Aufrufe
vor 3 Jahren

Das Stadtgespräch Juli 2018

  • Text
  • Juli
  • Rheda
  • Menschen
  • Beiden
  • Stadt
  • Kinder
  • Zeit
  • Westag
  • Arbeit
  • Thema
  • Rhwd.de

46 TIPPS

46 TIPPS Das Stadtgespräch Heizungsrechner unter: www.otterpohl-gmbh.de Kupferstraße 6 | Rheda-Wiedenbrück Tel. 05242-93750 | 24-Stunden Notdienst FOOTBALL LEAKS Die schmutzigen Geschäfte im Profifußball ter den Kulissen des Weltfußballs herrscht. Der Whistleblower »John« hat dem SPIEGEL 1,9 Terabyte geheimer Daten übergeben: Rund 18,6 Millionen Dokumente über Verhandlungen, Verträge und Abkommen, die deutlich machen, dass für die Akteure im Profifußball Moral und Gesetz oft kaum Gültigkeit zu haben scheinen – weder für Vereine, Spieler, Manager noch für die mächtigen, aber im Hintergrund agierenden Spielerberater. In »Football Leaks« beschreiben Rafael Buschmann (Sportjournalist des Jahres 2016) und Michael Wulzinger (gut 20 Jahre im Sportressort des SPIEGEL tätig) die wichtigsten Enthüllungen, die sie aus dem riesigen Datenberg in monatelanger Recherche zusammengetragen haben. Zugleich ist ihr Buch die packende Ge- Auch wenn es nicht zur Fußball- Euphorie passt oder wenn Rafael Buschmann und Michael Wulzinger manchem als Nestbeschmutzer gelten, lohnt die Lektüre von »Football Leaks« auch und, wie ich finde, gerade für Leute, die den Fußball mögen. Denn dass es in der Welt des Fußballs immer weniger um den Sport und immer mehr um schmutzige Geschäfte geht, ahnen die Fans nicht erst seit den Skandalen um die Fifa und die vermeintlich gekaufte WM 2006 in Deutschland. Die »Football Leaks« bieten Einblicke in die Schattenwelt der Branche, offenkundig wird die grenzenlose Gier, die hinschichte eines Whistleblowers, der den Fußball von mafiösen Einflüssen befreien will – und der inzwischen selbst zum Gejagten geworden ist. Und auch die Recherche der beiden hat durchaus Szenen, wie sie für einen Krimi ideal wären. Erschienen als Taschenbuch bei Penguin, 345 Seiten, 10 Euro. CD Sing meinen Song Vol. 5 Früher war alles besser. Nein, wirklich, das meine ich ernst. Aber das liegt auch daran, dass das Früher ja viel länger ist als das Heute. Wie kann denn in einem Jahr die gleiche Qualität produziert werden, die man im Laufe von, sagen wir, dreißig Jahren bekommt, wenn man sich das Beste dabei weg sucht? Das gilt bei Büchern so, in der Kunst und natürlich auch in der Musik. Insofern ist die Idee überzeugend, Musiker buchstäblich auf die Couch zu bekommen, die zum Teil in den letzten Jahren Erfolge abgeliefert und zum Teil schon über Jahrzehnte Hits gesungen haben. Und wenn dann noch verschiedene Musikrichtungen vertreten sind, die Musiker ihre Hits tauschen und auf ihre Art interpretieren, dann kann dann wirklich gute sozusagen neue Musik entstehen. Muss aber nicht. Auch wenn das Konzept von »Sing meinen Song« großartig ist, kann das Ganze trotzdem nicht aufgehen, beispielsweise, wenn die Musiker zu ähnlich sind. Doch genau das ist in der gerade beim Privatsender Vox zu Ende gegangenen Staffel gerade nicht passiert. Obwohl diese Gefahr durchaus bestand, denn das Tauschkonzert ist 2018 in die fünfte Runde gegangen. In der neuen Staffel tauscht Hit-Monster Mark Forster gemeinsam mit den Stars Mary Roos, Rea Garvey, Judith Holofernes, Johannes Strate, Leslie Clio und Marian Gold in Südafrika seine Songs. Auf den ersten Blick wirken die Namen vielleicht nicht besonders beeindruckend, doch das täuscht, denn die sechs sind hochkarätige Musiker. Schlagerikone Mary Roos überrascht und überzeugt selbst Schlagerhasser wie mich schon mit ihrem allerersten Revolverheld Song. Und auch ihre eigenen Lieder wirken von der Patina des Grand Prix d’Eurovision befreit ganz anders frisch. Der irische Singer-Songwriter Rea Garvey macht sogar in deutschsprachigen Versionen klar, dass er aus dem vielleicht musikalischen Land der Welt stammt. Judith Holofernes, Frontfrau von »Wir sind Helden« und jetzt auf Solopfaden unterwegs, ist wohl die lyrischste Künstlerin, die es zurzeit in deutscher Sprache gibt. Überhaupt nicht kannte ich die Soul-Pop-Sängerin Leslie Clio. Die junge Frau mit der Gänsehaut Soul-Stimme zeigt auch in anderen Sparten wirklich Klasse. Bleibt zu hoffen, dass ihr künftig Songs auf den Leib geschneidert werden, damit sie auch ein breiteres Publikum erreicht. Das hat »Revolverheld«- Leadsänger Johannes Strate bereits geschafft. Denn auch der hat musikalisch richtig was auf der Pfanne. Für mich die größte Überraschung war »Alphaville«-Weltstar Marian Gold, der den Vergleich mit Meat Loaf nicht zu scheuen braucht. Der Sänger, der in den Achtzigern mit glattem Synthie-Pop Stadien weltweit füllte, gibt als Rock-Röhre heute alles. Allein schon deshalb sollte man sich das Doppelalbum besorgen, das sämtliche in Südafrika eingespielten Lieder der sieben Musiker enthält.

