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Das Stadtgespräch Juli 2019

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Die aktuelle Ausgabe des Rheda-Wiedenbrücker Stadtgesprächs für Juli 2019

40 Das

40 Das Stadtgespräch Auf der Parkbank ER Fast hätte es soeben ein Unglück gegeben und ich wäre das Opfer geworden. SIE Was ist passiert? Du bist ja immer noch völlig aufgelöst! ER Beim Einkaufen war ich auf dem Gehweg entlang der Langen Straße unterwegs, als plötzlich von hinten ein Mann mich mit seinem motorisierten Kinderroller ohne Warnung überholen wollte. Dabei streifte er mich, und die Wucht des Anpralls ließ mich taumeln. Den Sturz konnte ich gerade noch abfangen. Der Unbekannte mit seinem E-Roller verschwand kommentarlos. SIE Das ist ja unglaublich! Ist es denn überhaupt erlaubt, mit einem solchen Gefährt auf ...mitgehört und aufgeschrieben ©eyetronic - Fotolia.com dem Gehweg unterwegs zu sein? Ich las, dass man damit bis zu 20 km/h schnell sein darf, und das ist doch wohl für einen Fußweg viel zu schnell. ER Darum ist es auch untersagt, dort zu fahren, doch wer kümmert sich schon um eine solche Vorschrift. E-Roller-Fahrer sind verpflichtet, die Straße zu benutzen, es sei denn, ein Fahrradweg ist ausgewiesen, was aber an der Langen Straße nicht der Fall ist. SIE Ich finde, dass die E-Roller kaum einzuordnen und eine ernstzunehmende Gefährdung speziell für deren Fahrer und für auch Fußgänger sind. Darum verstehe ich auch nicht die Hals-über-Kopf-Zulassung dieser Fahrzeuge im öffentlichen Verkehr durch unser Parlament. ER Einige europäische Länder haben schon seit längerer Zeit ihre Erfahrungen mit E-Rollern gemacht und die sind nicht besonders erfreulich. Der Witz an dieser Sache ist, dass es keine Helmpflicht gibt. SIE Gibt es eigentlich eine ernst zu nehmende Begründung für eine generelle Zulassung dieser Fahrzeuge? ER »Die letzte Meile« soll damit überbrückt werden: Die Strecke zwischen den Haltepunkten bei den Bahnen sowie Parkplätzen und dem Arbeitsplatz. SIE Und wie verstaut man E-Roller in überfüllten Bahnen während der Rushhour? ER Am besten gar nicht, und man fährt mit seinem Roller hinter den Bahnen her! Seniorenbeirat AKTIV Pfützen: Ein Leser der Seniorenseiten im Stadtgespräch hatte den Seniorenbeirat auf einige Pfützen auf den Gehwegen aufmerksam gemacht. An der Mönchstr. im Einmündungsbereich der Straße Am Nonnenwall war das Kopfsteinpflaster stark abgesackt und bei Regenwetter