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Das Stadtgespräch Juni 2016

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Magazin für Rheda-Wiedenbrück

4 Das

4 Das Stadtgespräch Kreativität und Investionsbereitschaft sind bei der Nutzung vom Büschersplatz als Potenzialfläche für den Einzelhandel gefragt. Es ist unrealistisch, dass Kaufland in den Hinterhof von Rheda zieht. Immobilie ein. Diese Idee fand in der Umfrage die Zustimmung der Rhedaer Kaufmannschaft. Kein Wunder: Schon 38 % der Kaufland- Kunden gehen in der Innenstadt Rheda einkaufen (Synergieeffekt). Dieser Anteil würde bei einem Fachmarktzentrum sicherlich noch weiter ansteigen. Kaufland sagt Nein Aber wenn die Idee auch noch so gut ist – man kann die Rechnung nun mal nicht ohne den Wirt machen. Wenn schon der nüchterne Menschenverstand sagt, dass Kaufland diesen Deal sicherlich nicht mitmachen wird, so wundert es nicht, wenn Kaufland entsprechende Gedankenspiele nicht teilt. Das bestätigte auf unsere Anfrage die Stelle für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kaufland-Zentrale in Neckarsulm. Sie schrieb uns: »Wir sind mit dem Standort Rheda-Wiedenbrück sehr zufrieden und planen aktuell keine Veränderungen«. Um gar nicht erst unnötige Diskussion zu diesem Thema anzustoßen, hätte der Gutachter besser daran getan, vor dem Kundtun seiner Idee selber in Neckarsulm anzurufen. Es wäre ihm viel Aufregung erspart geblieben. Schanze-Lösung nicht neu, aber wirkungsvoll Nicht neu ist ebenfalls der Gutachter-Vorschlag für die Ansiedlung eines großflächigen Lebensmittelmarktes auf der Schanze. Als der letzte Wiedenbrücker Lebensmittelmarkt am Kopfende des Klingelbrinks verschwand, standen am Schluss Überlegungen über einen Umzug dieses Marktes an die Schanze im Raum. Sicherlich birgt diese für diesen Bereich sich aufdrängende Lösung die gewünschten Synergieeffekte für die Innenstadt Wiedenbrück. Endogene Potenziale Die Stadtplanerin Inga Linzel sprach in der Ratssitzung die endogenen Potenziale der beiden Stadtzentren an. Vielleicht kann dieser Weg bei der Erschließung neuer Potenziale weiter helfen, indem er beispielsweise nicht nur Büschersplatz und die Parkdecks am Rathaus mit in die Überlegungen aufnimmt. Vielleicht bietet die Zusammenlegung mehrerer innerstädtischer Immobilien (soweit es der Denkmalschutz zulässt) einen Ansatz für den Ausbau des Angebots und damit der Anziehungskraft von Rheda-Wiedenbrück in das Umland. Raimund Kemper GUTACHTEN: ANALYSE UND KUNDENBEFRAGUNG Rheda- Wiedenbrück ist Selbstversorger Die Zahlen unterstreichen den Stillstand in Rheda-Wiedenbrück. Zahl der Einzelhandelsbetriebe Rheda- Wiedenbrück seit 2008 von 350 auf 291 verringert. Rheda von 80 auf 59. Wiedenbrück von 120 auf 108. Randlagen von 117 auf 90 Zwischenstadt stagnierte bei 34. Die gesamte Verkaufsfläche in Rheda-Wiedenbrück stieg um 3.340 qm

5 auf 84.590 qm. Je Einwohner stehen 1,8 qm Verkaufsfläche zur Verfügung (Bundesdurchschnitt 1,4 qm). Entwicklungsziele Der Gutachter sieht als Hauptziel die Sicherung und Stärkung der zentralen Versorgungsbereiche in Rheda und Wiedenbrück sowie die Weiterentwicklung der Angebotsvielfalt unter Vermeidung schädlicher Auswirkungen auf die Nahversorgung (z. B. Lebensmittel) und die Stärkung der Funktionsvielfalt (Wohnen, Dienstleistungen, Gastronomie, Kultur). Außerdem ist die Nahversorgung in Randlagen zu stärken – unter Vermeidung schädlicher Auswirkungen auf die Zentren. Was sagen Politik und Verwaltung? (Kem) Uwe Henkenjohann, CDU, formulierte als Ziele: »Wir wollen keinen Stillstand. Wir müssen Rheda-Wiedenbrück so steuern, dass der Lebenskern erhalten bleibt. Die Innenstädte sind weiter zu stärken. Wir haben dabei die Landesplanung (innenstadtrelevante Sortimente) durchzuführen. Wir dürfen das Thema nicht allein den Investoren überlassen. Als Potenzialflächen sollten auch Büschers Platz und die Parkdecks gesehen werden. Vier Fragen schloss er an: 1. In welcher Zeitachse kann die Schanze entwickelt werden? Wer ist Inhaber dieser Flächen? 2. Zu dem Standort an der Kolpingstraße gab es vor 5, 6 Jahren schon Mal eine Diskussion über die Ansiedlung eines Fachmarktzentrums. Wie soll so etwas jetzt gehen? Ist die Verkehrsführung bei einem Ringtausch zu verbessern? Wer ist bereit hier mitzumachen C & A? H & M? Machen sie auch bei einem Ringtausch mit? Warum empfiehlt der Gutachter nur 2 Potenzialflächen? Ist auf der Schanze nur ein Lebensmittelmarkt möglich?« Marco Sänger, SPD, fragt: »Was ist, 100% 75% 50% 25% Woher kommen die Kunden? 0% in Rheda Wiedenbrück Zwischenstadt aus Rheda St. Vit, Batenhorst, Lintel wenn der Ringtausch nicht klappt? Was passiert nördlich der Bahn?« Hermann Heller-Jordan, Bündnisgrüne, unterstützt ebenfalls die Stärkung der Innenstädte. Er sagte, dass für ihn die Lösungsvorschläge in dem Gutachten sehr schmal ausfallen. Sie sind auch nicht neu. Er fordert, auch in der Zwischenstadt Wiedenbrück Umland durch kontrollierte Strukturen Pflöcke zu setzen, damit die beiden Stadtteile zusammenwachsen können. Den Büschersplatz würde er ebenfalls als Potentialfläche hinzunehmen. Die Kolpingstraße sieht er als Nebenstraße. Daraus könne kein Eingangsportal werden. Sie sei auch geeignet für ein Kino oder An- Geburtstagsrabatt ZWEI JAHRE LEDER DEITERS EIN GUTER GRUND ZU FEIERN! 28. Mai - 08. Juni % 20 * Longchamp | Joop! Bogner | Gerry Weber Campomaggi | Titan Desigual | FredsBruder Taschendieb | Coccinelle aunts & uncles | Suri Frey Fritzi aus Preußen | Vaude strellson | Rimowa Samsonite | Herschel travelite * Außgenommen Rimowa und reduzierte Ware Langestraße 16 33378 Rheda-Wiedenbrück Tel. 05242 - 8460

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