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Das Stadtgespräch Januar 2016

Das Magazin für Rheda-Wiedenbrück

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52 Das Stadtgespräch Dr. Hugo empfiehlt Jetzt geht es stramm auf Weihnachten zu. Habt ihr schon alle eure Weihnachts geschenke zusammen? Ich wünsche euch schöne Weihnachtsfeiertage und einen »guten Rutsch« ins neue Jahr. Euer Dr. Hugo Könnt Ihr dem »Weihnachtsmann« helfen seine Anziehsachen auf dem großen Haufen wieder zu finden? Ihr braucht: • Rasierschaum • Bastelkleber • Tonpapier • Irisierender Glitzer 1 Stellt den Rasierschaum und den Bastelkleber ca. 3 Stunden in den Kühlschrank. Nehmt beide Sachen raus und lasst den Bastelkleber für etwa 10 Minuten stehen bevor ihr startet. 2 Mischt je 2 gleiche Teile vom Bastelkleber und dem Rasierschaum in einer Schüssel zusammen. Fügt jetzt, wenn ihr wollt, den Glitzer dazu und rührt alles noch einmal durch. 3 Malt ein tolles Schneebild, am besten auf etwas stärkerem Papier. Ihr könnt die nasse Farbe auch noch mit farbigem Papier verzieren. Lasst alles gut trocken. Wenn die Farbe trocken ist, habt ihr ein Bild mit tollem fluffigen 3D- Schnee-Effekt. Ihr braucht pro Haus: 55 g Puderzucker | 1 EL Zitronensaft | 3 Butterkekse | 1 Dominostein | 2 Gummibärchen | 1 Lakritzstange | Zuckerperlen nach Belieben 1 Puderzucker mit Zitronensaft zu einer sehr dickflüssigen Creme rühren. Den Dominostein mit einem Klecks Zuckerguss mittig auf einen Butterkeks kleben. Die anderen beiden Butterkekse auf der langen Seite mit Zuckerguss bepinseln und die beiden Kekse zu einem Dach auf den untern Keks kleben. 2 Oben auf dem Dach weiteren Zuckerguss geben, sodass es wie Schnee aussieht. Im Eingang 2 Gummibärchen mit Guss ankleben. Von der Lakritzstange ca. 1 cm langes Stück abschneiden und als Kamin aufs Dach kleben. Nach Wunsch noch weiter verzieren und alles trocknen lassen.

