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Das Stadtgespräch Juni 2016

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Magazin für Rheda-Wiedenbrück

30 Das

30 Das Stadtgespräch STÄDTISCHE GESAMTSCHULE Kein Grund zur Unruhe Im Stadtgespräch, Ausgabe 522, berichteten wir über die Verteilung der Schüler auf die weiterführenden Schulen. Zur Abrundung des Themas fragten wir bei der Gesamtschule nach den möglichen Hintergründen für den Rückgang der Anmeldungen. Die Leitende Gesamtschuldirektorin Christiane Kociszewska stellte voran, dass die Ausführungen zur Oberstufe der Gesamtschule und die Äußerungen von Matthias Hegel, sachkundiger Bürger der FDP, eine große Verunsicherung unter den Gesamtschul-Eltern schafften. »Ja, natürlich haben wir die Zahlen über die Verteilung der Schüler auf die weiterführenden Schulen intern analysiert.«, sagte Christiane Kociszewska. Aus Sicht der Gesamtschule blendet die Infragestellung einer künftigen Oberstufe wesentliche Fakten aus. Dass gar der Gesamtschulstandort Wiedenbrück infrage gestellt wird, ist für die Schulleitung und das Kollegium überhaupt nicht nachvollziehbar. Die Gesamtschule wurde als achtzügige Schule mit gymnasialer Oberstufe vor drei Jahren gegründet. Seit zwei Jahren hat die Schule neun Züge, im neuen Schuljahr wird sie siebenzügig sein. Acht bis neun Züge sind eine absolute Ausnahme unter den Gesamtschulen. Sämtliche vom Schulministerium in den letzten Jahren veröffentlichte Daten belegen, dass an Gesamtschulen rund 70% der Schülerschaft erfolgreich zum Abitur geführt wird, obwohl sie keine entsprechende Eingangsprognose in Jahrgang 5 hatte. »Deswegen sind wir der festen Überzeugung, dass wir bei unserer Größe eine mindestens vierzügige Oberstufe bilden werden«, so die Schulleiterin weiter. »Unsere Unterrichtsstruktur ist auf die Oberstufe ausgerichtet«. Breites Differenzierungsprogramm Die Gesamtschule bietet allen Schülern ein breites Differenzierungsprogramm, das auf individuelle Förderung und Unterstützung zielt. »Wir haben jetzt schon Schüler, die mit sehr viel Erfolg an Wettbewerben, wie ›Schüler experimentieren‹ und an Wettbewerben des Bundespräsidenten teilnehmen«, betont C. Kociszewska. Darüber hinaus ist die Städtische Gesamtschule als MINT-freundliche Schule zertifiziert als Anerkennung für das besonders große Angebot der Schule im MINT-Bereich. Über die klassischen MINT-Fächer hinaus können Schüler an der Gesamtschule in Profilen und AGs MINT-Angebote wählen. Das AG-Programm sucht z. B. mit der Möglichkeit zum Erwerb des Segelflugscheins und mit der geplanten Reit-AG seinesgleichen. Die im nächsten Schuljahr beginnende Berufsorientierung geht weit über die vom Land in dem Projekt KAoA festgesetzten Module hinaus. Sprachsensibler Unterricht Als eine von 30 Schulen in NRW steht die Gesamtschule für sprachsensible Schulentwicklung, ein Projekt, das wissenschaftlich von der Universität Duisburg- Essen begleitet wird. Garantiert wird der besondere Blick auf die fachsprachliche Entwicklung aller Schüler in allen Fächern. Weiter zeigt die Schulleiterin auf, dass die Gesamtschule mit ihrem Fremdsprachenangebot Englisch, Französisch, Spanisch, Latein und Italienisch weit mehr anbietet als die Gymnasien. Unterstützt wird die Arbeit der Gesamtschule durch zahlreiche außerschulische Kooperationspartner, wie die MusicalFabrik, die VHS-FARE und den Kreisportbund. Bestätigt wird die hervorragende

