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Das Stadtgespräch Januar 2016

Das Magazin für Rheda-Wiedenbrück

84 GESCHÄFTLICHES

84 GESCHÄFTLICHES Das Stadtgespräch anzeigen NEUE ADRESSE: RATHAUSPLATZ 5 Vodafone-Shop in Rheda umgezogen (Kem) Mit dem Umbau der Geschäftsräume am Rathausplatz 5 liefen in der Fußgängerzone in Rheda die Vorbereitungen für den Umzug vom bisherigen Standort an der Berliner Straße 29. Der neue Shop ist mit dem neuesten Möbelkonzept ausgestattet. Inhaber Ismail Demir, der den Shop gemeinsam mit seiner Frau Zeynur als Partneragentur führt, war seit längerem auf der Suche: »Unser Shop hatte seit der Eröffnung vor 10 Jahren eine gute Entwicklung gemacht. Wir freuen uns, dass wir mit dem Objekt am Rathausplatz nun einen sehr guten Standort für einen neuen Vodafone-Shop in Rheda gefunden haben.« Die neuen Geschäftsräume sind größer, zudem liegen sie sehr zentral. »Für uns ist es wichtig, den Kundinnen und Kunden kurze Wege zu Beratung und Service vor Ort bieten zu können. Wir vermarkten weiterhin exklusiv die Produkte Ismail und Zeynur Demir begrüßen ihre Kunden in dem neuen Vodafone-Shop am Rathausplatz 5. von Vodafone. Ismail und Zeynur Demir nehmen die Neueröffnung gerne zum Anlass sich bei den Kunden für die langjährige Treue zu bedanken. Bis zum 19. Dezember 2015 empfehlen sie sich mit einem speziellen Eröffnungsangebot – einer Allnet Flat (SMS Flat, Internet Flat, Samsung S 5 Neo – einmalig 29,90 Euro – exklusive Ledertasche und 100 Euro Gutschrift) für monatlich nur 29,99 Euro. Der Shop bietet das ganze Vodafone-Angebot: Mobilfunk- und DSL- und Kabel-Technologie – das heißt Mobilfunk, Festnetz, Internet und Fernsehen aus einer Hand. Das ist extrem bequem und sehr praktisch. Ebenso leistungsstark sind das Preis- Leistungsverhältnis und der Service, der beispielsweise eine kostenlose Installation der Hausanschlüsse einschließt. »Wir sorgen gerne dafür, dass unsere Kunden zufrieden sind und bleiben.«, laden Ismail und Zeynur Demir zu einem unverbindlichen Besuch ihres Vodafone-Shops ein. KRIMINACHT BEI KÜCHEN SCHMIDT Lesung an einem ungewöhnlichen Ort (Kem) Die Organisatorin der jüngsten Kriminacht, Doris Stracke, brachte bei Küchen Schmidt die Freunde der Spannungsliteratur mit dem Debütroman »Hor- rorstör« des schwedischen Autors Grady Hendrix zusammen. Die Gastgeberin Petra Schmidt reichte dazu aus dem Küchenstudio »LaCucina« Leckeres für Leib und Magen. Der Rezitator Oliver Rachner begeisterte die zahlreichen Anwesenden durch seine intensive und mitreißende Vorlesung. Mit seiner Stimme, Mimik und Gestik hauchte er den Protagonisten aus dem Buch Leben ein. Das Besondere der Kriminacht war natürlich der Veranstaltungsort. Wie schon seine Vorgänger, beispielsweise das »Das Bleichhäuschen« und Vielstädte-Holzbau, stand er in einem unmittelbaren Bezug zu dem Handlungsort des Kriminalromans – einem Möbelhaus. Die weitläufigen Ausstellungsräume von Küchen Schmidt schufen den idealen Rahmen für die Präsentation dieses spannenden Buches. Aus dem Inhalt: In einem Möbelhaus passieren unheimliche Dinge. Es werden Möbel und Einrichtungsgegenstände beschädigt. Die Aufzeichnungen der installierten Überwachungskameras geben keine Anhaltspunkte für die Aufklärung der Ereignisse. Daraufhin lassen sich drei Mitarbeiter in dem Möbelhaus einschließen. Sie finden heraus, dass das Möbelhaus, das in allen Facetten auf IKEA hinweist, auf einem Grundstück errichtet worden ist, das im 19. Jahrhundert als Gefängnis diente. Die Geister ihrer Seelen treiben nun in dem Möbelhaus ihr Unwesen. Nach der Lesung bei Küchen Schmidt drehten sich die Gespräche des faszinierten Publikums noch einige Zeit um den Inhalt der Geschichte und die gelungene Darbietung.

