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Das Stadtgespräch Juli 2016

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Magazin für Rheda-Wiedenbrück

36 TIPPS

36 TIPPS Das Stadtgespräch DVD Kingsman: The Secret Service Altmodisch ist ein vernichtendes Urteil. Old school, das man im Deutschen in letzter Zeit immer öfter hört, klingt mittlerweile auch schon schwer belastet. Dabei ist die alte Schule, wenn es nicht tatsächlich um die alte Schulerziehung geht, tatsächlich weit mehr als altmodisch. Denn was zum Beispiel vielen modernen Filmen heute fehlt, vor allem wenn sie Action-geladen sind, ist der Charme, der unabdingbar zur alten Schule gehört. Davon hat der Film Kingsman jede Menge. Das liegt am Thema, dem Genre und der Ausführung. Und nicht zuletzt liegt es auch an den Schauspielern, die erstklassig sein müssen, damit man ihnen die old school tatsächlich auch abkauft. Warum geht es also in dem Streifen? Nun, da muss die Welt gerettet werden, kurz gesagt. Bei diesem Spionage-Thriller ist das Thema James-Bondmäßig angelegt. Und wer, außer den Briten, könnte schließlich die Welt mit einer Handvoll Leute retten? Na also! Natürlich müssen diese Leute geheimer als geheim sein. Ebenso natürlich müssen sie über unbegrenzte Mittel verfügen, Geldmittel eingeschlossen. Doch fangen wir von vorne an. Eggsy (Taron Egerton) ist ein cleverer Junge. Zusammen mit seiner Mutter, deren kleiner Tochter und dem gewalttätigen Stiefvater – ein handverlesener Prolet – lebt er in einer Bruchbude in einem heruntergekommen Stadtviertel Londons. Eggsy ist arbeitslos und hat seine Karriere bei der Königlichen Marine geschmissen, ihm fehlt das Durchhaltevermögen und er hat ein Problem mit Autorität. Richtig in der Klemme sitzt er, als er nach einer Auseinandersetzung im Pub das Auto seines Widersachers stiehlt und damit die Polizei abhängt. Allerdings nur fast. Er landet in der Arrestzelle. Den einen Anruf, der ihm nach dem Gesetz zusteht, nutzt er, um die Nummer auf dem kleinen Orden anzurufen. Diesen Orden hat ihm Harry Hart (Colin Firth) als kleines Kind gegeben, in inoffizieller Anerkennung der Heldentat seines Vaters, der sich bei einem Nahost-Einsatz für seine Kameraden geopfert hat. Im Handumdrehen holt Hart ihn aus dem Knast. Hart, dessen Codename Galahad ist, stellt dem jungen Mann den Geheimdienst Kingsman vor, der so geheim ist, das ihn wirklich niemand kennt. Eggsy wird nach etwas hin und her angeworben, wobei er sich gegen eine Reihe von Bewerbern aus Oxbridge (also Oxford und Cambridge) durchsetzt, die zwar eine tadellose Bildung haben, reich und schön sind, aber eben nicht Eggsys scharfen Verstand haben. Kaum im Amt muss Eggsy dann natürlich die Welt retten, wobei er mächtige Gegner hat wie den ultrareichen Valentine (brillant: ein lispelnder Samuel L. Jackson) und Gazelle, die sexy Killermaschine, die mit ihren rasiermesserscharfen Sicheln, die sie statt Unterschenkeln hat, jeden Gegner zersäbelt. In einer Nebenrolle tritt auch Michael Caine auf, der als Merlin den geheimen Geheimdienst führt. Muss noch erwähnt werden, dass die Schurken wahrhaft diabolische Pläne schmieden, dass die Action spektakulär ist und dass neben Special Effects auch gute alte Spionage-Gimmicks wie der geheime Fahrstuhl, der kugelsichere Regenschirm oder der tödliche Füller eine Rolle spielen? Wohl eher nicht. Die gelungene Kombination aus altem James Bond und supermoderner Technik und einer old school-Erzählweise lassen Kingsman zum Hit werden. Schon der Film hat bei Produktionskosten von 81 Millionen Dollar mehr als 400 Millionen Dollar eingespielt, die DVD Einnahmen nicht gerechnet. Diese hat zudem den Vorteil der Original-Tonspur, bei der man natürlich das gute alte Oxford- Englisch ebenso in Reinkultur hört, wie den Proleten-Slang und das Cheeseburger-Englisch der Amerikaner. Das ergibt zusätzlich zur Handlung schöne Kontraste. Wie sich das für einen guten Spionagefilm von damals gehört. Es finden offenbar viele old school nicht so schlecht. GILLY MACMILLAN »Toter Himmel« »Stell dir vor, die gesamte Stadt ist gegen dich. Stell dir vor, dass egal, wem du auf der Straße begegnest, es keinen einzigen Menschen mehr gibt, der dir keinen verachtenden Blick schenkt. Sie alle halten dich für die Schuldige. In ihren Augen müsstest du bereits bei der Polizei verhört werden. Hinter Gitter sollte man dich stecken!« Diese Botschaft kann Rachel in jedem Augenpaar lesen – egal ob Fremde, Nachbarn oder gar Freunde. Sie verstehen sie nicht, wollen es vielleicht auch gar nicht. Keiner von ihnen sieht ein, dass sie nicht der Täter ist, sondern das Opfer. Immerhin ist es ihr Sohn, der spurlos verschwunden ist. Sie hatte noch gezögert, ob er wirklich alleine vorlaufen darf. Dennoch hat sie es ihm erlaubt. Alles, was sie dann noch vorgefunden hat, war eine leere Schaukel, von ihrem geliebten Kind weit und breit keine Spur. Auf der Suche nach der wertvollsten Person in ihrem Leben ist Rachel ganz auf sich alleine gestellt. Keiner mag ihr helfen und auch die Zeit stellt sich gegen sie. Nach und nach beginnt die junge Mutter an sich selbst zu zweifeln. Sie droht den Verstand zu verlieren. Doch ist es wirklich nur das? Oder hat sie doch selbst etwas mit dem Verschwinden ihres Sohnes zu tun? Drei verschiedene Erzählperspektiven – die verzweifelte Mutter, die Polizei und die Bevölkerung der Stadt. Sie alle sind überzeugt davon, ihre Ansicht sei die Richtige. Doch wem kann man trauen? Ein spannender Thriller, der einen in Atem hält. Erschienen ist »Toter Himmel« im Droemer/Knaur-Verlag als Paperback mit 544 Seiten für 14,99€. Erhältlich in Ihrer Buchhandlung bücher-güth.

