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Das Stadtgespräch Januar 2019

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24 Das Stadtgespräch Matthias Hegel vor dem Oberstufen-Container des Einstein-Gymnasiums, der nun länger als ursprünglich geplant von den Schülerinnen und Schülern benutzt werden muss. Dieselstraße 6 Rheda-Wiedenbrück Tel.: 0 52 42 / 9 68 39 57 info@kroegerelektrotechnik.de www.kroegerelektrotechnik.de Wir wünschen Ihnen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! MIT SICHERHEIT SICHER! WIR SIND MITGLIED IM NETZWERK „ZUHAUSE SICHER“ PLANUNGEN DER UMBAUARBEITEN FÜR DIE JOHANNIS SCHULE HABEN BEGONNEN FDP prangert verschobene Lösung der Raum probleme beim Einstein-Gymnasium an Der Umzug der Johannisschule in das Gebäude der früheren Ernst- Barlach-Realschule ist zum Sommer 2019 geplant. Die Planungen für die damit im Zusammenhang stehenden Bauarbeiten begannen nach der Verabschiedung der letzten Schüler aus diesem Lernort im zurückliegenden Sommer. Zudem wird entgegen der ursprünglichen Planung die Kreismusikschule voraussichtlich nicht als weiterer Nutzer in das Schulgebäude einziehen. Vielmehr wird aufgrund der fehlenden KITA-Plätze im Stadtgebiet dort stattdessen eine Kindertagesstätte für zirka 40 Kinder eingerichtet. Das stand in der Vorlage für die jüngste Schulausschuss-Sitzung. Matthias Hegel, sachkundiger Bürger der FDP im Schulausschuss, erinnerte in der Sitzung daran, dass die Johannisschule ursprünglich schon im Sommer 2018 an die Lessingstraße umziehen sollte. Durch die vom Ersten Beigeordneten, Dr. Georg Robra, ins Spiel gebrachte Schließung der Wenneberschule und den anschließenden Bürgerentscheid habe sich der Umzug auf Sommer 2019 verzögert. EG benachteiligt Diese Verschiebung gehe eindeutig zu Lasten des Einstein-Gymnasiums, monierte Matthias Hegel auf der Sitzung. Die Oberstufe des Gymnasiums könne nunmehr nicht im laufenden Schuljahr 2018/19 und ebenso wenig zum Beginn des Schuljahres 2019/20, sondern erst im Verlaufe des nächsten Schuljahres in das Gebäude der Johannisschule einziehen. Die Stadtverwaltung muss nach deren Auszug ja erst die Räumlichkeiten

25 fit für die Oberstufe machen. Sie setzt dafür 200.000 Euro an. Darin enthalten sind die Ausgaben für die Digitalisierung. Die verschobenen Umzüge der Grundschule und des Gymnasiums machen zwangsläufig die Fortsetzung der teuren Mietzahlungen für den zweigeschossigen Oberstufen-Container und den Container für die Johannisschule erforderlich. Matthias Hegel machte in der Schulausschusssitzung deutlich, dass die Belastung des städtischen Haushalts durch die Mietzahlungen in einer Größenordnung von mehreren hunderttausend Euro nicht hinnehmbar sei. Das treffe zudem für die räumliche Situation am Einstein-Gymnasium zu: Die Schule habe ohnehin schon trotz des Containers für die Oberstufe große Probleme bei der angemessenen Unterbringung der Klassen, Gruppen und Differenzierungsmaßnahmen. Diese Situation verschärfe sich zusätzlich durch die Umstellung von G8 auf G9. Verzögerung Matthias Hegel fragte, warum die Stadtverwaltung die Planungen und Bauarbeiten für den Umzug der Johannisschule in das EBR- Gebäude nicht direkt nach dem Bürgerentscheid im September 2017 begonnen habe. Schließlich nutzten nur noch die wenigen Abschlussklassen der Real- und beiden Hauptschulen das riesige Schulgebäude. Zudem deuten die angesetzten Haushaltsmittel in Höhe von 100.000 Euro darauf hin, dass offensichtlich keine sehr großen Baumaßnahmen geplant seien. Matthias Hegel ist überzeugt, dass die Umbau-Arbeiten und ein geordneter Schulbetrieb hätten parallel laufen können. Der Umzug von »Johannis« hätte dann wie ursprünglich geplant im vergangenen Sommer und vom »Einstein« in diesem Herbst stattfinden können. Stattdessen passierte ein dreiviertel Jahr lang nichts im EBR-Gebäude. Matthias Hegel erinnerte im Schulausschuss daran, dass Patrick Büker, FDP-Fraktionssprecher, schon im Frühjahr des vergangenen Jahres darauf hingewiesen habe, dass die Verschiebung des Umzugs der Johannisschule wegen des Bürgerentscheids zur Wenneberschule nicht erforderlich und nicht hinnehmbar sei. Der Erste Beigeordnete, Dr. Georg Robra, ging auf die Argumente des FDP-Mannes nicht weiter ein. Auch der Ausschussvorsitzende sah offensichtlich keinen Klärungsbedarf. Kurzerhand schloss Volker Brüggenjürgen die gerade begonnene Debatte ab. Matthias Hegel hatte nicht einmal mehr die Gelegenheit in der Sache noch einmal das Wort zu ergreifen, erfuhren wir von ihm. Für Matthias Hegel ist es unbegreiflich, dass das angesprochene Thema sang- und klanglos durch den Schulausschuss ging. Die FDP bleibt die einzige Franktion, die den verzögerten Umzug von »Einstein« und »Johannis« moniert. Insbesondere die Schülerinnen und Schüler des Einstein-Gymnasiums müssen nun die negativen Konsequenzen des verzögerten Umzugs tragen, macht Matthias Hegel deutlich. Raimund Kemper

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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