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Das Stadtgespräch Juli 2019

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Die aktuelle Ausgabe des Rheda-Wiedenbrücker Stadtgesprächs für Juli 2019

26 Das

26 Das Stadtgespräch Der Stv. Schulleiter Dominik Heikel, Nicole Wasner (Schüleraustausch-Koordinatorin, hinten) sowie Madita Gödde und Alina Regehr begrüßen Moa Myrberg und Fanni Yli Kerelá (Mitte). Im Hauptgebäude beeindruckte sie unter anderem die sogenannte Schulstraße, ein breiter Gang mit Holzhütten für kommunikative Treffs und das Selbststudium. Die offizielle Einweihung der Schulgebäude soll am 20. September sein. »Wir danken dem Stadtrat und der Stadtverwaltung, dass sie uns so ein schönes und modernes Schulgebäude zur Verfügung stellen«, sagte der stellvertretende Schulleiter bei der Besichtigungsrunde. Bei einer Zwischenstation in der Internationalen Klasse gewannen die beiden Gastschülerinnen einen ersten Einblick in die Arbeit mit den Mädchen und Jungen aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern. Es ist beeindruckend zu erfahren, wie gut sie nach nur kurzer Teilnahme an dem Unterricht Deutsch sprechen können und wie viel Fremdsprachen sie teilweise überhaupt beherrschen. Schulfamilie Schon am Vortag hatte der Schulausschussvorsitzende Volker Brüggenjürgen (Bündnisgrüne) der Gesamtschule ein respektvolles Kompliment für das Zusammenspiel auf Augenhöhe von Schülern, Eltern, Lehrern und Schulleitung ausgesprochen. Franka Walberg, Schülerin aus dem Jahrgang 10 und Mitglied der SV, Oliver Sichau, Vertreter des Lehrerkollegiums, Karin Retzlaff, didaktische Leitung, Dominik Heikel, stellvertretender Gesamtschulleiter, und Yvonne Flechtner, 1. Vorsitzende der Schulpflegschaft, hatten in Reaktion auf die gesunkenen Anmeldezahlen über die von ihnen gemeinsam erarbeiteten Maßnahmen zur Stärkung der Gesamtschule berichtet. Schulleitung Dominik Heikel bekannte: »Wir haben verstanden. Wir haben uns auf den Weg gemacht, die Ursachen des Rückgangs bei den Anmeldezahlen analysiert. Wir selber haben einen Anteil daran, dass es so ist, wie es ist. Aus vier Blickrichtungen legen wir die von uns eingeleiteten Schritte dar. Dazu gehöre auch ein Blick auf die Schülerbusfahrten. »Wir sind gemeinsam im Austausch darüber, welche Schülerfahrten zwischen den Standorten pädagogisch sinnvoll sind und welche vielleicht auch abgeschafft werden könnten«. Zudem wies er auf eine Verbesserung der Unterrichtssituation durch den Zugang von vier neuen Lehrkräften hin. Er sei sicher, dass die Schule im nächsten Jahr weitere fünf Stellen besetzen könne, machte er deutlich. Der stellvertretende Schulleiter vergaß nicht den Hinweis darauf, dass die Gesamtschule trotz der WIR HABEN FÜR JEDEN EINE ZEITSCHRIFT! schmökern, blättern, lesen • Alle aktuellen Zeitschriften – für die ganze Familie • Sie Sparen bis zu 50% gegenüber dem Kiosk-Preis • Keine langfristige Vertragsbindung. Und wenn Sie mal Urlaub machen? Dann genügt eine kurze Info. • Durch eine umweltfreundliche Mehrfachnutzung besteht auch die Möglichkeit Zeitschriften 1, 2 oder 3 Wochen nach Erscheinen wesentlich günstiger zu erhalten. • Sie lehnen sich zurück – wir liefern Ihnen die Zeitschriften und holen sie auch wieder ab. Telefon: 05242-9089177 • Hauptstraße 21 • 33378 Rheda-Wiedenbrück

27 geäußerten berechtigten Kritik schon viel Gutes habe. Als Beispiele nannte er das umfangreiche Fremdsprachenangebot und die erstaunlich große Anzahl der Arbeitsgemeinschaften. Zuversichtlich stimme ihn die große Zahl von rund 100 Anmeldungen für die nach den Sommerferien startende Oberstufe. Davon kämen 10 Schülerinnen und Schüler von anderen Schulen. Schülermitverwaltung Franka Walberg unterbreitete die Absicht, dass die SV vermehrt Anträge zum Schulleben stellen werde. Sie freue sich, dass die Eltern und das Lehrerkollegium diese Initiative begrüßen. Die SV habe als ersten Antrag den Aufenthalt der Schülerinnen und Schüler in den Gebäuden der Gesamtschule in den Pausen angesprochen. Sie habe von der Schulkonferenz eine positive Rückmeldung erhalten. Zudem spreche sich die SV in einem Projekt gegen jede Form von Diskriminierung aus. In diesem Zusammenhang sammle sie Unterschriften für »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage«. Kollegium Oliver Sichau teilte mit, dass sich die Lehrkräfte mit mehr Transparenz in die Arbeit mit Schülern und Eltern einbringen. Ein Beispiel sei die Online-Stellung des Vertretungsplanes. Eltern Yvonne Flechtner freute sich über eine verbesserte Kommunikation und Zusammenarbeit auf Augenhöhe von Eltern, Lehrern und Schulleitung. Die Schulpflegschaftsvorsitzende berichtete, dass die Schulkonferenz dem Antrag der Eltern einstimmig beschlossen habe, dass die Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse während der einstündigen Mittagspause das Schulgelände verlassen dürfen, wenn dafür von den Eltern eine schriftliche Genehmigung vorliege. Diese Regelung soll ab dem nächsten Schuljahr gelten. (V. l.) Franka Walber (Mitglied der SV), Oliver Sichau (Vertreter des Lehrerkollegiums), Karin Retzlaff (didaktische Leitung), Dominik Heikel (Stv. Gesamtschulleiter) und Yvonne Flechtner (1. Vorsitzende der Schulpflegschaft) Auf dem richtigen Weg Der Erste Beigeordnete der Stadt, Dr. Georg Robra, hatte der Gesamtschule schon am Vorabend, in der Schulausschusssitzung und nach mehreren internen Gesprächsterminen mit ihr bescheinigt, dass sich die Gesamtschule auf dem richtigen Weg befinde. Er sei optimistisch, dass die Kritikpunkte sich minimieren, respektive auflösen. Der schulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Michael Pfläging stellte die Hoffnung heraus, dass die Gesamtschule jetzt wieder Fahrt aufnehme. Der Schulausschussvorsitzende drückte seine Freude darüber aus, dass sich die gesamte Schulfamilie mit Anregungen für die Steigerung der Attraktivität der Gesamtschule einbringe. Er berichtete von einer Gemeinschaftsinitiative aller Fraktionen bei der Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl. Sie habe in ihrer Antwort herausgestellt, dass sie die Gesamtschule nach Kräften unterstützt und zuversichtlich sei, dass sich die Schullandschaft in Rheda-Wiedenbrück positiv entwickelt.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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