bildeten sich dort größere Pfützen. Ein Ausweichen auf das grobe Kopfsteinpflaster der Straße Am Nonnenwall ist gerade für ältere Fußgänger, Rollator- und Rollstuhlfahrer äußerst mühsam. Ein Ausweichen auf die Fahrbahn der Mönchstr. empfiehlt sich wegen des dort fließenden Verkehrs nicht. Eine ähnliche Situation gab es auch an der Bielefelder Str. im Bereich des Zebrastreifens Aegidienwall / Nordwall. Auch hier bildeten sich auf Grund von Absenkungen des Verbundsteinpflasters am Wartepunkt des Zebrastreifens große Pfützen. Durch eine Neuverlegung des Verbundsteinpflasters wurden diese Hindernisse beseitigt, und inzwischen können alle Menschen wieder trockenen Fußes den Gehweg nutzen. Erna und Berta »Wenn du dir im Moment eine der vielen Gesundheitssendungen im Fernsehen ansiehst, kommt unweigerlich der Hinweis, dass wir uns mehr bewegen sollen. Selbst viele Krankheiten, heißt es, lassen sich durch mehr Bewegung bessern.« »Da gab’s doch mal ’nen Spruch, ›man bewegt sich nicht weniger, weil man alt wird, sondern man wird alt, weil man sich weniger bewegt‹. Oder auch im besten Neudeutsch ›use it or lose it‹, ›benutz es oder verlier es‹«. »Ja, auch ›wer rastet, der rostet‹ gehört dahin. Aber, was ich erzählen wollte, du weißt doch, dass meine Lieblingstante im Alter eine ganz böse Osteoporose hatte, die schrecklich schmerzhaft war. Obwohl ich dachte, ich bewege mich ausreichend, wollte ich es doch genauer wissen, damit mir ähnliches erspart bleiben möge.« »Sag nur, du fängst an, mit Gewichten zu jonglieren bis du zusammenbrichst?« »Nee, ich habe vor zwei Wochen angefangen, mich nach guter Anleitung gezielt zu bewegen. Das ist komischerweise sehr anstrengend, und es gibt gar keine Kraftmaschinen in dem Studio.« »Wie funktioniert das denn?« »Du musst dich einfach nur gegen die Schwerkraft und dein Körpergewicht bewegen und davon hab ich ja genug.« »Da fällt mir eine Begegnung mit einem älteren Herrn vor vielen Jahren ein. Auf die Frage, wie es ihm geht, sagte er: ›Man bemüht sich, gesund zu sterben.‹ So gehts dir dann auch.« Impressum Seniorenzeitung: Verantwortlich für den Inhalt ist der Seniorenbeirat der Stadt Rheda- Wiedenbrück. Ständige Mitarbeit: Karl-Josef Büscher, Margret Kohler, Vroni Korsmeier, Carola Linnemann, Hans Dieter Wonnemann, Koordination: Arnold Bergmann Übrigens: Leserzuschriften erwünscht! Rathausplatz 13, 33378 Rheda-Wiedenbrück, E-Mail: seniorenbeirat@rh-wd.de, Schreiben Sie uns, wir antworten bestimmt

