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Das Stadtgespräch Juni 2016

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Magazin für Rheda-Wiedenbrück

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20 Das Stadtgespräch Vielleicht könnte die Fernbus-Haltestelle einige Meter weiter entstehen. DOCH NOCH CHANCE FÜR EINE FERNBUS-HALTESTELLE? Stadtverwaltung lässt Möglichkeiten der Realisierung überprüfen (Kem) Auf der jüngsten Ratssitzung bat Patrik Bücker (FDP) die anderen Ratsfraktionen, das von den Liberalen angestoßene Thema »Fernbushaltestelle« in Rheda-Wiedenbrück trotz ihrer ablehnenden Haltung in der vorhergehenden Sitzung noch einmal aufzugreifen. Sie hatten dem Fernbus-Projekt – bis auf Hermann Heller-Jordan (Bündnisgrüne) – insbesondere aus Kostengründen die Rote Karte gezeigt. Es war von 30.000 Euro für die Einrichtung des Haltepunkts die Rede. Die Stadtverwaltung zeigte Verständnis für den abermaligen Vorstoß der FDP. Eine Chance für Rheda-Wiedenbrück Mettenborg erklärte, dass er in einer Fernbus-Haltestelle eine Chance für Rheda-Wiedenbrück sehe. Er hoffe, dass sie gemeinsam mit dem Rat noch realisierbar sei. Jedenfalls wüsste er von dem zuständigen Fachbereich, dass mehrere Anfragen von Fernbus-Anbietern bei der Stadt vorliegen. Die Pressesperecherin Maximiliane Plöger informierte im Nachgang zu dem Pressegespräch, dass dem »Fachbereich Bauverwaltung-Denkmalpflege aus der Vergangenheit zwei Fernbus-Unternehmen bekannt sind, die über die Bezirksregierung einen Halt in Rheda-Wiedenbrück haben anfragen lassen, und zwar von Trans-Express (Linienverkehr Aachen-Krosno-Tarnobrzeg) sowie der »Mein-Fernbus GmbH« (Linienverkehr Amsterdam-Kassel). Regularien Der Fachbereichsleiter Burkhard Schlüter informierte den Rat, dass nicht die Kommune, sondern die Bezirksregierung über den Antrag einer Fernbuslinie entscheide. Darüber hinaus müssen alle Bezirksregierungen angehört werden, die von der Route betroffen sind. Ziel ist die Herstellung des Einvernehmens nach dem Personen-Beförderungsgesetz. Die Bezirksregierung beteiligt wiederum die Kommune, die für einen Haltepunkt von dem Fernbusunternehmer angefragt sei. Als allgemein sinnvoll gilt eine Fernbus-Haltestelle nur in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof. An Haltestellen des Fernbus-Verkehrs werden weiter gehende Voraussetzungen gestellt, als an Busbahnhöfe des Nahverkehrs. Die Bezirksregierung genehmigt natürlich nur eine Fernbus-Haltestelle, wenn eine adäquate Haltestelle vor Ort eingerichtet ist. Der Fachbereich Bauverwaltung-Denkmalpflege bewertet zurzeit, welche Fläche für einen Fernbushalt in Frage kommt und stimmt sich mit dem Fachbereich Tiefbau zur Kostenermittlung ab, teilte die Pressesprecherin mit. Falls eine Fernbushaltestelle eingerichtet wird, werden alle Fernbusunternehmen darüber informiert. Die entscheiden dann, ob ein Routen- Halt in Rheda-Wiedenbrück für sie sinnvoll ist und können dann dafür bei der Bezirksregierung einen Antrag stellen, so die Pressesprecherin. Raimund Kemper

