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Das Stadtgespräch Januar 2016

Das Magazin für Rheda-Wiedenbrück

54 Das

54 Das Stadtgespräch In Zukunft soll die digitale Datenerfassung mit Tablet-PCs die Formulare im Rettungsdienst ersetzen und so die Versorgung von Notfallpatienten verbessern. Die Kreise Gütersloh, Lippe und Paderborn sowie die Städte Gütersloh, Rheda-Wiedenbrück und Detmold wollen diese Technik bald in ihren Einsatzwagen anwenden. Die Planer trafen sich jetzt im Kreishaus, um letzte Details der Einführung zu besprechen. Bisher haben die Einsatzkräfte die Personalien und lebenswichtige Daten der Patienten handschriftlich auf Einsatzprotokollen festgehalten. Mit den Tablet-PCs soll das künftig einfacher gehen: Die Daten sind besser lesbar und medizinische Messgeräte sind in der Lage, sie didigitale datenerfassung statt formulare Tablet-PCs im Rettungsdienst rekt ins Protokoll zu übertragen. Eine weitere Besonderheit: Medizinisch relevante Daten können noch während der Fahrt an das Krankenhaus übermittelt werden. »Eine Innovation, die Zeit spart und dem Mitarbeiter die Dokumentation und Datenerfassung erleichtert«, betont Stefan Janus aus der Abteilung Ordnung. Dieses System, das mit ausdrücklicher Zustimmung der Krankenkassen eingeführt wird, hat für den gesamten Rettungsdienst Vorteile: »Insbesondere medizinische Daten können zur Qualitätssicherung so besser erfasst und ausgewertet werden.« Insgesamt 74 Tablet-PCs im Wert von rund 625.000 Euro haben die Kreise und Städte inklusive Soft- Eine gute Innovation: Carsten Rausch, Phil Beermann und Stefan Janus (v.l.) mit den neuen Tablet-PCs. Foto: Kreis Gütersloh ware und Zubehör angeschafft. Der Kreis Gütersloh und die Städte Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück beteiligen sich dabei mit einem Anteil von 280.000 Euro. Die gemeinsame Anschaffung hat den Vorteil, dass die Rettungskräfte der beteiligten Kreise und Städte bei Kreisgrenzen überschreitenden Einsätzen durch den Einsatz der gleichen Technik effektiver zusammenarbeiten können als bisher. 50. Geburtstag der Kinder tageseinrichtung St. Pius Am Mittwoch, dem 4. November 2015, haben Kinder und Erzieher der Kita St. Pius den 50 jährigen Geburtstag des Kindergartens gefeiert. Jede Familie wurde beim Betreten des Kindergartens separat willkommen geheißen und jedes Kindergartenkind erhielt als Begrüßungsgeschenk ein Armband, das gleich angelegt wurde. Mit einem Getränk konnte jeder auf den Kindergarten anstoßen. Weiter folgte ein Kindergartenmorgen der besonderen Art. An diesem Morgen gab es ein gruppenübergreifendes Frühstück im Kuddelraum. Der Raum war geschmückt und erstrahlte an diesem Morgen in Bistroform. Wirk- lich einladend es sich hier gemütlich zu machen und mit vielen anderen Kindern es sich schmecken zu lassen. Im Flurbereich stand eine riesige Flasche aus Pappmachee parat. Hier verewigte sich jedes Kita-Kind mit einem selbstgestalteten Selbstportrait und setzte seinen Namen dazu. Um 11 Uhr kamen schließlich alle Piuskitakinder in der Turnhalle zusammen. Pastor Rüdiger Rasche feierte allen einen Wortgottesdienst. Die Lernwerkstattkinder (angehende Schulkinder) belebten durch ihre Beiträge den Wortgottesdienst. Zudem wurde viel gesungen (u.a. ein selbst gedichtetes Geburtstagslied) und natürlich auch gelacht. Groß und Klein feierten mit Tanz und Musik. Der Kindergarten erhielt z.B. 5 kleine Bänke für das Außengelände als Geschenk. Diese wurden bereits im Wortgottesdienst als Sitzbänke genutzt. Natürlich durfte ein Geburtstagskuchen nicht fehlen. Diesen ließen sich die Kinder schmecken und viele schöne Erinnerungen bestehen nun von diesem besonderen Tag. Doch das ist noch nicht alles: vom 25. bis 29. April 2016 wird mit allen Kita- Kindern eine Festwoche mit täglich unterschiedlichen Angeboten gefeiert. Was genau unternommen wird bleibt noch ein Geheimnis. Mit allen Familien, Freunden und Menschen der Kirchengemeinde gibt es am Samstag, dem 30. April 2016 ein großes Jubiläumsfest mit vielen Aktionen und Überraschungen der Einrichtung.

