für die Kommune aus. Diese Höhe wird nur von sehr wenigen Kommunen in NRW erreicht. Die Differenz der tatsächlichen Erträge durch Elternbeiträge zu den 19 % hat alleine die Kommune zu tragen. Durch die jetzt beschlossene Anhebung der Beitragstabelle liegt Rheda-Wiedenbrück im Vergleich zu den Nachbarkommunen im oberen Mittelfeld. Der Jugendhilfeausschuss beschloss ebenfalls eine ertragsneutrale Anpassung der Elternbeitragsstufen der »Elternbeitragssatzung für die Offene Ganztagsschule im Primarbereich« an die Systematik der Kindertageseinrichtungen. Allerdings ist eine 1:1-Übertragung aufgrund der Deckelung des Höchstbetrages auf 170 Euro nicht möglich. Die von der FDP beantragte Befreiung von Geschwisterkindern eines OGS-Kindes von der Beitragszahlung fand entsprechend der Verwaltungs-Empfehlung bei den übrigen Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses keine Zustimmung, weil die beantragte Befreiung zu einem erheblichen Einnahmeausfall (85.000 €) und einer erhöhten Nachfrage nach OGS-Plätzen führen würde. Dafür müssten aber erst Kapazitäten geschaffen werden, stimmten Heinz-Georg Großerohde und Sonja von Zons überein. FRISCHES GEMÜSE SCHMECKT GUT? Aus dem Dampfgarer schmeckt es noch besser! Machen Sie die Probe und kosten Sie frischen Spargel: Aktionstag 17. Juni 2016 von 14.00-17.00 Uhr Beim Aktionstag zeigt das moderne Küchengerät im Fachgeschäft Hansmeier, was es alles kann. Es gart schonender, schneller und reichhaltiger! Zwischen 14 und 17 Uhr beantwortet eine Miele- Fachkraft alle Fragen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. ELEKTRO-HANSMEIER GMBH & CO. KG Tel. + 49 (0)52 42 - 90 41-5 www.elektro-hansmeier.de EFFIZIENT ZUVERLÄSSIG UND VOR ORT

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