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Das Stadtgespräch Juli 2018

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22 Das

22 Das Stadtgespräch anzeige es meinen älteren Bruder Richtung Süddeutschland zieht, stand für mich fest: Ich bleibe Rheda-Wiedenbrück als Gärtner treu. Das Stadtgespräch: Darüber sind Ihre Eltern sicherlich sehr stolz. Doch haben Sie damals bei der Übernahme des Geschäfts auch Respekt vor dem ewig währenden Bund mit dem Familienbetrieb gespürt? Roland Wagner: Natürlich ist es für einen Junior eine große Aufgabe, den elterlichen, im Heimatort profilierten Betrieb erfolgreich fortzuführen. Doch meine Eltern haben es gut verstanden, mir von Anfang an Vertrauen und Rückendeckung zu schenken. Sie haben mich rechtzeitig losziehen lassen, mir eine große Chance geboten und standen immer unterstützend zur Seite. Diese Basis hat mir stets viel Sicherheit verliehen. Das Stadtgespräch: Das klingt sehr vorbildlich – von welchen weiteren Vorteilen einer generationenübergreifenden Zusammenarbeit möchten Sie erzählen? …und von welchen Herausforderungen? Roland Wagner: Dazu fällt mir eine schöne Metapher ein: »Wer nur in die Fußstapfen eines anderen tritt, hinterlässt keine eigenen Spuren«. Ich bin sehr dankbar, dass ich als junger Mensch einen gesunden und bewährten Betrieb übernehmen konnte. Das Gärtnerhandwerk ist mir von der Pike auf vertraut – ich bin damit aufgewachsen. Über den Aufbau eines Kundenstamms musste ich mir glücklicherweise keine großen Sorgen machen und die Zusammenarbeit mit unserem eingespielten Team verlief von Anfang an reibungslos. Dennoch wollte ich auch eigene Spuren in den Betrieb einfließen lassen. Unsere damals noch deutlich kleinere Fachsparte Friedhofsgärtnerei hat mich schon früh fasziniert. Diesen Bereich wollte ich zusammen mit meinem Team weiter ausbauen und den geschäftlichen Fokus dahingehend verlagern. »Immer Vollgas« lautete meine Devise, daher habe ich 1998 direkt eine Grabstätte auf einer Bundesgartenschau gestaltet – ein Novum in unserer Firmengeschichte. Das hat anfangs sicherlich für das ein oder andere Fragezeichen bei Familie, Kunden und Mitarbeitern gesorgt. Aus heutiger Sicht bin ich sehr zufrieden mit dem Verlauf meines einstigen Wunschs. Wir betreuen zurzeit mehr als 1000 Gräber und haben unser Aufgabenfeld ausgeweitet. Inzwischen zeigen wir uns sogar auf den Friedhöfen in Rheda und St. Vit verantwortlich für die Durchführung der Beisetzungen. Eine Beerdigung kommt immer »plötzlich« – und wir müssen sehr flexibel reagieren. Ich bin stolz auf meine Mitarbeiter, dass wir das immer so hin bekommen und alle mitziehen! Alle arbeiten verantwortungsbewusst und selbstständig. Auch unsere Auszubildende Thelma, die auf der Landesgartenschau in Bad Iburg eigenverantwortlich eine Grabstätte geplant und bepflanzt hat! Das Stadtgespräch: Welche Teile des elterlichen Erfahrungsschatzes haben Sie übernommen und welche neuen Ideen konnten Sie einbringen? Roland Wagner: Durch meinen Vater habe ich sehr viel über die klassischen Arbeitsabläufe eines Floristikbetriebes und einer Friedhofsgärtnerei gelernt. Und durch meine mehrmonatigen Aufenthalte in München und Luzern habe ich viele neue Einsichten im Bereich der persönlichen Grabgestaltung gewonnen. Natürlich bleibt ein Grab immer die letzte Ruhestätte des Verstorbenen, doch für die Hinterbliebenen ist es ein ganz persönlicher und wichtiger Ort der Begegnung und Erinnerung. Diesen Bereich für jeden so individuell wie möglich zu gestalten, liegt mir sehr am Herzen. So lange es den Nachbarn nicht stört, möchte ich versuchen, persönlichste Wünsche gestalterisch zu erfüllen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um das Umpflanzen des Lieblingsbaumes aus dem eigenen Garten oder das Aufgreifen des Hobbys des Verstorbenen handelt. Das Stadtgespräch: Diese Arbeit beeindruckt uns sehr, doch wie kann man Sie beeindrucken? Roland Wagner: (grinst) Ich bin ein Perfektionist! Wenn jemand meine Erwartungen übertrifft oder sogar noch zielführender denkt und handelt, freue ich mich. Meine Mitarbeiter schaffen das regelmäßig. Das Stadtgespräch: Und wie beeindrucken Sie Ihr Umfeld? Roland Wagner: Auch ich versuche, die Erwartungen der anderen zu übertreffen und mit Kreativität und Ideen Lösungen zu finden. Und das möglichst schnell und unkompliziert. Das Stadtgespräch: Herr Wagner, eine Generation entspricht 25 Jahren, wo stehen… - Sie in 25 Jahren? - Und Ihr Betrieb? Roland Wagner: (lacht) Herrje, da wäre ich ja schon in 5 Jahren fertig und könnte mit meinem Rennrad ausführliche Touren machen! Erstmal habe ich aber vor, dem Betrieb noch lange erhalten zu bleiben. Dabei möchte ich wachsam sein und auf die rasanten Veränderungen unserer Branche reagieren! Natürlich trage ich die leise Hoffnung in mir, dass einer – oder (lacht) gar beide – meiner beiden Söhne – Henning oder Lennart – irgendwann die vierte Generation einläuten werden. Aber ohne jeden Zwang und wirklich nur, wenn sie persönlich Spaß daran haben.

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Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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