GESCHÄFTLICHES anzeigen 85 GETRÄNKE NICKEL Viele Neuigkeiten bei Getränke Nickel Fast 1 Jahr ist es schon wieder her, dass Getränke Nickel am neuen Standort eröffnet hat. Nach kurzer Neuorientierung an der Lippstädter Straße 70 hat das Unternehmen nebst seinem bekannten Service seine Sparte erweitert. Seit Anfang November ist ein DHL-Paketshop integriert. Retouren, Pakete und Päckchen können bei Nickel nun aufgegeben werden. Auch der Erwerb von Postwertzeichen ist mög- lich. Das Sortiment der regionalen Produkte wurde um viele Köstlichkeiten von Peters Pralinen aus Lippstadt und Feinkostprodukte der Fa. Lucullus aus Hövelhof erweitert. Das Weinsortiment ist deutlich ergänzt worden durch bekannte Weingüter wie das Pfälzer Weingut Diehl sowie viele Weine aus Spanien, Italien, Südtirol und anderen bekannten Anbauregionen. Viele schöne Geschenkideen warten auf Sie. Familie Nickel und das Team wünschen Alexandra und Bernd Nickel allen Kunden ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr. Getränke Nickel • Lippstädter Str. 70 • 33378 Rheda-Wiedenbrück • Tel.: 05242 34338 Rauchen auf dem Balkon und das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme C.J. Venhaus Im Urteil vom 16.01.2015 (V ZR 110/14) beschäftigt sich der BGH mit der Frage, ob einem Raucher das Rauchen auf dem Balkon seiner eigenen Mietwohnung verboten werden kann. Im dem Urteil zugrunde liegenden Fall fühlten sich die Mieter einer im 1. Obergeschoss gelegenen Wohnung durch den Tabakrauch der Mieter aus dem Erdgeschoss gestört. Die Erdgeschossbewohner rauchten regelmäßig auf ihrem Balkon, der direkt unter dem der Mieter im 1. OG lag. Die Mieter der oberen Wohnung beantragten beim Amtsgericht, die Raucher zu verurteilen, das Rauchen auf dem Balkon zu be- stimmten Stunden zu unterlassen. Sie verloren vor dem Amtsund auch dem Landgericht. Der BGH gab den Nichtrauchern letztendlich aber Recht. Das Landgericht vertrat die Ansicht, dass den Klägern ein Unterlassungsanspruch gegen die Raucher nicht zustehe, weil das Rauchen zum vertragsgemäßen Gebrauch einer Mietwohnung gehöre und ein Rauchverbot mit Art. 2 Abs. 1 GG unvereinbar sei. Die grundrechtlich geschützte Freiheit der Lebensführung schließe das Recht ein, in der eigenen Wohnung unabhängig von zeitlichen und mengenäßigen Vorgaben zu rauchen. Den Klägern sei es zuzumuten, für die Zeiträume in denen geraucht wird, die Fenster zu schließen und einen Aufenthalt auf dem Balkon zurückzustellen. Anders sah das der BGH und wies das Urteil zurück. In der Rechtsprechung ist anerkannt, dass Mieter einen Abwehranspruch gegen durch den von anderen Mietern verursachten Lärm haben. Nichts anderes könne grundsätzlich für Störungen durch Rauch gelten. Auch der nichtrauchende Mieter hat ein Recht auf ungestörten Gebrauch seiner Wohnung, was wiederum den rauchenden Mitmieter verpflichte, sich auf maßvolles Rauchen zu beschränken. Dem nichtrauchenden Mieter könne gegen seinen Vermieter auch ein Mietminderungsanspruch zustehen, da der eindringende deutlich wahrnehmbare Rauch auch nur einer Zigarette bereits als wesentliche Beeinträchtigung gelte und einen Mangel darstellen kann. Weiter argumentiert der BGH mit den Nichtraucherschutzgesetzen, durch die die Gefahr für die Gesundheit der Nichtraucher reduziert werden soll. Letztendlich muss bei den widerstreitenden Interessen der Mieter auf das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme zurückgegriffen werden. Es muss eine Gebrauchsregelung gefunden werden, in der festgelegt wird, wann der Raucher rauchen darf und zu welchen Zeiten dem Nichtraucher die Möglichkeit gegeben wird, seinen Balkon ungestört von den Rauchbelästigungen zu nutzen. Ein Rauchverbot für Raucher auf dem eigenen Balkon ist damit möglich. C.J. Venhaus, Rechtsanwältin u.a. mit Schwerpunkt Miet- und Wohnungseigentumsrecht; Kanzlei Zur Porta, Rheda-Wiedenbrück

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