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Das Stadtgespräch Juli 2019

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Die aktuelle Ausgabe des Rheda-Wiedenbrücker Stadtgesprächs für Juli 2019

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54 Das Stadtgespräch anzeigen SPENDENÜBERGABE Sprachförderung an der Gesamtschule (Kem) Die Städtische Gesamtschule in Rheda freute sich, dass sie Margit Tönnies zu einer offiziellen Spendenübergabe begrüßen konnte. Sie unterstützt die Schule mit Schul- und Übungsbüchern für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten im Lesen und Schreiben. Das Unterrichtsmaterial eignet sich zugleich für die Sprachförderung in der Internationalen Klasse. Der Stellvertretende Schulleiter Dominik Heikel bedankte sich für die nachhaltige Unterstützung. »Das machen wir doch sehr gerne«, sagte Margit Tönnies. »Wenn Sie uns brauchen, immer nur anrufen!« Und Spendenübergabe: Margit Tönnies mit (v.l.) Onzela, Hauke, Fatima und Veronica aus der Internationalen Klasse. (Stehend v.l.) Dominik Heinkel (Stv. Schulleiter), Remziye Ulas-Savas (Koordinatorin IK), Ingo Jakoby (Ganztagskoordinator) weiter: »Sprache ist so wichtig. Wir suchen in unserer Firma händeringend Menschen, die andere Sprachen können«. Mit Blick auf die Mädchen und Jungen der Internationalen Klasse sagte sie: »Wenn ihr mit der Schule fertig seid, könnt ihr euch direkt bei mir melden«. Noch anmelden für die Sparkassen fußball ferien beim FSC Rheda Bei den Sparkassenfußballferien beim FSC Rheda, die in den Sommerferien in Zusammenarbeit mit der Fußballschule Erlebniswelt Fußball e. V. und mit Unterstützung der Kreissparkasse Wiedenbrück für Mädchen und Jungen zwischen fünf und dreizehn Jahren angeboten werden, sind noch Plätze verfügbar. Das Fußballcamp findet vom 22. bis zum 26. Juli 2019, jeweils von 9.15 Uhr bis 15.30 Uhr, auf dem Sportplatz des FSC Rheda statt. Auch Nichtmitglieder oder Kinder aus anderen Vereinen können gern teilnehmen. Im Preis von 109 Euro sind die Trainingseinheiten in kleinen Gruppen beim qualifizierten Trainerteam, ein Trikot von JAKO, sowie eine Trinkflasche und die komplette Verpflegung enthalten. Jedes Kind bekommt außerdem eine Urkunde über die Teilnahme ausgehändigt. Nähere Informationen und Anmeldungen gibt es unter www. erlebniswelt-fussball.de. Das Team von Erlebniswelt Fußball möchte die Kinder in ihrer Entwicklung im Fußball, vor allem aber in ihrer Persönlichkeitsentwicklung durch Fußball fördern. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung von Kreativität und Spielwitz durch die Vermittlung von vielen Bausteinen aus verschiedenen Sportarten. SKW HAUS & GRUND IMMOBILIEN Wohne ich richtig? Wer über Immobilien spricht, spricht immer auch über die Lage. Sie ist ohne Frage eines der wichtigsten Kriterien zur Ermittlung des Wertes einer Immobilie. Im Hinblick auf das Wohnen bedeutet sie aber noch viel mehr. Denn die Lage Ihres Zuhauses sollte immer durch die Lebenslage und Ihre aktuellen Bedürfnisse bestimmt werden! Gerade mit zunehmendem Alter sind die Anforderungen an die Immobilie klar definiert. Der einst so schöne, große Garten ist häufig kaum noch zu bewältigen und stellt eher ein Hindernis dar. Doch auf der Suche nach der passenden, innerstädtischen und zugleich barrierearmen Wohnung sind viele. Denn dies ist die am häufigsten nachgefragte Wohnform. Oft werden diese Wohnungen nicht von Älteren sondern von Singles oder jungen Paaren bewohnt. Doch wie kann ich als Einzelner an dieser Stelle positiv mitwirken und gleichzeitig die für mich perfekten Wohnverhältnisse schaffen? Wichtig ist der Mut zur Veränderung. Sie bewohnen ein Einfamilienhaus zu zweit oder sogar allein? Das Team der SKW Haus & Grund Immobilien GmbH berät Sie gern zu allen Verkaufsfragen. Gern finden wir eine junge Familie, welche wieder die volle Wohnfläche nutzt. Und somit vielleicht Ihre neue Innenstadtwohnung frei macht. Manuela Dreier, Immobilienberaterin der SKW Haus & Grund Immobilien

