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Das Stadtgespräch Juli 2017

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26 Das

26 Das Stadtgespräch Die Throngesellschaft 2016/17: (v. l.) Thronadjutant Christian Overkott, Petra und Ralf Linnenbrink, Annette und Heinz-Gerd Dreier, Iris und Karl Böckmann, Marion und Karl-Heinz Niermann, Petra und Dietmar Borg, Isabella Borg und Andre Disselkamp, König Bernd I. Borg und Königin Christa IV. Borg, Christa und Bernhard Bußwinkel, Beate Lübbert und Jürgen Dresschalück, Christa und Norbert Jakobtorweihen, Anne Louis, Thronadjutant Reinhard Wixmerten, Werner Wixmerten Foto: N. Boerger ALLES KLAR FÜRS BATENHORSTER SCHÜTZENFEST Rund um das Königspaar ist alles Freude (Kem) »Wir haben es noch keine Minute bereut. Schade, dass am Schützenfestsonntag alles vorbei ist«, sagen Schützenkönig Bernd I. und Königin Christa IV. Borg nach knapp einem Jahr Regentschaft. »Ja, es war ein tolles und interessantes Jahr. Wir haben viel gesehen und erlebt. Den Ablauf kannten wir ja schon aus der Thronzeit bei Werner Wixmerten und Christa Brinkrolf (Königin)«, erinnert sich das Königspaar (55 und 54) gerne. Seit längerem überlegte Bernd höchster Repräsentant der Batenhorster Schützenbruderschaft zu werden. Noch im Vorjahr hatte er im fairen Wettkampf mit den Humpe-Brüdern Antonius, Ludger und Martin das Nachsehen. Beim letzten Schützenfest war ihm Fortuna holt. »Im Schützenjahr 2016/17 feierten wir unsere Silberne Hochzeit und da passte es einfach besonders«, gesteht der König. Der Vizeschatzmeister holte in einem für Batenhorst typisch spannendem Wettkampf unter dem Jubel des Schützenvolkes die Reste des stolzen Aars mit dem 136. Schuss von der Stange. Zur Regentin an seiner Seite nahm er seine Ehefrau. Seine Kameraden trugen die beiden in das Festzelt, um mit ihnen das tolle Schützenglück zu feiern. Auch beruflich ist das Ehepaar harmonisch miteinander verbunden. Es führt gemeinsam eine selbständige Handelsvertretung einer italienischen Firma für technische Isoliersysteme in Kälte- und Klimaanlagen und repräsentiert diese in Deutschland und anderen Ländern in Europa. Was drückt diese Verbundenheit treffender aus, als das Geschenk der Tochter Isabella zur Silberhochzeit – ein von ihr gefertigtes Wandbild mit den Worten »Für immer-unendlich-grenzenlos«. Gerade das letzte Wort ist zugleich ein Synonym für die topografische Lage der Königsresidenz am Hudeweg. Es muss wohl die Schuld des Bauamtes sein, dass die seit Urzeiten mit Batenhorst verbundenen Regenten ihr Domizil in Wiedenbrück haben. Da passt genau das überlieferte Zitat von dem früheren Brudermeister Gerhard Bürenhaus: »Ob aus St. Vit, Lintel, Wiedenbrück – dat is jüst een Daun.« Bernd Borg ist seit 34 Jahren in der ersten Kompanie aktiv. Daneben spielt er gerne in seiner

27 Jungschützenkönig Dennis Boland Freizeit Skat und Tischtennis. Seine Ehefrau Christa kocht mit Begeisterung. Ebenso fasziniert sie der heimische Straßenkarneval in Rietberg und Wiedenbrück. Alljährlich fährt sie mit ein paar Freundinnen im November in die karnevalistische Hochburg Köln, um sich eben für dieses närrische Vergnügen zu kostümieren. Tochter Isabella gehört dem Spielmannszug der Westag Werksfeuerwehr und den Batenhorster Jungschützen an. Insbesondere freuen sich die Borgs, dass die 95-jährige Mutter der Königin die schöne Thronzeit miterleben darf. Zusammengewachsen Bernd ist ein richtiger Familienmensch. Das wird deutlich bei der Bildung des Hofstaats. Er berief als Thronpaare u. a. seine Tochter Isabella mit André Disselkamp, ferner Dietmar und Petra Borg, Werner Wixmerten und Anne Louis. Die Throngesellschaft komplett machen Karl- Heinz und Marion Niermann, Karl und Iris Böckmann, Bernhard und Christa Bußwinkel, Jürgen Dresschalück und Beate Lübbert, Ralf und Petra Linnenbrink, Norbert und Christa Jakobtorweihen, Heinz-Gerd und Annette Dreier sowie die Königsadjutanten Christian Overkott und Reinhard Wixmerten. »Mit der Auswahl unseres Throns haben wir alles richtig gemacht. Da mehrere Paare untereinander bekannt waren, ging es sehr schnell, bis sich alle gefunden hatten. Daraus entwickelten sich viele tolle Dinge«, so das Königspaar. 60-jähriger Ehrenthron: (v. l.) Josef Kleinelümern, Elli und Theo Wonnemann, Tini und Hugo Krug, Änne Lohmann und Heinrich Walgern, Fine und Franz Kröger, Königspaar Fritz I. Lohmann und Käthe I. Walgern, Vikar, Grete und Bernd Lohmann, Änne und Heinrich Dreier, Magdalene und Josef Steppentrup Lange in Erinnerung bleiben Es hat diese ereignisreiche Zeit zu keiner Zeit bereut: »Immer machen und Gas geben«, stimmten beide überein. Ihnen gefiel besonders das ganze Drumherum wie der Besuch auf den Schützenfesten der befreundeten Schützenvereine und bei den Veranstaltungen der heimischen Karnevalsvereine. Die Schützenschwestern und -brüder unterstützten ihre obersten Repräsentanten und den Hofstaat stets mit großen Abordnungen. Bernd und Christa gingen im Thronjahr auf große Kreuzfahrt. Zwei Thronpaare, die auch im gleichen Monat silberne Hochzeit feierten, waren mit dabei. Dann hörte das Königspaar auf zu zählen. Denn am liebsten wollten alle mit. Der gesamte Thron startete dann zu einer zweitägigen Fahrt mit einem Charterbus nach Hamburg und in das Alte Land. Der Reise voraus ging ein morgendlicher Sektempfang auf der Schanze. Am Ziel angekommen ging es mit einer musikalischen Kiezführung durch die schillernde Kneipenwelt von St. Pauli und einem Apfelblütenfest mit viel Apfelkorn weiter. Das Netzwerk des Thronpaares Ralf und Petra Linnenbrink sowie der befreundeten Familie Dr. Burkhard Hornberger legte die Grundlage für die Teilnahme einer vielköpfigen Gruppe aus der St. Viktor-Bruderschaft Oberbreisig 1863 e. V. an dem bevorstehenden Schützenfest in Batenhorst. Unvergessen bleibt auch die Königsparty. Das Besondere: Der Thron überraschte die Majestäten mit einer Fahne, die das Konterfei des Königspaares zeigte. Die Feier diverser runder Geburtstage und anderer Ereignisse machte diesen festlichen Reigen perfekt. Zu den Höhepunkten gehört das von der St. Sebastianer-Majestät Markus Wallmeyer angestoßene »Vier-Königs-Treffen« mit den Re-

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