21 DAS ROTE KREUZ SAGT »DANKE« Herkulesaufgabe gemeistert Kem) Mit der Schließung der Flüchtlings-Notunterkunft am Burgweg endete für das DRK eine Herkulesaufgabe. Den regionalen Hilfsorganisationen wie Caritas und Diakonie wurden die nicht mehr benötigten Textilien aus der nunmehr geschlossenen Kleiderkammer als auch der Lagerhalle angeboten. Beispielsweise übernahm »Der kleine Prinz« (Internationale Hilfe für Kinder in Not e.V.) aus Warendorf 630 Kleiderkartons. Der DRK Ortsverein Rheda-Wiedenbrück dankt in diesem Zusammenhang noch einmal den Bürgern für ihre großzügigen Kleiderspenden. Oft handelte es sich sogar um nagelneue Ware. 120 Helferinnen und Helfer, die bis dato keine Verbindung zum DRK hatten, unterstützten die Rotkreuzler beim Sortieren. Und viele helfen der Gemeinschaft erfreulicherweise auch weiterhin – zum Beispiel bei Blutspende-Terminen oder bei der Kinderbetreuung. Die DRK-Geschäftsführerin Andrea Jochim blickt zurück: »Wir haben vielen Menschen helfen können – durch das Engagement der Bevölkerung und unserer eigenen Helfer«. 16.000 ehrenamtliche Stunden für die Mitbürger Mit Kopf und Herz leistet das Rote Kreuz ebenfalls die vielfältigen weiteren Aufgaben, beispielsweise den Dienst in der DRK- Rettungswache und die Sanitätsdienste bei Brandeinsätzen der Feuerwehr sowie bei Sport- und Großveranstaltungen, Aufgaben bei den Blutspende-Terminen und Aktivitäten in der Aus- und Fortbildung. Rotkreuzleiter Michael Ossenkemper berichtete, dass die 84 aktiven Mitglieder der DRK-Gemeinschaft Rheda-Wiedenbrück im Berichtsjahr 2015 dabei 16.366 ehrenamtliche Stunden leisteten. Großes soziales Engagement Wöchentlich 185 Personen nehmen die Angebote des von Helmut Dohmen geleiteten Sozialen Arbeitskreises (SAK) wahr. Dazu gehören verschiedene Gymnastikangebote von Heti Schepers und Monika Schüttfort, die Betreuungsgruppe für dementiell Erkrankte (Leitung Sigrid Hoff), der Rotkreuzchor (Chorleiterin Die Vorstands- und die geehrten Mitglieder des DRK Ortsvereins Rheda-Wiedenbrück Gabriele Berger) und die Kartenspielgruppe (Erwin Schiffhorst). Alleine 1.000 Senioren nahmen an den Veranstaltungen der offenen Seniorenarbeit teil, heißt es in dem Bericht der dafür zuständigen Monika Zerling. Darüber hinaus konnte der SAK insgesamt 3.273 Blutspender begrüßen. Heidi Grabe, die Leiterin der Kita »Abenteuerland«, rückte für die vier DRK-Kindergärten das Schwerpunktthema »Partizipation« der Kinder in den Fokus. Um die Aktivitäten der 28 Mitglieder zählenden Jugendrotkreuzgruppe und der Gruppe »Realistische Notfalldarstellung« (Leitung: Kathrin Troschke) ging es in dem Bericht von Marc Grüter. Ein weiterer Höhepunkt war die Ehrung der langjährigen Mitglieder Karl-Bernd Freisinger (60 Jahre Mitglied) sowie von Uwe Goerke und Otto Jeek (50/ 55 Jahre), ferner von Hans Baltes (40), Hannelore Stark (35) nebst Andreas Dieckmann und Erna Prösch (30), außerdem von Rosemarie Kempkes (25). Für die zwanzigjährige Zugehörigkeit zum DRK wurden geehrt: Helene Siebert, Manuela Dieckmann, Helga Hahn und Carsten Mehnert. Weitere 22 Mitglieder erhielten eine Anerkennung für eine 15-, 10- und 5-jährige Mitarbeit im DRK. Tolle Teamleistung Auf der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins würdigten ebenfalls Vizebürgermeister Norbert Flaskamp und die Vorsitzende, Prinzessin Marissa zu Bentheim- Tecklenburg nebst Heinz-Hermann Vollmer, DRK-Kreisverbandspräsident, die großartige Teamleistung von DRK, Bürgern und Behörden. Innerhalb weniger Tage wurden die Notunterkünfte eingerichtet, Flüchtlingsspielgruppen betreut, ehrenamtliche Patenschaften für Flüchtlingsfamilien vermittelt. Die gemeinsame Hilfe in den Einrichtungen hat die Obdachlosigkeit der Schutz suchenden Menschen vermieden. »Sie dürfen auf diese Leistung stolz sein.« SONNIGE AUSSICHTEN SOMMERTRENDS 2016 AUCH IN IHRER SEHSTÄRKE Einstärken-Sonnengläser SCHÜRENSTR. 1 SASSENBERG TEL. 02583 / 22 66 ab 33,- Paar* Gleitsicht-Sonnengläser ab 149,- Paar** *sph ± 6,00 cyl + 2,00 **sph ± 6,00 cyl +4,00. Add 1,0-3,0 BERLINER STR. 17 RHEDA-WIEDENBRÜCK TEL. 05242 / 4 31 01 WWW.OPTIK-KESSNER-HEIMANN.DE GmbH

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