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Das Stadtgespräch Juli 2019

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Die aktuelle Ausgabe des Rheda-Wiedenbrücker Stadtgesprächs für Juli 2019

24 Das

24 Das Stadtgespräch HOLZ – WOHNEN – GARTEN Breslauer Str. 36 Rheda-Wiedenbrück Tel.: (05242) 4 98 42 Mobil: 0171 / 735 55 76 www.joergplugge.de erste Fahrstunden genommen. Natürlich ist es auch spannend zu erfahren, ab welchem Alter eine Anmeldung in der Fahrschule möglich ist und zu welchem Zeitpunkt die Prüfungen abgelegt werden dürfen. Hier also die Facts: Ab 16,5 Jahren kann man sich in der Fahrschule für den Führerschein ab 17 (BF17) anmelden, den Theorieunterricht besuchen und auch Fahrstunden nehmen. 3 Monate vor Beendigung des 17. Lebensjahres kann die theoretische Prüfung absolviert werden und einen Monat darauf die praktische Prüfung. Ausgehändigt wird die Fahrerlaubnis dann pünktlich zum 17. Geburtstag; doch ein alleiniges Fahren ist noch nicht erlaubt. BF17 steht für begleitetes Fahren mit 17 bis zum 18. Geburtstag. Die Begleitperson darf maximal einen Punkt im Fahreignungsregister haben, muss mindestens 30 Jahre alt sein, 5 Jahre durchgängig im Besitz des Führerscheins Klasse B sein und namentlich in der Prüfbescheinigung eingetragen sein. Die Eintragung der ersten Begleitperson kostet ca. 18 €, für jede weitere Begleitperson fallen ca. 10 € an. Der große Vorteil des Fahrens ab 17 liegt klar auf der Hand: Statistisch gesehen, obliegen Fahranfänger zwar einem höheren Unfallrisiko, doch während des 12-monatigen Übens mit einer erfahrenen, erwachsenen Begleitung, wird wertvolle Fahrpraxis gesammelt, die sich langfristig in der Verkehrssicherheit widerspiegelt. Das zeigt sich auch bei den Versicherungen. Es gibt Autoversicherungen, die bei begleitetem Fahren Ermäßigungen geben. Nachfragen lohnt sich! So, und nun also toitoitoi für alle künftigen Prüflinge – wir drücken euch die Daumen, dass ihr mindestens 90 Pflichtpunkte, wenn nicht sogar alle 100 Punkte einkassiert und ihr stets mit Bedacht auf den Straßen unterwegs seid. Ach ja...: würden Sie diese vier Punkte auch noch sammeln? Grafik: Golden Sikorka – shutterstock.com Was ist in dieser Situation richtig? Auf beiden Fahrstreifen darf höchstens mit Schrittgeschwindigkeit an dem Bus vorbeigefahren werden. Auf beiden Fahrstreifen muss angehalten werden, wenn sonst Fahrgäste gefährdet würden. Die Fahrzeuge auf dem linken Fahrstreifen dürfen ohne besondere Vorsicht an dem Bus vorbeifahren. Antwort 1 und 2: Richtig An Linienbussen, die mit eingeschaltetem Warnblinker an der Haltestelle stehen, darf zum Schutz der ein- und aussteigenden Fahrgäste nur mit Schrittgeschwindigkeit vorbeigefahren werden, ggf. muss angehalten werden, wenn Fahrgäste sonst gefährdet würden.

25 DIE GESAMTSCHUL-FAMILIE DIE GESAMTSCHUL-FAMILIE Impressionen auf Augenhöhe (Kem) »Tervetuola! Wir freuen uns, dass ihr hier seid!, begrüßten Dominik Heikel und Nicole Wasner die beiden finnischen Austauschschülerinnen Moa Myrberg (15) und Fanni Yli Kerelá (17) an der Städtischen Gesamtschule in Rheda. »Wir wünschen euch, dass ihr ganz viele nette Begegnungen mit anderen Menschen habt«, diesen Wunsch gaben der Stellvertretende Schulleiter und die Koordinatorin für ausländische Schülerkontakte den beiden Gästen mit auf den Weg. Freundschaft Die aus Helsinki kommende Moa Myrberg hatte sich schon mit ihrer Partnerschülerin Madita Gödde aus der 8. Klasse angefreundet und die weit entfernt von der finnischen Hauptstadt im ländlichen Städtchen Lempáalá lebende Fanni Yli Kerelá hatte bei ihren Gasteltern bereits mit Alina Regehr aus der Neunten Freundschaft geschlossen. Die beiden Deutschschülerinnen aus Finnland freuen sich, dass sie nun hier in Rheda-Wiedenbrück, in den Gastfamilien, in der Schule und beim Stadtbummel ausgiebig die von ihnen gewählte Fremdsprache sprechen und ihre Kenntnisse darin verbessern können. Auf Augenhöhe Schon der erste Eindruck der beiden Finninnen von Rheda-Wiedenbrück und der Gesamtschule war sehr positiv, erklärten sie. Sie berichteten auf Nachfrage, dass sie den an der Gesamtschule gepflegten Mix von Klassen- und Gruppenarbeit aus ihrer finnischen Heimat kennen. Allerdings seien die Klassen mit durchschnittlich 18 Schülern kleiner als in Deutschland. Die finnischen Schülerinnen und Schüler würden sechs Jahre lang die Primarstufe und anschließend die dreijährige Sekundarstufe besuchen. Darauf folgt die Oberstufe oder der Übergang in die Berufswelt. An die Übergabe eines Begrüßungsgeschenks und der Regelung von Formalitäten sowie der Aushändigung der für den Unterricht erforderlichen Schulbücher schloss sich ein Rundgang durch den Campus an. Auffallend freundlich war bei allen Begegnungen mit Lehrern und Schülern der Umgangston.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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