Aufrufe
vor 1 Jahr

Das Stadtgespräch Juli 2019

  • Text
  • Rheda
  • Juli
  • Menschen
  • Beiden
  • Stadtverwaltung
  • Kinder
  • Eltern
  • Stadt
  • Gesamtschule
  • Gemeinsam
  • Rhwd.de
Die aktuelle Ausgabe des Rheda-Wiedenbrücker Stadtgesprächs für Juli 2019

20 Das

20 Das Stadtgespräch Wir suchen Dich! Gesellen · Aushilfen · Azubis zum/zur Zweiradmechatroniker/in (m/w/d) Wir bieten: • qualizierte Ausbildung und Fortbildungen • ein motiviertes Team • vielfältiges und abwechlungsreiches Arbeitsfeld • die Schwerpunkte Fahrrad, Elektro-Rad, Liegerad, Wartung und Umbau von Zweirädern Bewerbung per E-Mail oder Post 2-rad Butschko e.K. info@zweirad-butschko.de Herzebrockerstr. 12 33378 Rheda-Wiedenbrück Die Ditib-Frauengruppe hatte zum allabendlichen Mahl mit 200–300 Besuchern gemeinsam mit dem Koch alles Erforderliche bestens vorbereitet. DITIB-GEMEINDE BAT ZU TISCH Gespräche über eine neue Moschee • Tagwäsche • Bettwäsche • Freizeitmode • Nachtwäsche • Strumpfwaren • Oberhemden • Miederwaren • Frottierware • Bademode Inh. Björn Noethen Schau, Björn steigt schon wieder jemandem aufs Dach täglich Lagerverkauf mit günstigen Angeboten Montag - Freitag 9.30 Uhr - 18.00 Uhr Samstag 9.30 Uhr - 13.00 Uhr Freigerichtstraße 10 • 33378 Rheda-Wiedenbrück • Telefon: 0 52 42 / 5 96 46 www.baumhueter-international.de Steildach Flachdach Bauklempnerei Fassadenbau Balkonsanierung Innenausbau Dachfenster Holzbau Altbausanierungen Energieberatung Sturmschadenreparatur (Kem) Fastenbrechen in der Rheda-Wiedenbrücker Ditib-Gemeinde an der Holzstraße: Für die Muslime, die den Ramadan streng halten, ist dieser mehr als nichts essen. Viel bedeutet ihnen die Gemeinschaft, das gemeinsame Beten, ihr religiöses Fest und natürlich abends das langersehnte Essen. Die Frauengruppe und ein Koch bereiteten dafür alles Erforderliche zum Wohlbefinden der Gäste vor. Bis zu 300 Fastende saßen allabendlich an den langen Tafeln der Ditib-Gemeinde auf dem Hof der Moschee zusammen. Die Anwesenden erlebten das große Miteinander zu dieser Zeit. Der Ramadan ebenso wie andere religiöse und weltliche Ereignisse sind für Ditib Anlass genug, um sich mit Andersdenkenden und Andersgläubigen auszutauschen und Vorurteile abzubauen. Ganz in diesem Sinne hatte der örtliche Ditib-Vorstand zur Teilnahme gegen Ende des Ramadans ebenfalls Vertreter aus der Stadtverwaltung, Kommunalpolitik und dem Vereinsleben sowie der gut nachbarschaftlich verbundenen evangelischen Versöhnungskirchengemeinde eingeladen. Bei den Gesprächen ging es auch um den Wunsch der Gemeinde nach einer neuen Moschee. Der Platz im Gebetsraum der Ditib- Moschee reicht schon lange nicht mehr für die große Zahl der bekennenden Muslime. Neben den Gemeindemitgliedern nehmen viele Flüchtlinge an den gemeinsamen Gebeten teil. Die Gläubigen weichen zu den wöchentlichen Gebetszei- Siechenstraße 39b 33378 Rheda-Wiedenbrück Fon 05242 9860665 Mobil 0170 1674397 kontakt@noethen-dachdecker.de www.noethen-dachdecker.de Ansicht der geplanten Moschee Quelle: IBFT-Buero

21 ten bis in den Vorraum und in den Teeraum des Gemeindezentrums aus. Kein Wunder, dass sich die Ditib- Gemeinde ein Domizil wünscht, in dem der Platz für die Ausübung ihres Glaubens reicht. Sie wurde schon aktiv: Das von einem Architekten erarbeitete Konzept für eine neue Moschee fügt sich städtebaulich in die umliegende Bebauung ein. Der geplante zweigeschossige Baukörper ist niedriger als die umliegenden Häuser und weiter als erforderlich von ihnen entfernt. Lärmschutz- und Stellplatzfragen sind geregelt. Zur Holzstraße hin sind in dem Gebäude die Wohnung des Imams und die Teestube geplant. Der Entwurf weist weder ein Minarett noch eine auffällige Kuppel auf. In den Gesprächen beim Fastenbrechen kristallisierte sich heraus, dass für die Stadtverwaltung neben den formalen baulichen Fragen noch weitere Punkte wichtig sind. Wir fragten dazu bei der Stadtverwaltung nach. Der Erste Beigeordnete Dr. Georg Robra befindet sich im regelmäßigen Austausch mit der Gemeinde. In den Gesprächen macht der unter anderem für Soziales und Integration zuständige allgemeine Vertreter des Bürgermeisters deutlich, dass das Projekt der Ditib auch allgemeine gesellschaftliche Fragen berührt. Aus Sicht der Stadtgesellschaft sei es wünschenswert, dass die lokale Ditib-Gemeinde sich in allen Bereichen am Leben in der Kommune beteilige. Dr. Robra begrüßte die Öffnung der Moschee etwa zum Tag der offenen Tür oder durch die Einladung zum Ramadan als wichtige erste Schritte auf diesem Weg. Weitere seien jedoch notwendig, um für das geplante Vorhaben zu werben. Die Gemeinde müsse sich aktiv für das gute Miteinander aller gesellschaftlichen Gruppen in der Stadt stark machen. Dabei sei es auch wünschenswert, dass ein eigenständiger Weg der örtlichen Ditib-Gemeinde gegenüber ihrem Dachverband deutlich werde. Insbesondere die dort teilweise vertretenen Auffassungen, sich nicht zu integrieren, schadeten dem gemeinsamen Miteinander vor Ort sehr. Auch seien natürlich Vorkommnisse, wie zum Beispiel die Überwachung von Gegnern der türkischen Regierung – wie es in einigen Ditib-Gemeinden im vergangenen Jahr vorkam – nicht zu akzeptieren. Insgesamt müsse nachhaltig deutlich werden, dass die Rheda-Wiedenbrücker Gemeinde für eine offene demokratische Gesellschaft eintrete. Die Ditib-Gemeinde und die Stadtverwaltung befinden sich in einem konstruktiven Dialog. Offenheit auf beiden Seiten für die Positionen des jeweiligen Gegenübers und aktives Mitwirken seien erforderlich, um den Abstimmungsprozess erfolgreich zu Ende zu führen, erklärte Dr. Robra zuversichtlich. Geländer Überdachungen Treppen EDELSTAHL KONSTRUKTION Individuelle Lösungen sind unsere Stärke. Stahl- & Schmiedeelemente • Treppen & Geländer • Türen & Tore Vordächer & Überdachungen • Fensterreparaturen Heinrich-Heineke Str. 5 I Rheda-Wiedenbrück I Tel.: 4 08 29 90 I Fax.: 4 08 29 98

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

© 2020 lokalpioniere
Impressum / Datenschutz