37 anzeige (v.l.) Gertrud Hautzer und Christina Weltermann PFLEGE ANDERS Neuer Pflegedienst 2000 »Wir machen keine 08-15-Pflege!« Darauf legen die Mitarbeiterinnen des erfahrenen Pflegedienstes großen Wert. Der »Pflegedienst 2000« ist ein kompetentes Dienstleistungsunternehmen das bereits seit über 15 Jahren besteht und seinen neuen Pflegestützpunkt am Ostring 14 eingerichtet hat. Dahinter stehen drei gut ausgebildete Fachkräfte mit jahrelanger Erfahrung im Pflegebereich. Entsprechend groß und flexibel ist ihr Angebotskatalog. Über den Hilfsund Serviceangeboten steht der Grundsatz des Pflegedienstes: Im Vordergrund steht die größtmögliche Unabhängigkeit der Kunden, Selbstbestimmung geht vor Fremdbestimmung. Das ist bei der Bewältigung des Alltags wichtig. Wenn also jemand Hilfe benötigt, bei dem die nächsten Angehörigen nicht ausreichend Hilfe bieten können, springt der »Pflegedienst 2000« ein. Den Anspruch, ein etwas »anderer Pflegedienst« zu sein, setzen in der Praxis die gutgelaunten Mitarbeiterinnen um, denn sie versehen ihre Dienste mit »Humor«, »Aufmerksamkeit«, »Freundlichkeit«, »Fachwissen« und »Verständnis für die Alltagssorgen der Kunden«. Aber die Liste der Aufgaben und Leistungen, die der »Pflegedienst 2000« anbietet, ist noch länger: Im Servicekatalog findet man die sogenannte »Grundpflege« mit Unterstüzung beim An- und Auskleiden sowie Essen und der täglichen Körperpflege mit allem was dazugehört. Das Messen von Blutzucker- und Blutdruckwerten, Injektionen, Medikamentengabe und das Wechseln von Kathetern gehören ebenso zur »Behandlungspflege« wie die Wundbehandlung und Erstversorgung bei kleinen Unfällen. Auch wenn pflegenden Angehörige Urlaub machen wollen, stehen die Helferinnen des neuen Pflegedienstes bereit, um die Familie zu vertreten. Zur professionellen Rundumversorgung gehört natürlich ein Hausnotruf, der Tag und Nacht im Bedarfsfall für schnelle Hilfe sorgt. Ein weiteres Angebot: Beratung und Unterstützung - bei der Einrichtung und Durchführung der Pflege - Behördengängen - Bearbeitung von Anträgen - Fragen zur Einordnung von Pflegestufen - Berechnung des Eigenanteils bei der Pflegefinanzierung - Vermittlung von betreutem Wohnen Die Leistungen des Teams vom Ostring 14 kann man selbstverständlich auch jeweils einzeln buchen. Je nachdem, wie viel Hilfe benötigt wird, können individuelle Verabredungen getroffen werden. Das Team vom »Pflegedienst 2000« steht für alle Fragen bereit. Auch Informationen über gesetzliche Rahmenbedingungen von Pflege werden im Pflegestützpunkt am Ostring 14 beantwortet. Dort stehen zunächst drei Mitarbeiterinnen zur Verfügung. Es werden auch zwei alten- und behindertengerechte Zimmer vermietet. Der Zufall will, dass direkt nebenan ein neues Haus entsteht: mit 16 altengerechten Wohnungen. Der Pflegedienst soll nach und nach mit mehr Mitarbeiterinnen vergrößert werden. Schon jetzt sind die kompetenten Fachkräfte zu Pflegeeinsätzen unterwegs. Die Nachfrage wächst ständig, denn immer mehr Menschen ziehen ein Leben in den eigenen vier Wänden einem Pflegeheim vor. Das ist inzwischen deutlich einfacher geworden. Dienstleister wie der »Pflegedienst 2000« bieten nahezu alle Leistungen an, die zum Leben in der gewohnten Umgebung erforderlich sind, auch die Pflege von Schwerstkranken. Der »Pflegedienst 2000« ist auch da gut aufgestellt. Wer sich näher informieren will, kann das unter anderem am »Tag der offenen Tür« tun. Er findet statt am 16. Juli, in der Zeit von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr, am Ostring 14.

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