55 anzeigen 70 JAHRE LOTTO-TOTO AN DER LANGEN STRASSE Im Gespräch mit Lydia Niggenaber (CL) Lydia Niggenaber, Inhaberin des gleichnamigen Lotto-Toto Geschäfts und der Post-Partneragentur an der Langen Straße, freut sich, die 70-jährige Geschichte ihres bekannten Ladens im Juni feiern zu dürfen. Passend zu diesem schönen Jubiläum schenkt sie uns ein paar Einblicke in die Historie des traditionsreichen Geschäfts. Das Stadtgespräch: Liebe Lydia, du arbeitest seit 25 Jahren in dem beliebten Lotto-Toto-Geschäft an der Langen Straße; seit 2011 bist du sogar Inhaberin. Im Internet finden wir aktuelle Kommentare wie »beste Lottotipps«. Was macht dich und deinen Laden so besonders? Lydia Niggenaber: Ich helfe halt gerne, wo ich kann! Bei Fragen rund um Lotto, Toto, Post und auch wenn es um Zeitschriften geht. Meine 3 Mitarbeiterinnen teilen diese hilfsbereite Einstellung. Uns gibt es schon so viele Jahre, ich glaube, unsere Kunden schätzen das vertrauensvolle und ehrliche Verhältnis. Ich bin ja ein recht direkter Typ, da weiß jeder sofort, woran er ist. Das Stadtgespräch: Einst als Lotto-Toto Wien angefangen, als Lotto-Toto Kappel weitergeführt und nun unter dem Namen Lotto-Toto Niggenaber fortgesetzt, blicken wir auf die 70-jährige Geschichte deines Ladens. Erzählst du uns eine schöne Anekdote aus euren Familienmemoiren? Lydia Niggenaber: Einige Ur-Rheda-Wiedenbrücker kennen das Geschäft vielleicht noch aus den Zeiten meines Großvaters, Josef Wien, der wurde zwar in Herne geboren, lebte aber seit 1933 in Wiedenbrück. Er gründete 1949 das Toto-Geschäft Wien, das sich bis 1969 etwas weiter die Lange Straße hinauf zwischen dem Ratskeller und dem Haus Ottens befand. 6 Jahre später erweiterte er das Angebot um die Annahme von Lottoscheinen; Fußballschuhe verkaufte er auch und den Emsland Lesezirkel gründete er ebenfalls. Aber ich glaube, die wenigsten erinnern sich an die Ursprünge der 3 Geschäftsfelder meines Opas. Angefangen hat alles mit seiner Karriere als Berufsfußballer in Herne. Dort wurde ihm Ende der 40er Jahre geraten, in seiner Heimatstadt Wiedenbrück, Fußballschuhe und Toto-Scheine zu verkaufen. Seine Geschäfte liefen gut und schnell galt sein Laden als Sammelstelle für die Lotto-Toto Scheine der Region. Das sorgte dafür, dass sich meine Eltern kennengelernt haben... Mein anderer Opa führte nämlich ein Lotto-Toto Geschäft in Langenberg und mein Papa musste immer die Scheine nach Wiedenbrück zu Josef Wien bringen. Das hat er sehr gerne gemacht, denn so konnte er immer meine Mutter sehen und irgendwann haben sich die beiden ineinander verliebt. Das Stadtgespräch: Wie ging es weiter? Lydia Niggenaber: Meine Eltern haben geheiratet und sich in Langenberg niedergelassen, dort sind auch mein Bruder Jürgen und ich aufgewachsen. Das Lotto-Toto- Geschäft meines Opas florierte, sodass er 1969 in die deutlich größeren Räumlichkeiten an der Langen Straße 9 umzog. 1974 übernahmen seine Tochter und meine Tante Gisela zusammen mit ihrem Mann Heinz Kappel das Sportgeschäft und die Lotto- Annahmestelle. Sie führte die beiden Betriebe erfolgreich fast 4 Jahrzehnte. 1994 bin ich als Angestellte des Lotto-Toto-Ladens dazu gestoßen. Wir haben das Geschäft 2003 um eine zertifizierte Post-Partnerfiliale erweitert. 2011 durfte ich das Zepter des Lotto-Toto Ladens und der Post-Partnerfiliale übernehmen. Das Sportgeschäft betreibt nun mein Bruder Jürgen zusammen mit seiner Frau Manuela. Und der Emsland Lesezirkel wurde erst von meinem Onkel Wilfried geführt, bis Ariane und Michael Ebeling ihn im Jahr 2000 übernommen haben. Das Stadtgespräch: Danke für diese Einblicke in eure Historie, magst du uns zum Schluss noch von dem kuriosesten Erlebnis aus deinem Laden erzählen? Lydia Niggenaber: (lacht) Naja, grundsätzlich bin ich an die Schweigepflicht gebunden… Aber soviel darf ich verraten: Wir haben einmal an einem Tag 6 Schecks ausgegeben. Also, wer nicht spielt, kann nicht gewinnen – und auch hier können wir schon Millionäre schaffen. Das Stadtgespräch: Liebe Lydia, vielen Dank, dass du diese schönen Erinnerungen mit uns geteilt hast. Wir gratulieren Dir und Deinem Team von Herzen zu diesem stolzen Jubiläum. Lotto-Toto Niggenaber · Lange Straße 9 · 33378 Rheda-Wiedenbrück · Tel. 05242 / 57431

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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