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Das Stadtgespräch Juli 2018

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44 TIPPS

44 TIPPS Das Stadtgespräch JUGENDBUCH: REBECCA SKA »Love Curse – Liebe verboten« Harry Potter musste in Hogwarts lernen, mit seinen Zauberkräften umzugehen. Ein bisschen so ist es in auch im New Yorker St. Valentine’s. Nur dass die jungen Mädchen in diesem als Klosterschule getarnten Institut lernen, wie sie mit ihrer Gabe umgehen. Und die besteht zwar nicht aus allgemeinen Zauberkräften, hat aber sehr wohl mit zaubern, besser verzaubern zu tun. Denn diese Mädchen können jeden Jungen, jeden Mann mit nur einem Kuss dazu bringen, sich Hals über Kopf in sie zu verlieben. Und zwar hoffnungslos. Von der ersten Berührung an wird er alles für die Nachfahrin des Liebesgottes Eros tun. Wirklich alles. Denn verborgen vor der Welt existiert seit Jahrhunderten eine Gruppe mächtiger Mädchen und Frauen, die allesamt als Nachfahrinnen des Liebesgottes Eros genau diese Gabe besitzen. Und sie nutzen sie, um die Geschicke der Menschen zu lenken. Eine von ihnen ist die 16-jährige Rachel, die mit ihrer Gabe aber nicht im Reinen ist, sie sogar als Fluch empfindet. Denn für sie hat die Liebe nichts damit zu tun, die Jungen in willenlose Sklaven zu verwandeln. Gemeinsam mit ihrer wunderschönen Freundin Marissa, die nicht von solchen Skrupeln geplagt ist, bereitet sie sich dennoch auf das Leben als Eros-Nachfolgerin vor. Doch dann trifft sie Ben und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Sie würde ihn so gerne küssen – aber dann wäre er ihr verfallen und könnte sie nicht mehr aus freiem Willen lieben. Als ein uralter Feind von Eros auftaucht und Marissa ausgerechnet Ben zu ihrem nächsten Opfer erwählt, muss Rachel eine schreck- liche Entscheidung treffen. Erschienen ist der Roman über die Macht der Liebe bei heyne>fliegt, 383 Seiten, 14 Euro. Altersangabe des Verlags ist ab 14 Jahren. Die Autorin, die eine ziemlich verrückte Nudel zu sein scheint, hat nach ihrem Schulabschluss erst einmal eine fünfjährige Weltreise eingelegt. Selbst über zwanzig Jahre alt, hat sie aber offenbar keineswegs vergessen, was Teenager-Mädels gut finden! HÖRBUCH: CLAIRE DOUGLAS »Missing« Claire Douglas arbeitete 15 Jahre lang als Journalistin, bevor sich ihr Kindheitstraum, Schriftstellerin zu werden, erfüllte. Ihr Thriller »Missing« wurde in England zum Bestseller. Zu Recht, denn der Roman hat alles, was ein Thriller braucht: Francesca und Sophie wachsen in einer verschlafenen Kleinstadt am Meer auf. Die beiden sind unzertrennlich, verbringen gemeinsame Abende mit ihrer Clique auf dem alten Pier, trinken Dosenbier und tanzen zu Madonna. Und sie erzählen einander alles. Doch dann verschwindet Sophie eines nachts spurlos. Zurück bleiben nur ihr Turnschuh am Pier und die Frage nach dem Warum. Doch all das ist für Francesca eine Ewigkeit her. Ihr Leben hat sich grundsätzlich gewandelt. Längst lebt sie nicht mehr in dem verschlafenen Ort an der Südwestküste. Sie ist Besitzerin und Managerin von Hotels in London und hat mit der alten Heimat nichts mehr am Hut. Doch achtzehn Jahre später wird eben dort eine Leiche angespült, und Francesca weiß, dass sie nach Hause zurückkehren und endlich Antworten finden muss. Darauf, was in dieser Nacht wirklich geschah. Denn niemand verschwindet einfach so. Ohne eine Spur. Und vor allem nicht ohne Grund. Wie bei vielen anderen Hörbuchproduktionen lesen auch in »Missing« (hörverlag, 12,99 Euro) absolute Profis, die die auf gut acht Stunden gekürzte Fassung des Romans zum Muss für Krimifreunde machen. Laura Maire synchronisierte unter anderem Brie Larson in »Raum« (2016 mit einem Oscar ausgezeichnet) und Ashley Greene in der »Twilight«-Reihe. Daneben war sie immer wieder in »How I Met Your Mother« zu hören. Maire erhielt 2011 den Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin. 2014 las sie für den Hörverlag den Thriller »Schattengrund« von Elisabeth Herrmann und erhielt für ihr virtuoses Sprach-Spiel noch einmal den Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin. Cathlen Gawlich verfügt über eine mächtige Spannweite, ist sie doch die Synchronstimme von Sandy, dem Eichhörnchen, in »Sponge- Bob Schwammkopf«, spricht den Kakadu im gleichnamigen Kinderprogramm von Deutschlandradio Kultur und leiht Rose in der Fernsehserie »Two and a Half Men« ihre Stimme.

