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Das Stadtgespräch Juli 2019

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Die aktuelle Ausgabe des Rheda-Wiedenbrücker Stadtgesprächs für Juli 2019

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52 Das Stadtgespräch MFC-Piloten mit ihren Modellen DER TRAUM VOM FLIEGEN Schnupper stunden auf Marburg-Airport (Kem) »Wenn ich groß bin, dann werde ich Pilot« – eine Aussage wie diese haben viele Eltern bereits einmal von ihrem Nachwuchs gehört. Was visionär klingt, kann kinderleicht in Erfüllung gehen. Die Modellflieger des Modellflug- Clubs Rheda machen es möglich. Am Samstag, dem 20. Juli, ab 14.00 Uhr, laden sie zu einem Schnuppertag ein. Im Rahmen der Ferienspiele bieten sie Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit sich als Modellflugpilot zu versuchen. Das beliebte Schnupperfliegen findet bereits seit vielen Jahren auf dem Modellfluggelände in der Marburg an der Rentruper Straße statt. »In den vergangenen Jahren war die Resonanz stets groß«, sagt Vereinschef Klaus Reiling. Er wird gemeinsam mit den Jugendwarten Jörg Wahlers und Simon Hain sowie weiteren Vereins- mitgliedern in die Steuerung der Modellflugzeuge einführen und ihre Funktionsweise erklären. Sodann können sich die Ferienspielteilnehmer mit vereinseigenen Maschinen den Traum vom Fliegen Wirklichkeit werden lassen. Die erfahrenen Modellflugpiloten werden dabei zu Fluglehrern. Beim Schnupperfliegen wird je mit zwei Fernsteuerungen, den so genannten Lehrer-Schüler-Anlagen, gearbeitet. So kann der Lehrer, im Falle eines Falls, sofort eingreifen. »Das Ganze ist ähnlich wie in der Fahrschule«, erläutert uns Klaus Reiling – nur kostenlos. Interessierte Jugendliche können sich unter www.mfc-rheda.de beim Jugendwart anmelden. Auch Kurzentschlossene sind herzlich willkommen. Die Teilnahme an dem wöchentlich jeweils mittwochs ab 17.00 Uhr stattfindenden Schnupperfliegen für Kinder und Jugendliche ist an eine Voranmeldung gebunden. Dadurch ist es dem Modellflug-Club möglich eine passende Zahl von Schulungsmaschinen für die Teilnehmer bereit zu halten. In dem 65 aktive Mitglieder zählenden Club hofft man, über das Schnupperfliegen auch die Reihen des Nachwuchses stärken und die Freude am Bauen von Flugmodellen wecken zu können. Klaus Reiling versichert, dass alle, die Spaß am Bauen von Modellen haben, im Club exzellente Ratgeber finden. Dieser ist in den Reihen der Modellflugfreunde als der Verein bekannt, der mit rund 300 Exponaten über die meisten original nachgebauten Flugmodelle verfügt. Das größte Modell ist eine »ETA« mit 11 Meter Spannweite. Die Modellflugpiloten Norbert Zöchling und Hans-Werner Budde haben die Maschine zwölfhundert Stunden selber konstruiert und gebaut. Von diesem originalen Flugzeugmodell gibt es in Modellbaukreisen deutschlandweit insgesamt nur fünf flugtaugliche Exponate. Dreimal im Jahr, immer samstags lädt der MFC zum F-Schlepp-Treffen für Interessierte aus der Umgebung ein. Dabei schleppt eine Motormaschine ein Segelflugzeug bis auf dessen Flughöhe (etwa 200 Meter), größere Exponate auch 400 Meter hoch, weil sie vom Boden aus auch in dieser Höhe noch zu erkennen sind. Nach dem Erreichen der Flughöhe klinkt die Motormaschine den Segler aus. Während sie zur Landung auf dem Fluggelände zurückkehrt, zieht der ferngesteuerte Segler in der aufsteigenden Thermik seine Bahnen. Bei guten Witterungsverhältnissen kann er bis 70, 80 Minuten segeln. Blick auf den Modell-Air-Port …am blauen Himmelszelt Am Rande der Rollbahn

anzeigen 53 SARDINIEN – ORT DER 100-JÄHRIGEN Tischler Eligio Pusole feiert Dienstjubiläum (CL) Auf Sardinien gibt es neben köstlichem Pecorino und kegelförmigen Nuraghen noch eine weitere Besonderheit. Sardinien gehört zur Blue Zone dieser Welt. Dieser Blauen Zone gehören lediglich 5 Orte auf unserer Erde an. Hier werden die Menschen – aus welchen Gründen auch immer – deutlich älter als 100 Jahre, dabei sind sie besonders agil und gesund. Bestes Beispiel für diese Kuriosität ist der in Rheda-Wiedenbrück lebende, aus Sardinien stammende Eligio Pusole. Er ist zwar noch keine 100 Jahre alt, doch feierte er am 21. Mai seine 50-jährige Dienstzugehörigkeit bei Küchen Schmidt – immerhin in einem Alter von 76 Jahren. Auf ein solch stolzes Jubiläum im eigenen Haus ist Geschäftsführer und Inhaber Jürgen Schmidt besonders stolz. Kennt er Picco – wie der 1,50 m große Pusole von allen liebevoll genannt wird – doch schon seit Kindesbeinen »und ist aus dem Team von Küchen-Schmidt nicht mehr wegzudenken!« Eligio Pusole stimmt mit Freudentränen und stolzer Stimme zu: »Hauptsache ich bin dabei – Vollzeit!« Und damit Eligio Hausleitung, Mitarbeiter und Inhaber Petra und Jürgen Schmidt mit dem Jubilar Eligio Pusole Jürgen Schmidt und Jubilar Eligio Pusole Pusole und Küchen Schmidt auch noch die diamantene Hochzeit in 10 Jahren zusammen feiern werden, bekommt der emsige Sarde einen großen Korb mit Köstlichkeiten seiner Heimat überreicht. Doch Küchen-Schmidt verwöhnt gerne noch mit einem Extra-Topping… Für Pusole bedeutet das: eine Flugreise nach Sardinien – in die Region der 100-Jährigen. Wenn das nicht beste Voraussetzung für ein weiteres dienstältestes Jubiläum schafft. Küchen Schmidt · Hauptstraße 145 Rheda-Wiedenbrück · Tel.: 05242 / 57839 – 0 · www.kuechen-schmidt. de · Instagram: kuechen.schmidt Auch im 7. Jahr präsentiert sich die RheWie stabil Seit 2012 besteht die Genossenschaft RheWie, die an der Marburg zwei Windräder betreibt. Ein verflixtes siebtes Jahr brauchen die knapp 400 Mitglieder allerdings nicht zu befürchten, wie Hans- Hermann Heller-Jordan in seinen Begrüßungsworten zur Generalversammlung betonte. Ganz im Gegenteil, denn schließlich seien alle Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat noch dabei. »Ein Zeichen von Stabilität und Kontinuität.« Das sahen auch die ca. 100 Anwesenden so, die den Gremien einstimmig die Entlastung erteilten. Auch die Mitglieder des Aufsichtsrates, Bürgermeister Theo Mettenborg und Brigitte Fiedler, die turnusgemäß ausschieden, wollen weiter mitarbeiten und wurden einstimmig wiedergewählt. Jedes Mitglied darf dieses Jahr mit 7 € pro Anteil rechnen.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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