31 pädagogische Arbeit durch die zahlreichen Rückmeldungen der Eltern, die besonders die vielfältigen Möglichkeiten für ihre Kinder, das hohe Engagement des Kollegiums und die moderne Ausstattung der Schule loben. Ausgefeiltes Förder- und Forderprogramm Zum besonderen pädagogischen Konzept der Gesamtschulen gehört ein Forder- und Förderprogramm, das Schüler in ihrer Entwicklung unterstützt. Abschulungen wegen schlechter Noten gibt es an Gesamtschulen nicht. So weist C. Kociszewska darauf hin, dass diejenigen Kinder besser an der Gesamtschule (mit G 9) aufgehoben sind, deren Eltern Zweifel haben, ob der Noten- und Zeitdruck von G8 am Gymnasium das Richtige für ihr Kind ist. So kann vielen Kindern »Schulversagen« und ein Schulwechsel erspart bleiben. Enge Zusammenarbeit mit den Eltern Die Gesamtschule strebt eine noch engere Zusammenarbeit mit den Grundschulen an, um den Übergang für jedes Kind nahtlos zu gestalten. »Wir haben eine super Elternunterstützung und ein engagiertes und überaus qualifiziertes Kollegium. Unsere Türen stehen immer offen. Statt irgendwelchen Gerüchten aufzusitzen, können Eltern sich gerne bei uns vor Ort informieren«, lädt C. Kociszewska ein. Abschließend möchte die Schulleiterin auch die Eltern beruhigen, die sich wegen der Bauaktivitäten an der Schule Sorgen machen: »Wir haben den Prozess zusammen mit der Schulabteilung und dem Immobilienmanagement eng abgestimmt und gut organisiert. Der Schulbetrieb wird reibungslos weiterlaufen. Wir freuen uns auf das moderne Schulgebäude, in dem sich alle Schülerinnen und Schüler und auch das Kollegium wohl fühlen werden und das ihnen optimale Möglichkeiten bietet«. Klaus Wulfheide und Burkhard Schlüter von der Musical-Fabrik nehmen gemeinsam mit der Schulleiterin Christiane Kociszewska und der betreuenden Lehrerin Johanna Kern die Kooperation als Ansporn die Zusammenarbeit zu intensivieren. Neben dem Fach »Darstellen und Gestalten« sollen auch weitere schulische Bereiche wie Technik sowie Kunst in den Genuss der Kooperation kommen. Die Mutter der Gesamtschule: Wo gehobelt wird, fallen Späne Michaela Koroch, bekannt als »die Mutter der Gesamtschule« und Vorsitzende des Fördervereins, sagte auf unsere Frage wie sie sich den Rückgang der Anmeldungen von Schülern für den Besuch der Gesamtschule erklärt: »Viele Eltern hatten die Messlatte der Erwartungen an die Gesamtschule sehr weit nach oben gesetzt. Wunder sind natürlich auch hier nicht zu erwarten. Und wie überall, wo gehobelt wird, fallen auch hier Späne. Mir ist keine Schule bekannt, wo keine Späne fallen. Zu bedenken ist außerdem, dass hier etwas Neues entsteht, und das zudem gleich an zwei Standorten. Bei diesem Prozess sind WILLKOMMEN BEI DER GRÖSSTEN KÜCHENSHOW IM KREIS KÜCHEN SCHMIDT - IHRE NR.1 SEIT FAST 40 JAHREN Die Küche ist das Herzstück und der Mittelpunkt unseres Hauses. Für uns, Ihr kompetentes Küchenstudio, hat die Verwirklichung Ihrer Ansprüche und Wünsche die oberste Priorität. Wir bieten Ihnen eine Fülle von Möglichkeiten, Ihre Traumküche nach Ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten. Freuen Sie sich auf ein Erlebnis der besonderen Art! Hauptstr. 145, 33378 Rheda-Wiedenbrück | Tel. 05242 / 578390 Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 9.30 - 19.00 Uhr | Sa. 9.30 - 16.00 Uhr www.kuechen-schmidt.de en- e schon Mal Entscheidungen erforderlich, allein um eine Sache abzusichern und diese später nachzujustieren. Es werden aber auch Sachen, die nicht so laufen, gerne weiter getragen. Es gibt aber so viele Dinge, die an der Schule sehr gut laufen. Sie müssten viel mehr kommuniziert werden. Viele Eltern waren darüber hinaus verunsichert, wie es mit der Gesamtschule baulich weiter geht. Das betraf insbesondere den Standort Rheda. Nachdem der Rat nun alle Baubeschlüsse gefasst hat, ist diese Unsicherheit beseitigt. Erwähnen möchte ich in diesem Zusammenhang, dass meine Tochter die Gesamtschule seit diesem Schuljahr besucht. Ihr hat der Wechsel an diese Schule sehr gut getan. Mein Kind geht mit Freude zu der Gesamtschule«. Interessierte Leser finden weitere Informationen über die Gesamtschule auf der Homepage der Schule. Raimund Kemper

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