TIPPS 45 DVD Die Hollars Dem Text auf der DVD-Hülle von »Die Hollars – Eine Wahnsinnsfamilie« darf man nicht trauen, denn der Film wird als »wahnsinnig komisch« bezeichnet. Wer jetzt eine Komödie erwartet, bei der man sich vor Lachen den Bauch hält, der wird bitter enttäuscht werden, Slapstick und ein Feuerwerk an komischen Sprüchen sucht man in diesem Streifen vergebens. Dennoch passt das Attribut »komisch« durchaus, wenn auch auf eine feinere, tiefere, reifere Art als das den meisten Filmen gelingt. Die Situation, in der der Film beginnt, ist schon nicht so lustig. John Hollar ist ein erfolgloser Autor einer Graphic Novel – was man früher einen Comic genannt hätte, eine Bezeichnung, die heutzutage der künstlerischen Identität des Schöpfers eines solchen Werkes natürlich nicht mehr genügt. Immerhin hat seine von ihm hochschwangere Freundin ordentlich Geld, das er jedoch nicht anrühren will. Doch diese Probleme treten in den Hintergrund, als John erfährt, dass seine Mutter Sally einen Gehirntumor hat, der baldigst herausoperiert werden muss. Also macht er sich auf die Socken aus dem hippen New York in seine provinzielle Heimat, aus der er damals geflüchtet ist. Nach und nach wird ihm klar, dass auch dort nicht alles zum Besten steht und die Kleinstadt- Idylle täuscht. Sein Vater Don hat das Familiengeschäft in die Pleite geritten. Sein Bruder Ron ist vom Vater gekündigt worden und lebt wieder bei seinen Eltern. Rons hübsche Frau und die entzückenden kleinen Töchter leben mit einem Kirchmann zusammen. Der junge Mann, der Johns Mutter im Krankenhaus pflegt, ist mit Johns alter Flamme verheiratet und hat ein Baby mit ihr. Zu Recht nimmt er an, dass sie John noch immer liebt. Und auch Johns hochschwangere Freundin hat da ein ungutes Gefühl, warum sie sich per Taxi über den halben Kontinent chauffieren lässt, denn keine Fluggesellschaft transportiert eine Frau im neunten Monat. Dreh- und Angelpunkt ist natürlich die lebenslustige Mutter, die von der mehrfachen Emmy-Gewinnerin Margo Martindale verkörpert wird. Und die Situationen, die sich aus diesen recht komplizierten Konstellationen ergeben, sind auch wirklich komisch, auch und gerade weil sie an der Tragik kratzen. Die Darsteller sind hervorragend, auch wenn man sie oftmals nur aus Nebenrollen kennt. Der Vater wird beispielsweise von Richard Jenkins gespielt, der der Vater bei »Six Feet Under« war. Die hochschwangere Rebecca spielt Anna Kendrick, die durch den »Cup Song« und durch »Up in the Air« bekannt wurde. Ihr nimmt man die reiche Ostküsten-Schöne im Stile der jungen Jackie Kennedy ab – sie hat im Original (die Tonspuren sind auf Deutsch, dem englischen Original und Spanisch) auch deren unangenehme Stimme, was der Vorstellung allerdings keinen Abbruch tut, sondern im Gegenteil die Glaubwürdigkeit steigert und den Kontrast zwischen dem Leben des Geldadels von New York und den Leuten in der Provinz besonders betont. Ein Film, bei dem jedes Detail passt. Haustüren | Fenster | Rollladen | Vordächer | Überdachungen Lindenstraße 55a • 33378 Rheda-Wiedenbrück • Telefon: 0 52 42-40 68 45 0 Mo - Fr: 9.00 - 12.30 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr, Sa: 9.00 - 12.30 Uhr www.korfmacher-fenster.de • info@korfmacher-fenster.de GmbH & Co. KG Fenster-Sicherheits- Nachrüstaktion Sichern Sie Ihr Zuhause jetzt mit neuen Sicherheitsbeschlägen oder mit Pilzkopfverriegelungen und Sicherheitsschließblechen.

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