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Das Stadtgespräch Januar 2016

Das Magazin für Rheda-Wiedenbrück

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32 Das Stadtgespräch Das Rheda-Wiedenbrücker Tennistalent Monika Gredzinski freut sich auf das Studium in den USA. gerichtete Universität erschien ihr am attraktivsten, gerade auch weil diese mit rund 4000 Studierenden eine überschaubare Größe hat und die Millionenmetropole Atlanta in der Nähe des Studienortes liegt. Das Tennis Team der Shorter State spielt sehr erfolgreich in der Divison 2 und hat die letzten zwei Jahre ihren Titel als National Champion verteidigen können. Zudem konnte der Tennis- Coach des Teams die junge Spielerin überzeugen, gerade auch weil er sich von Anfang an sehr interessiert an dem ostwestfälischen Tennis-Talent zeigte. Die beste ärztliche Betreuung, ein guter Trainerstab und vor allem ein Studium, das nach ihren sportlichen Bedürfnissen ausgerichtet wird, sowie eine gute Unterkunft und Verpflegung werden ihr dort zur Verfügung gestellt. Bei dem komplizierten Bewerbungsprozess für das Stipendium stand ihr das 2010 gegründete Start-up-Unternehmen Scholarbook zur Seite – eine Organisation, die deutschen Athleten zu Sportstipendien für Universitäten in den USA und Kanada verhilft. Die Idee dahinter: In Deutschland gibt es eine Reihe talentierter Leistungssportler, die ihr Training jedoch meist nur schlecht mit dem Unialltag in Einklang bringen können. Ganz anders in Amerika: Dort unterhalten die Hochschulen eigene Sportkader, die den Profisport neben dem Studium möglich machen. Mittels Stipendien können Sportler die Kosten ihres Studiums weitgehend finanzieren und nebenbei Leistungssport betreiben. Bereits als Siebenjährige stand Monika beim TC am Schloss auf dem Tennisplatz und spielte erfolgreich in der Jugend (U 8 bis U 15). Als Fünfzehnjährige kam sie nicht nur in der Bezirksliga zum Einsatz, sondern ebenso in der ersten Damenmannschaft in der Kreisliga. Als sie zunehmend begann, den Tennissport nicht mehr nur als Hobby, sondern als Leistungssport zu betreiben und ihr Trainingspensum stieg, wollte sie gerne in einer höheren Liga aufschlagen. Sie wechselte deshalb 2014 zum TC Herzebrock. Hier konnte sie bei den Damen in der Ostwestfalenliga spielen und mit einer starken Mannschaft trainieren. Dem Vorsitzenden des Clubs, Christian Reckendrees, hatte ihr Talent für den weißen Sport schon vorher bei verschiedenen Wettkampfbegegnungen begeistert. In der Nachbarstadt nahm der Vereins- und Mannschaftstrainer des TC Herzebrock, Martin Stych, sich ihrer beim Mannschafts- und Einzeltraining besonders an. Darüber hinaus förderte der TC Herzebrock sie zusammen mit Pia Reckendrees in individuellen Trainingseinheiten bei Trainer Thomas Niehaus. »Durch das intensive Training und die Unterstützung des Clubs konnte ich mehrere Leistungsklassen aufsteigen

