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Das Stadtgespräch Januar 2016

Das Magazin für Rheda-Wiedenbrück

6 Das

6 Das Stadtgespräch Spendenübergabe von »Laufen und Gutes tun« im Kinderhospiz Bethel ergänzen, sprachen in diesem Zusammenhang begeistert von der nachhaltigen und sehr individuellen medizinischen Betreuung und der engen Kooperation mit der Kinderklinik in Bethel. Da das Team von »Der Weg nach Hause« inzwischen fest zum Teilnehmerfeld bei den durch »Laufen und Gutes tun« veranstalteten St. Vifer-Volksläufen zählt, lobte Dr. Husemann vor allem den besonderen Charme dieser Veranstaltung. Neben den hochkarätigen Läufern machen aber auch gerade Läufer mit Handicaps, denen es um das Mitmachen und Ankommen geht, auf sich aufmerksam. Insbesondere diese Teilnehmer werden vom Jubel der Zuschauer ins Ziel getragen und sind überglücklich über diesen Zuspruch. Andreas Post, Vorsitzender von »Laufen und Gutes tun«, unterstrich auch diesen besonderen Aspekt der diese Veranstaltung. Michael Kücker, der neben Dieter Post die Sponsoren von »Laufen und Gutes tun« betreut, zeigte sich zuversichtlich, dass die weitere Unterstützung dieser Projekte gelingen wird. Er nahm den Dank des Teams aus Bethel entgegen. Alle Teilnehmer gewannen aus den Gesprächen und Führungen sehr persönliche Eindrücke und haben ausreichend Motivation getankt, um den 12. St. Viter-Volkslauf am 3. 9. 2016 wieder zu einer erfolgreichen Veranstaltung im Sinne von »Laufen und Gutes tun« werden zu lassen. DENKMALSCHUTZ Aussitzen hilft nicht weiter (Kem) Rheda-Wiedenbrück verfügt mit seiner historischen Bausubstanz über ein Pfund, mit dem die Stadt, Handel und Tourismus wuchern kann. Der allergrößte Teil der denkmalgeschützten Häuser befindet sich in einem sehr ansehnlichen Zustand. Die Diskussion bestimmen vor allem die Problemfälle. In dieser Ausgabe sprechen wir neben Haus an Lange Straße 42 noch einmal Markt 13 an. In beiden Fällen muss versucht werden, die Kuh vom Eis zu bekommen – und sei es durch einen Kompromiss. Die beiden Häuser sind für das Gesamtbild Wiedenbrücks zu wichtig, als dass sie viele Jahre lang unsaniert liegen bleiben könnten. Wir fragten nach der Sichtweise der Stadt. Pressesprecherin Maximiliane Plöger gab Auskunft. Markt 13: Zum Baudenkmal Markt 13 hat es in der Vergangenheit schon viele Gespräche mit dem Eigentümer und anderen Verfahrensbeteiligten, u.a. auch mit dem Bürgermeister, gegeben. Zuletzt fand im Frühjahr ein gerichtlich anberaumter Ortstermin statt, ohne dass dadurch Bewegung in die Angelegenheit kam. Vor einer Instandsetzung eines derartigen Gebäudes bedarf es als ersten Schritt entsprechender Nutzungsideen. Auf dieser Grundlage können Vorplanungen erfolgen, die dann – üblicherweise – in einer konkreten Bauplanung bzw. in einen Bauantrag münden. Die Stadtverwaltung steht unabhängig davon dem Eigentümer für Gespräche zur Verfügung und hofft weiterhin auf eine einvernehmliche, außergerichtliche Regelung. Das Angebot für einen konstruktiven Dialog wurde dem Eigentümer übermittelt. Lange Straße 42: Der Verwaltung ist bekannt, dass der Eigentümer bereits seit längerer Zeit versucht, sein Gebäude zu veräußern. Unabhängig davon ist der Eigentümer im Rahmen der denkmalrechtlichen Möglichkeiten aufgefordert, festgestellte Mängel abzustellen. Dieser Aufforderung ist er in Teilen nachgekommen. Sollten die noch bestehenden Mängel nicht in Kürze abgestellt werden, müssten ordnungsbehördliche Maßnahmen angeordnet werden. Die Verwaltung setzt aber auf Einsicht des Eigentümers und in Folge dessen darauf, dass die erforderlichen Arbeiten freiwillig in Auftrag gegeben werden.