TIPPS 47 GUILLAUME MUSSO Das Atelier in Paris Die Londoner Polizistin Madeline braucht dringend ein bisschen Abstand und Erholung. Da kommt ihr das kleine Atelier mitten in Paris gerade gelegen. Doch kaum ist sie dort angekommen, gibt es schon Ärger: Gaspard, ein Schriftsteller aus Amerika, hat das Atelier ebenfalls gemietet. Die beiden sind sich auf Anhieb unsympathisch und zeigen dies dem jeweils anderen auch in aller Deutlichkeit. Der Ärger legt sich erst ein wenig, als Madeline & Gaspard entdecken, dass das Atelier ein ganz besonderer Ort ist: Hier hatte einst ein gefeierter Maler sein Reich. Drei seiner Werke existieren noch heute, allerdings sind sie spurlos verschwunden. Gemeinsam machen sich die beiden auf die Suche nach den Gemälden und kommen dabei nicht nur nach New York, sondern auch einem grausamen Verbrechen auf die Spur. Der französische Bestsellerautor Guillaume Musso hat erneut einen packenden Roman geschrieben. Gekonnt verbindet er die gegenwärtige Geschichte von Madeline und Gaspard mit der des Malers. Zudem überrascht er den Leser immer wieder mit unerwarteten Wendungen, die den Roman in eine neue Richtung lenken. Erschienen ist »Das Atelier in Paris« im Pendo-Verlag, hat 464 Seiten und ist erhältlich in der Buchhandlung bücher-güth für 16,99 Euro. TSG Rheda Löwen im Länderdreieck Am Mittwochmorgen vor Fronleichnam brachen 35 TSG-Rheda- Radsportler sehr früh morgens zu ihrer viertägigen Jahrestour mit dem Bus in Richtung Bodensee auf. Nachdem das Frühstück eingenommen, das Quartier in Bregenz ganz nah am Bodensee bezogen war, ging es schon am frühen Nachmittag aufs Rad. Für Mittwoch und Donnerstagvormittag war noch gutes Wetter vorhergesagt. Für Freitag hatten sich die Radler schon auf einen Wandertag eingestellt, während es samstags wieder schön werden sollte. Aber die Radler hatten das Glück auf ihrer Seite. Bei strahlendem Sonnenschein und leichter bis starker Bewölkung an allen vier Tagen konnten sämtliche geplanten Routen gefahren werden. Die leistungsstärkste Gruppe brachte es auf 470 km mit insgesamt 7400 Höhenmetern. Die Touren gingen unter anderem auf den Bregenzer Hausberg Pfänder, über die Wasserscheide Rotbach/Rhein hinauf auf den Säntis in die Schweiz, über das Furkajoch in der Schweiz und nach Oberstaufen. Alle anderen Radsportler fuhren bis zu 340 km und 4400 Höhenmeter über landschaftlich sehr schöne und sportlich anspruchsvolle Strecken im Allgäu, Österreich und über den Ruppen in der Schweiz. Der schönste Erfolg ist, das alle TSG Löwen ohne Blessuren und mit nur einem Defekt von ihren Ausfahrten zurückkehrten und abends gemütlich beieinander saßen. Am Abend nach der letzten Ausfahrt wurde das Ziel für die kommende Jahrestour gewählt, im nächsten Jahr soll es ins Sauerland gehen. Nähere Infos für Radsportinteressierte gibt es unter tsg-rheda.de. Heizungsrechner für Ihr persönliches Heizungsangebot – schnell, unverbindlich und kostenlos! www.otterpohl-gmbh.de Kupferstraße 6 | Rheda-Wiedenbrück Tel. 05242-93750 | 24-Stunden Notdienst Programm Sommer 2018 von Michael Ende für die Bühne bearbeitet von Vita Huber Spielzeit vom 10.05. – 02.09.2018 Di 03.07. · 14.30 Uhr Di 14.08. · 20.00 Uhr Di 10.07. · 14.30 Uhr So 19.08. · 15.00 Uhr Do 12.07. · 20.00 Uhr So 26.08. · 15.00 Uhr SOMMERPAUSE So 02.09. · 15.00 Uhr Eintritt Kinder 5,- Euro · Erwachsene 7,- Euro eine Erzählung aus der Zeit Christi nach dem Roman von Lewis Wallace Spielzeit vom 11.08. – 06.09.2018 Sa 11.08. · 20.00 Uhr *1 Di 28.08. · 20.00 Uhr Do 16.08. · 20.00 Uhr Do 30.08. · 20.00 Uhr Sa 18.08. · 20.00 Uhr Sa 01.09. · 20.00 Uhr Di 21.08. · 20.00 Uhr Di 04.09. · 20.00 Uhr Do 23.08. · 20.00 Uhr Do 06.09. · 20.00 Uhr *1 Sa 25.08. · 20.00 Uhr Premiere Eintritt Kinder 8,- Euro · Erwachsene 10,- Euro Reservierungen Telefon 0 25 29.94 84 84 – oder nutzen Sie unsere Online-Kartenreservierung

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

© 2020 lokalpioniere
Impressum / Datenschutz