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Das Stadtgespräch Januar 2016

Das Magazin für Rheda-Wiedenbrück

68 Portraitserie

68 Portraitserie Das Stadtgespräch ZENTRUM FÜR MESSE KONGRESS EVENT Meinolf Mika Foto: Andreas Kirschner Berliner Str. 28 Rheda-Wiedenbrück Tel. 05242 - 42693 www.physio-pollok.de Sektorale Heilpraktikerin für Physiotherapie Wir wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2016! Unsere Leistungen für Sie: • Krankengymnastik • PNF • Manuelle Therapie • Bobath-Therapie • CMD • Massagen • Medi-Taping • Manuelle Lymphdrainage ... und vieles mehr! Wir haben für Sie Geschenkgutscheine vorbereitet! R E N A T E physiotherapiepraxis rauf, ob Spiritualität insofern gesund ist, als sie für die Allgemeinheit taugt. Mir ist wichtig zu fragen: will sie das Gemeinwohl der Menschen erreichen? Spiritualität macht dann einen besseren Menschen für mich, wenn die spirituelle Aussage gemeinschaftsfähig ist und nicht nur dem Einzelnen dient, wenn er sich damit in eine Kuschelecke zurückziehen kann, in der es ihm gut geht. Spiritualität hat für mich immer eine Gemeinschaftsaufgabe und dann bewegt sie Gutes. Meine persönliche Spiritualität ist da, wo der Mensch sich entfalten kann und Etwa 40 interessierte Gäste – darunter auch zahlreiche Interessenten und Neumitglieder – sind der Einladung des FDP-Stadtverbandes zum traditionellen Kamina- wo Fragen nicht endgültig bis ins Letzte geklärt sind. Wenn Spiritualität gemeinschaftstauglich für die Menschen ist, dann würde ich die Frage mit Ja beantworten. Ich glaube, die Welt hat durch das Evangelium Jesu Christi das Angebot, eine Spiritualität kennen zu lernen, die nicht einengt. Für Begrenztheit ist zu viel gesellschaftliche Kritik in der Botschaft Jesu. Das Interview wirkt nach und lässt mich so schnell nicht los. Ich wünsche Meinolf Mika einen guten Start in Herne und vor allem, dass er findet, was er im Leben sucht. 20. kaminabend der fdp in batenhorst Bundesregierung muss in Flüchtlingskrise entschlossener agieren bend am vergangenen Freitag auf den Batenhorster Hof Gödecke gefolgt. Anlässlich des 20. Jubiläums des Kaminabends reiste der Bundes-

tipps 69 (V. l.) stellv. Kreisvorsitzender Thorsten Baumgart, Stadtverbandsvorsitzender Patrick Büker, JuLi-Bundesvorsitzender Konstantin Kuhle, Johannes Klink, Ehrenvorsitzender Manfred Hegel und Landtagsabgeordneter Dr. Björn Kerbein vorsitzende der Jungen Liberalen (JuLis) Konstantin Kuhle, der auch Mitglied des FDP-Bundesvorstandes ist, aus Hamburg an. In seiner gut halbstündigen Rede machte Kuhle deutlich, dass sich Deutschland im Wandel befinde: »Wir leben in einer alternden Gesellschaft, die Digitalisierung wird unsere Lebensgewohnheiten verändern und das Millionenprojekt Energiewende droht zu scheitern.« Wer die Sorgen der Bürger vor diesen Veränderungen einzig auf die täglich ankommenden Flüchtlinge projiziere, würde dem Ernst der Lage nicht gerecht und schüre Ängste und Skepsis. »Deutschland würde sich auch ohne Flüchtlinge verändern«, so Kuhle. Mit der Arbeit der Bundesregierung ging Kuhle dabei hart ins Gericht: »CDU, CSU und SPD haben sich eine Woche im Streit nur mit sich selbst beschäftigt.« Anstatt Transitzonen oder Einreisezentren gebe es nun Aufnahme- Einrichtungen. »Begrifflichkeiten, durch die kein Asylantrag schneller bearbeitet wird«, meint Kuhle. Die FDP habe sich in der Zwischenzeit mit den Staatsministern getroffen, die in der Zeit des Balkankrieges im Amt waren, um zügige Lösungen zu suchen. Dieses Konzept stellte der Bielefelder Landtagsabgeordnete Dr. Björn Kerbein im Anschluss vor. Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien sollen demnach pauschal anerkannt, jedoch aus dem Asylverfahren ausgeschlossen werden. »Durch die Duldung dieser Menschen werden wir unserer humanitären Verantwortung gerecht. Nach dem Ende des Bürgerkrieges können diese Menschen aber zügiger in ihre Heimatländer zurückgeführt werden«, so Kerbein. Durch ein Einwanderungsgesetz könnten die Flüchtlinge, die sich in Deutschland integrieren und qualifizieren, eine Bleibemöglichkeit erhalten. FDP-Stadtverbandsvorsitzender Patrick Büker lobte dieses Konzept: »Es entlastet die Behörden und schafft Anreize zur Integration.« Im Anschluss wurde Johannes Klink für 40-jährige Mitgliedschaft bei den Freien Demokraten geehrt. Klink, der 1975 in die FDP eingetreten ist, hat die FDP von 1982 bis 2014 im Stadtrat vertreten, davon viele Jahre als Fraktionsvorsitzender. »Durch Ihr sachkundiges Handeln und verbindliches Auftreten haben Sie sich in den Jahren großen Respekt in der FDP – aber auch über Parteigrenzen hinweg – erarbeitet«, lobte Patrick Büker den jahrzehntelangen Einsatz. Im Beisein vom stellvertretenden Kreisvorsitzenden Thorsten Baumgart wurde Johannes Klink mit einer Ehrenurkunde und der silbernen Theodor-Heuss-Medaille ausgezeichnet.

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