33 und mich auch in meiner mentalen Spielweise verbessern«, erklärte uns Monika. Anfang dieses Jahres spielte sie erfolgreich bei den Bezirksmeisterschaften Lippe mit und erreichte bei der U-21-Konkurrenz den zweiten Platz. »Ohne die erhebliche Unterstützung des Clubs und des anspruchsvollen Trainings mit Thomas Niehaus hätte ich es nie soweit schaffen können.«, erklärt Monika. Anfang des Jahres konfrontierte Thomas Niehaus sie mit der Möglichkeit sich für ein Sportstipendium in den USA zu bewerben, um somit eine sportliche Perspektive nach dem Abitur zu haben. Die junge Spielerin war erstaunt über die hohe Wertschätzung ihrer sportlichen Leistungen, die der Trainer durch das Angebot zum Ausdruck gebracht hat. Nachdem sie über die überraschende Offerte nachgedacht hatte, wurde ihr klar: »Da muss ich hin!« Ihre Eltern akzeptierten die Entscheidung und haben sie von Anfang an unterstützt. Die Rhedaerin freut sich auf die zu erwartenden vielen Eindrücke in den Staaten. Diese werden ihr helfen, aufkommendes Heimweh nach zu Hause – ihren Eltern, ihrer Schwester und Rheda-Wiedenbrück – zu überwinden. Außerdem gibt es ja WhatsApp, Skype und Telefonanrufe sowie die Gewissheit, zwischendurch nach Deutschland fliegen zu können. Anfang Januar startet sie in die USA und wird am 6. Januar dort das Studium aufnehmen. Im Sommer 2016 plant sie zu ihrem ersten Urlaub in ihrer ostwestfälischen Heimat aufzubrechen und sowohl an Turnieren teilzunehmen als auch für den TC Herzebrock bei den Mannschaftsspielen an den Start zu gehen. Wir wünschen allen Kunden ein schönes Weihnachtsfest sowie einen guten rusch ins neue Jahr! Haustüren Fenster Rollladen Vordächer Überdachungen Lindenstraße 55a • 33378 Rheda-Wiedenbrück • Telefon: 0 52 42-40 68 45 0 Mo - Fr: 9.00 - 12.30 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr, Sa: 9.00 - 12.30 Uhr www.korfmacher-fenster.de • info@korfmacher-fenster.de GRÜNE WOLLEN KLÄRSCHLAMMTOURISMUS STOPPEN Es geht um die nachhaltige Klärschlammverwertung (Kem) Pro Jahr fallen in der Rheda- Wiedenbrücker Kläranlage zirka 12.500 Tonnen Klärschlamm an: 40 % davon stammen aus der Stadt und 60 % vom Tönnies- Schlachthof. Die Belastung mit Schadstoffen bleibt unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten. Allerdings ist es noch nicht möglich, die Belastung mit Mikroplastik – sie sind beispielsweise in vielen Kosmetika vorhanden – zu erfassen und die Rückstände von Medikamenten zu entfernen. Die Stadt lässt den gesamten Klärschlamm nach Mecklenburg-Vorpommern transportieren. Dort verwenden Landwirte den Schlamm nach der Zugabe von Kalk zur Düngung der Felder. Letztlich wird er so wieder Teil der Nahrungskette. Die für den Transport eingesetzten Lkw befördern pro Fahrt durchschnittlich 25 Tonnen Klärschlamm. Somit sind pro Jahr 500 Transporte erforderlich. Mit jeder Fahrt legen sie rund 1000 Kilometer zurück. Insgesamt fallen somit eine halbe Million gefahrene Kilometer an. Die für den Transport eingesetzten 40-Tonner verbrauchen pro 100 km 30 l Diesel. Insgesamt benötigen sie für alle Fahrten 150.000 l Diesel, was einem CO2-Ausstoß von etwa 500.000 kg entspricht, rechnet Andreas Hahn vor. Vor diesem Hintergrund fordern die Grünen, auf den Transport des städtischen Klärschlamms nach Mecklenburg- Vorpommern ab 2016 zu verzichten und diesen stattdessen als Zwischenlösung thermisch zu verwerten. Außerdem fordern die Grünen die Erarbeitung eines Konzepts für den nachhaltigen Umgang mit Klärschlamm ab 2017. Sie weisen darauf hin, dass voraussichtlich zum 1. Januar 2017 ein Gesetz in Kraft tritt, nach dem der Schlamm nicht mehr auf landwirtschaftliche Flächen ausgebracht werden darf, um die Risiken für Boden und Gewässer zu verringern. WÜNSCHE WAHR WERDEN LASSEN Hat sich Ihr(e) Liebste(r) schon lange einen neuen Kaffeevollautomat gewünscht? Im Ladengeschäft in der Holunderstraße 29a in Wiedenbrück werden Sie garantiert das passende Weihnachtsgeschenk finden. Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich von unserem vielfältigem Angebot inspirieren. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen schon jetzt eine angenehme Weihnachtszeit sowie ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2016! ELEKTRO-HANSMEIER GMBH & CO. KG Tel. + 49 (0)52 42 - 90 41-5 www.elektro-hansmeier.de 2015 FROHE WEIHNACHTEN

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