53 Wenn Arbeit glücklich macht Gerade in Ferienzeiten scheint es, als seien die Leute wirklich glücklich, wenn sie nicht arbeiten müssen. Aber das ist maximal die halbe Wahrheit, denn das Genießen der Ferien besagt keineswegs, dass man seine Arbeit nicht mag – die Pause muss eben auch sein. Generell sind wohl die meisten Menschen mit ihrer Arbeit zufrieden. Ob das wirklich 88 Prozent aller Arbeitnehmer in Deutschland sind, sei einmal dahingestellt, auch wenn sich diese Zahl auf Daten der Agentur der Europäischen Union Eurofound berufen. Aber es gibt von Beruf zu Beruf erhebliche Unterschiede, wie wohl jeder weiß, der schlaue Harvardprofessor Howard Gardner aber nachgewiesen hat. Der untersucht nämlich seit 20 Jahren die Arbeitszufriedenheit, vor allem die der Amerikaner, aber auch die anderer Nationen. Für Gardner ist derjenige glücklich in seinem Job, der das Gefühl hat, etwas Sinnvolles zu tun. Auch anspruchsvolle Aufgaben sind Glücksfaktoren und genügend Zeit, diese Aufgaben erfüllen zu können. Und schließlich ist auch die Anerkennung, die ein Job in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit genießt, ein wichtiger Faktor. Und vor allem bei letzterem Punkt gehen die Meinungen zu verschiedenen Tätigkeiten weit auseinander. Wenig Ansehen genießen Versicherungsvertreter, noch weniger Mitarbeiter von Telefongesellschaften und Call Centern sowie Politiker, deren Arbeit noch nicht einmal ein Viertel der Menschen, die das Forsa-Institut befragte, wertschätzte. Dabei ist zu unterscheiden, dass Lokalpolitiker deutlich besser wegkommen als Landes- oder Bundespolitiker. Anders sieht das bei manchen Berufsgruppen aus, die vor Jahren noch wenig Anerkennung fanden. So genießen Müllmänner heute ein sehr hohes Ansehen, das Kein großes Imageproblem meinten zumindest mehr als Dreiviertel der Befragten (77 Prozent). Auch Briefträger zählen zu den Aufsteigern, wurde deren Arbeit vor Jahren lediglich von der Hälfte der Befragten wertgeschätzt und nun immerhin von 63 Prozent. Polizisten und Lehrer stehen ebenfalls im Ansehen weit höher als früher, vielleicht hat sich ja herumgesprochen, dass beide Jobs heute nicht mehr ganz so einfach zu verrichten sind und dabei vielleicht wichtiger denn je sind. Eine Zahl hat mich überrascht: Mitarbeiter von Sportorganisationen halten 79 Prozent der Befragten für vertrauenswürdig – wobei ich mich frage, ob die Umfrage vielleicht vor dem DFB-Bestechungsskandal stattfand. Doch die Wertschätzung von außen ist, wie gesagt, nur einer der Glückfaktoren im Job. Auf der Top Ten der glücklichen Berufe erreichen die hoch angesehenen Pflegeberufe dann auch den 10. Platz. Professor Gardner gibt an, dass zwei Drittel der Krankenschwestern und Pfleger zufrieden oder sehr zufrieden mit ihrer Arbeit sind – und das bei der durchaus bescheidenen Bezahlung! Ärzte rangieren noch zwei Plätze höher in der Zufriedenheitsliste. Besonders Chirurgen lieben offenbar den Job. Noch zufriedener als Ärzte sind laut Gardner Bauarbeiter, von denen 67 Prozent ihren Job niemals freiwillig aufgeben würden. Die harte körperliche Arbeit bei jedem Wetter nehmen offenbar viele für die positiven Seiten der Arbeit in Kauf, denn immerhin sieht man, was man geschaffen hat, das können Lehrer und Polizisten nur sehr selten von sich behaupten. Sie sind nicht besonders gut bezahlt und haben oft nur Saisonverträge. Dennoch lieben mehr als zwei Drittel der Leute im Freizeit- und Tourismussektor ihre Arbeit. Teamarbeit, abwechslungsreiche Beschäftigung und vermutlich auch positive Rückmeldungen (nicht jeder meckert ja im Urlaub) machen den Job attraktiv. Die glücklichsten Arbeitnehmer wären vermutlich die Wissenschaftler, wenn da nicht die ständige Sorge wäre, ihren Job zu verlieren. Forschungsaufträge sind heute meist an Drittmittel gekoppelt. Fallen die weg, fällt der Arbeitsplatz ebenfalls. Als beliebtester nichthandwerklicher Job gilt die Tätigkeit im Marketing oder PR-Bereich. Kreatives Arbeiten ist offenbar ein überzeugender Glückfaktor. Die vorderen drei Plätze haben mich wirklich überrascht. Den Spruch »Handwerk hat goldenen Boden« hatte ich früher stets nur rein finanziell interpretiert. Aber golden scheint auch die Arbeitszufriedenheit zu sein. Mehr als Dreiviertel der Klempner und Installateure lieben ihre Arbeit. Bei Friseuren und Schönheitspflegern liegt die Quote sogar bei 79 Prozent. Den Vogel schießen jedoch Gärtner und Floristen ab, die zu 87 Prozent glücklich in ihrem Beruf sind. Sie gaben bei der Befragung an, die Arbeitsumgebung besonders zu mögen. Auch hatten sie das Gefühl, etwas Lohnendes und Sinnvolles zu leisten. Vielleicht sollten so manches Elternpaar, dessen Filius unter dem Motto »mein Sohn wird Arzt« aufwächst, überdenken, dass der Spross vielleicht als Gärtner wesentlich glücklicher würde…

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