7 BÜRGERINITIATIVE ALTSTADT RHEDA Altstadtfest bleibt eine tragende Säule unter den Veranstaltungen (Kem) Ursprünglich gedacht als Forum für den Kampf der Altstädter zur Beendigung der Flächensanierung in Rheda gegen den Willen der Stadtväter und der Stadtverwaltung, hat sich das Altstadtfest in wenigen Jahren zu einem wahren Magneten für Besucher aus Nah und Fern gemausert und ist es bis heute geblieben. Die Authentizität durch die Mitwirkung vieler Ehrenamtlicher, ein vielfältiges Musikprogramm auf mehreren Bühnen an verschiedenen Standorten, höchster Bier- und Weingenuss sowie westfälische Spezialitäten und alte Handwerkerkunst haben es zu diesem Erfolg geführt. Die Altstadtgassen werden für drei Tage zur Bühne für ein heiteres ostwestfälisches Volk. Dieser beflügelnde Geist bestimmt das Handeln der Verantwortlichen in der Bürgerinitiative. Sie fanden bei den turnusmäßigen Wahlen auf der Jahreshauptversammlung im Veranstaltungsraum der Volksbank einhellige Zustimmung. Entsprechend hieß es Wiederwahl auf allen Positionen. Dem Vorstand gehören somit weiterhin an: Klaus Weiner (Vorsitzender), Markus Roggenkamp (Stellvertreter), Claudia Schulze (Schriftführerin), Beate Oesterwiemann (Kasse) sowie die Beisitzer Petra Zehles, Thomas Kirchberg und Roger Steinbeck. Klaus Weiner und Claudia Oesterwiemann kündigten an, dass sie bei der nächsten Wahl in zwei Jahren nicht wieder antreten werden. (V. l.) Petra Zehles, Thomas Kirchberg, Markus Roggenkamp, Doris Viemann, Roger Steinbeck, (vorne v. l.) Beate Oesterwiemann, Klaus Weiner, Claudia Schulze Mit Blick auf das 37. Altstadtfest 2016 informierte der Vorsitzende die Anwesenden darüber, dass die Familie Blomberg im kommenden Jahr das Altstadtcafé schließen will. Sie habe ihm mitgeteilt, dass sie aber während des Altstadtfestes die Räumlichkeiten des Cafés der Bürgerinitiative zur Verfügung stellen werde. In wieweit sich aus dieser Situation eine Umstrukturierung des Altstadtfestes ergeben wird, müssen die kommenden Gespräche im Vorstand der Bürgerinitiative zeigen. Auf dem Terminkalender steht als nächstes Treffen am 2. Januar 2016, 18 – 20 Uhr, der traditionelle »Neujahrsempfang« mit Glühweintrinken in gemütlicher Runde in der Kleinen Straße. DR.-LÜNING-PREIS FÜR HEIKE ZURMÜHLEN DR.-LÜNING-PREIS FÜR HEIKE ZURMÜHLEN Langjähriges bürgerschaftliches Engagement (Kem) Die Vorsitzende der SPD in Rheda-Wiedenbrück, Brigitte Frisch-Linnhoff, freute sich, als sie Heike Zurmühlen als die Trägerin des Dr.-Lüning-Preises im Luise- Hensel-Saal bekannt geben konnte. Die Geehrte ist sein mehr als 20 Jahren ehrenamtliches Mitglied der Ev. Versöhnungskirchengemeinde. Sie kümmert sich nicht nur täglich um das Wohlergehen der Bürger in Rheda-Wiedenbrück, sondern auch um Menschen in Lettland, die Ausbildungsmöglichkeiten in Tansania und engagiert sich herausragend in der Flüchtlingshilfe vor Ort. Brigitte Frisch-Linnhoff war es eine Ehre, ebenfalls die anderen Nominierten begrüßen und ihr ehrenamtliches Engagement würdigen zu können. Dazu gehörten: Heike Grahl, Elena Camelia Hadar und ihre Mutter Elena Panzar, die Isreal-

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