41 Wohnen im Alter Allgemein heißt es, dass im Kreis Gütersloh eher zu viele Wohnungen für Senioren im Angebot sind. Das schien auch für Rheda-Wiedenbrück zuzutreffen.Trotzdem hat die Gesellschaft, die hinter dem Seniorenheim »Carpe Diem« steht, offenbar ins Schwarze getroffen, als sie an der Gütersloher Straße drei Häuser mit insgesamt ca. 30 Wohnungen für ältere Menschen baute. Eine vergleichbare Anlage wird in Kürze im OT Wiedenbrück, an der Siechenstraße fertiggestellt sein. Das DRK ist Bauherr der Wohnanlage Am Bahndamm mit Wohngemeinschaften für Ältere mit demenziellen Krankheitsbildern und außerdem mit einigen Mietwohnungen. Durch diese Angebote in den beiden Ortsteilen könnten größere Wohnungen zur Vermietung auf den Markt kommen, die bisher von Senioren genutzt wurden. Das würde die angespannte Situation im Mietsektor der Stadt deutlich entspannen. Endlich Sommer Am 21. Juni war es soweit: Kalendarischer Sommeranfang. Endlich wieder wärmer, heller, ein richtiges Wohlfühlgefühl! Der Sommer hilft uns allen, vor allen Dingen uns älteren Menschen, wieder fitter zu sein. Das Aufstehen fällt nicht mehr so schwer, denn es ist ja schon hell. Ein Leben ohne künstliches Licht, oh wie schön. Ein jeder sollte daran denken in diesen Monaten Energie für den Herbst und Winter zu tanken. Viel frische Luft, Bewegung, spazieren gehen und was besonders schön ist, man trifft Gleichgesinnte, mit denen man ein Pläuschchen halten kann. Eine gesunde Ernährung ist in dieser Zeit auch leichter. Obst und Gemüse gibt es überall frisch und es schmeckt auch dementsprechend gut.Genießen wir also diese Zeit, sie ist im Jahresverlauf doch sehr kurz. Wir wünschen allen einen schönen Sommer und Fitness für die Zeit danach. Feierabend vs. Freizeit Wer liebt und genießt ihn nicht, den Feierabend? Der Tag neigt sich seinem Ende zu, die Alltagsarbeit ist getan, jetzt kann man sich zurücklehnen und den Abend auf sich zukommen lassen. Früher arbeiteten die Menschen sicherlich länger und schwerer, war aber die Arbeit geendet, dann war auch Feierabend. Nicht mit Tanz und Musik, nicht mit Hallo und Tamtam. Das war die Zeit zum Entstressen, da gab es Ruhe und Frieden. Im Sommer saß man draußen auf der Bank vor der Haustür, im Winter am Herdfeuer. Die Leute kamen wieder zu sich, sprachen miteinander und erzählten Wichtiges und Unwichtiges in aller Ruhe und Gemütlichkeit, und Jeder tat das, was ihm gefiel. Der Feierabend gehörte zum Tageswerk dazu, er war sozusagen der Schlussstrich. Es gibt ihn für jeden von uns, Jung oder Alt, ob berufstätig oder bereits im Rentenalter. Inzwischen hat der Feierabend einen Halbbruder bekommen, die Freizeit. Auch sie kommt logischerweise und auch meistens nach der Tagesarbeit, doch genau genommen ist sie bei Rentnern und Pensionären meistens eine Dauereinrichtung. Freizeit, das bedeutet wohl, frei zu sein von Druck und Zwang, sie dreht der Arbeit sozusagen den Rücken zu. Es ist ein Weglaufen von der Arbeit, man möchte sein Tagewerk einfach vergessen, man will nichts mehr hören und sehen von Arbeit und Kollegen und sucht einen anderen Schauplatz mit anderen Menschen, zum Beispiel beim Sport und im Wegsausen mit dem Auto. Man will etwas erleben, man dürstet nach Neuem. Man will etwas haben für das Geld, das man sauer verdient hat. Und so kommt man sehr schnell dazu: Freizeit wird zu einem neuen Stress nach dem Arbeitsstress. Und nur wenige erholen sich dabei so richtig, denn das kann man eben nur im Feierabend! Was bedeutet denn »vs.« im Titel? »vs« = versus aus dem Lateinischen bezeichnet den Gegensatz zweier Begriffe, die in Konkurrenz stehen, so wie es die Begriffe »Feierabend« und »Freizeit« tun. Beide sind verwandt, doch total gegensätzlich. Prüfe jede(r), wie er/sie empfindet. Am reichsten ist der, der am wenigsten braucht. Einen »Bärendienst erweisen« Diese Redewendung geht auf eine Fabel des französischen Dichters de la Fontaine zurück. Darin waren ein Mann und ein Bär Freunde. Eines Tages schlief der Mann unter einem Baum. Eine Fliege setzte sich auf seine Nase. Der Bär wollte sie vertreiben – mit einem großen Stein! So fühlen Sie sich fitter Setzen Sie sich zum Frühstück ans Fenster. Das helle Licht hilft Ihrer biologischen Uhr, sich auf den Tag einzustellen und Sie schlafen nachts besser. Das Mehr an Sicherheit WIR FERTIGEN Schließanlagen NACH IHREN WÜNSCHEN Mit einer Schließanlage benögen Sie nur noch einen Schlüssel für alle Ihre Türen. Die Vergabe von Zugangsrechten kann individuell gestaltet werden. Rietberger Str. 9 Rheda-Wiedenbrück Telefon: 05242 579 19-11 Fax: 05242 579 19-20 Internet: www.niehof.de Täglich durchgehend von 7.00 - 18.00 Uhr | Sa. 8.00 - 13.00 Uhr

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