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Das Stadtgespräch Januar 2016

Das Magazin für Rheda-Wiedenbrück

14 Das

14 Das Stadtgespräch Es feierten 20 Jahre Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreishaus: Dr. Christine Disselkamp (hintere Reihe, 2.v.r.), stellvertretende Landrätin des Kreises Gütersloh, die zwölf Netzwerkerinnen und die Referentinnen der Jubiläumsveranstaltung. 20 JAHRE ARBEITS GEMEINSCHAFT DER GLEICHSTELLUNGS BEAUFTRAGTEN »Wir sind noch lange nicht fertig« So lautet das Motto der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Gütersloh. Seit inzwischen 20 Jahren machen sie sich gemeinsam stark für die Gleichberechtigung im gesamten Kreisgebiet. Diesen Anlass feierte die Arbeitsgemeinschaft nun mit Kooperationspartnern, Unterstützerinnen, Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, Frauen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie vielen engagierten Menschen aus Vereinen und Verbänden im Kreishaus Gütersloh. Dr. Christine Disselkamp, stellvertretende Landrätin des Kreises Gütersloh, lobte die Arbeit der zwölf Netzwerkerinnen: »Sie decken ein großes Themenspektrum mit hoher Fachkompetenz ab. Es geht um berufliche Existenzgründung, um Wohnen und Pflege im Alter, um Jugendarbeit. Auch Migration und Integration sind von hoher Bedeutung.« Durch die Vernetzung in der Arbeitsgemeinschaft würden die Bürgerinnen und Bürger im gesamten Kreisgebiet erreicht, so Disselkamp. Als Referentinnen waren Prof. Dr. Gesine Spieß, die ehemalige Gleichstellungsbeauftragte und emeritierte Professorin der Fachhochschule Erfurt für Soziale Arbeit, und Julia Korbik, freie Journalistin und Autorin des Buches »Stand Up – Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene« zu Gast. Die Female Affairs präsentierten »A Cappella für die Sinne«. Zudem konnte die Ausstellung »Ein starkes Netzwerk – 25 Jahre LAG kommunaler Frauenbüros in NRW« angesehen werden. Als sich die Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten im Oktober 1995 erstmals zusammensetzte, war das Hauptthema der öffentliche Personen Nahverkehr. Es ging darum, inwieweit die Interessen von Frauen im ÖPNV berücksichtigt werden und wie er attraktiver gestaltet werden kann, beispielsweise durch Beleuchtung der Haltestellen. Heute gehören zwölf Gleichstellungsbeauftragte aus dem gesamten Kreisgebiet zur Arbeitsgemeinschaft. Ihre Aufgaben sind vielfältig. Sie gestalten Broschüren zum Beispiel zu Themen wie Trennung/Scheidung oder den Wegweiser für den beruflichen Wiedereinstieg, arrangieren Workshops wie »Mädchen gestalten Zukunft mit« und organisieren Aktionswochen wie »Frauengesundheit« und »Männer im Blick«. Zu den Aktivitäten

15 gehören auch die Briefaktion »Mittendrin und trotzdem draußen: Geringfügig Beschäftigte sozialversichern« und die Postkartenaktion zu K.O-Tropfen. Dabei gehen sie mit der Zeit: p.i.a., die Zeitung von Frauen für Frauen und Männer im Kreis, ist inzwischen online unter www. pia-online.eu. »Sehr stolz sind wir auf den Runden Tisch gegen häusliche Gewalt«, erzählt Ellen Wendt, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Gütersloh. Den gibt es seit dem Jahr 2000. Durch die gemeinsame Arbeit mit Polizei, Frauenhaus, Frauenberatungsstellen, Jugendämtern und vielen mehr sei es gelungen das Thema aus der Tabuzone herauszuholen. Ein weiterer Erfolg sind die Aktionswochen »Wa(h) re Schönheit«, die zeigten, wie schwierig es für Betroffene von Essstörungen war, geeignete Hilfe im Kreis Gütersloh zu finden. Als Ergebnis wurde das interdisziplinäre Netzwerk Essstörungen gegründet und heute gibt es ein Beratungsangebot der Caritas in Gütersloh. »Es gibt so viele Dinge, die wir als Arbeitsgemeinschaft auf den Weg bringen. Und wir wissen, da ist immer noch viel zu tun«, erklärt Wendt. Auf der Agenda stehen Visionen wie »Familie und Beruf? Für Mütter und Väter kein Problem!«, Gewalt(H) alt! Zwangsprostitution und Menschenhandel gibt es nicht mehr« und »Inklusion ist kein politisches Schlagwort, sondern eine Haltung«. Die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Gütersloh ist eben noch lange nicht fertig. SUPERMARKTPLÄNE IN RHEDA-WIEDENBRÜCK Die Ampeln stehen auf Rosa (Kem) Bei dem Begehren eines Investors aus Hamburg, auf dem 24.500 qm großen Grundstück an der Kolpingstraße 33 – 35 einen großflächigen Einzelhandel anzusiedeln, folgten die Ratsmitglieder im Bau-, Planungs-, Umwelt- und Verkehrsausschuss (BPUV) dem Vorschlag der Verwaltung, die Entscheidung über die Aufstellung eines dafür erforderlichen Bebauungsplanes bis auf den Zeitpunkt nach Verabschiedung des Anfang des Jahres 2016 erwarteten Einzelhandelskonzepts zu vertagen. Das Konzept der Firma sieht die Errichtung eines Lebensmitteleinzelhandels (Vollsortiment) mit einer Verkaufsfläche von etwa 2800 qm vor, sowie den Bau eines Drogerie-Fachmarkts und von Fachmärkten mit den Sortimenten Haushalt/Deko nebst Textil/Schuhe. Analog verhielten sich die Stadtverwaltung und der BPUV bei den Anträgen auf die Errichtung von Lebensmitteleinzelhandels- Vollsortimentern auf einem Teil des früheren Wonnemann-Areals am Westring sowie in der einstigen Max-Bahr-Immobilie an der Hauptstraße und auf dem Grundstück Bielefelder Straße/ Ostring, das derzeit noch von der Autozentrale Thiel genutzt wird. Entdecken Sie Neues und vielleicht schon Bekanntes, Schönes und noch Schöneres, lassen Sie sich beraten und stellen Sie alle Fragen zur Planung Ihrer Einrichtung mit Möbeln von COR. Wir freuen uns auf Ihren Besuch im COR Haus. Decken - Kissen - Keramik - Lederwaren Wir haben uns für Sie auf die Suche gemacht. Ab sofort bieten wir auch künstlerische Wohnaccessoires in handwerklicher Verarbeitung an. Hauptstraße 74 montags bis freitags: 10 bis 17 Uhr 33378 Rheda-Wiedenbrück samstags: 10 bis 14 Uhr t 0 52 42.41 02-400 haus@cor.de NEU

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