55 Unterschrieben den Vertrag: Landrat Sven-Georg Adenauer (vorne l.) und Volker Brüggenjürgen, Vorstand Caritasverband für den Kreis Gütersloh. Mit dabei (v.l.) Peter Köching (Fachbereichsleitung Sucht und Drogenhilfe Caritasverband), Doris Schlüter (Abteilung Gesundheit Kreis Gütersloh), Thomas Kuhlbusch (Fachbereichsleiter Gesundheit, Ordnung und Recht Kreis Gütersloh) sowie Dr. Matthias Gubba (Abteilungsleiter Gesundheit Kreis Gütersloh). Foto: Kreis Gütersloh caritas Mehr Geld für ambulante Suchtund Drogenhilfe Der Kreis Gütersloh sichert dem Caritasverband für den Kreis Gütersloh e.V. ab 2016 mehr Geld für die ambulante Sucht- und Drogenhilfe zu. Die Verträge wurden am 19. November von Volker Brüggenjürgen, Vorstand der Caritas, sowie Landrat Sven- Georg Adenauer und Thomas Kuhlbusch, Fachbereichsleiter Gesundheit, Ordnung und Recht, unterzeichnet. Neben der klassischen Beratungsarbeit im Sucht- und Drogenbereich werden inhaltliche Schwerpunkte in Richtung Internetsucht, Ess- Störungen und Rauschtrinken bei Jugendlichen gesetzt. Mit dem neuen Vertrag wird der Zuschuss um fast 95.000 Euro auf insgesamt 599.310 Euro jährlich erhöht. Das hatten der Gesundheitsausschuss in seiner Sitzung am 16. September und der Kreisausschuss am 21. September beschlossen. Die Erhöhung des Kreiszuschusses soll die Tarifsteigerungen der vergangenen zehn Jahre (rund 19,5 Prozent) auffangen. Das Geld wird in der Drogen- und Suchtberatung, in der Substitutionsfachberatung und in der Fachstelle für Suchtvorbeugung eingesetzt, wobei der bisherige Leistungsstandard von zehn Vollzeitstellen erhalten bleibt. Um in Zukunft gravierende Erhöhungen zu vermeiden, haben Verwaltung und Politik dem Vertrag mit der Caritas eine Dynamisierungsklausel hinzugefügt. Das heißt: Tariferhöhungen werden zukünftig automatisch berücksichtigt. Des Weiteren läuft der Vertrag nicht mehr über fünf, sondern über sechs Jahre. Mittlerweile ist es der vierte Vertrag in Folge, der mit dem Caritasverband abgeschlossen wird. Ziel des Vertrages ist es, das hohe Qualitätsniveau für die ambulante Suchtkrankenhilfe zu sichern und Planungssicherheit und Kostentransparenz herzustellen. Die Fortsetzung der Zusammenarbeit wird vom Caritasverband und vom Kreis sehr begrüßt, da sich über die Jahre ein äußerst positiver Qualitätsdialog entwickelt hat. Wir wünschen allen Lesern des Stadtgespräches frohe Weihnachten, erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ab 21. Dezember 2015 machen wir Betriebsferien und sind ab 4. Januar 2016 wieder für Sie da.

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