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Das Stadtgespräch für Rheda-Wiedenbrück Ausgabe März 2020

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Die März Ausgabe vom Stadtgespräch März 2020 im Webkiosk von Mein Rheda-Wiedenbrück. Die City-App für Rheda-Wiedenbrück. Das Stadtportal.

K Keine gesundheitliche

K Keine gesundheitliche Gefährdung Erweiterung der Parkschule »Keine gesundheitliche Gefährdung! Die Absperrung der südlich von der Parkschule gelegenen Spielfläche ist eine reine Vorsorgemaßnahme aus Fürsorge für die Kinder!« Das sind die Kernaussagen von Bürgermeister Theo Mettenborg auf einer Elternversammlung in der Schul-Aula. 1 Der mit der Erstellung des Bodengutachtens beauftragte Dipl. Geologe Wolfgang Hoffmann Kreis-Gesundheitsabteilung Er bezieht sich auf die Bewertung gutachterlicher Feststellungen durch den Kreis Gütersloh, Abteilung Gesundheit. Diese teilte der Stadtverwaltung am 5. Februar mit, dass derzeit »keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu befürchten sind. Aus Sicht der Abteilung Gesundheit ist die Sperrung bzw. die Herausnahme der betroffenen Flächen aus der Nutzung als Vorsorgemaßnahme völlig ausreichend, um die Schulkinder vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu schützen«. Das gilt natürlich auch für die übrigen Nutzer dieses frei zugänglichen Schulgeländes. Die Kreis-Gesundheitsabteilung gibt die Entwarnung unter der Voraussetzung, dass die Kinder den Boden nicht regelmäßig in den Mund nehmen und der Boden überwiegend eine Grasnarbe bzw. Mulchschicht trägt. Bodenproben Der teilweise aus einer Alt-Deponie aus den 1950er Jahren bestehende Untergrund des Spielgeländes geriet aktuell aufgrund der geplanten Schulerweiterung in diesem Bereich in den Fokus. Die OWS Ingenieur FREITAG 6 I 3 I 2020 EINKAUFS- SPASS BIS 23 UHR WIEDENBRÜCK 10 Das Stadtgespräch

1 Luftaufnahme vom Untersuchungsbereich Geologen in Greven, in der Person von Dipl. Geologe Wolfgang Hoffmann, wurde nur mit der Messung der oberen Bodenschichten beauftragt, weil diese für das Bauvorhaben »Erweiterung Parkschule« mit der Umgestaltung des Umfeldes benötigt wurden und wegen der Nähe der Altlast vorgeschrieben sind. Der Gutachter stellte fest, dass drei Teilbereiche (II-IV) den niedrigsten Grenzwert für Kinderspielflächen einhalten. Davon liegen zwei Teilbereiche ganz oder teilweise über der Altlast. Überraschend überschreitet der westliche, sich nicht über die Alt-Deponie erstreckende Teilbereich I diesen Grenzwert geringfügig. Seine Messwerte sind aber dennoch so niedrig, dass sie in Wohngebieten sowie in Park- und Freizeitanlagen zulässig wären. Detailuntersuchungen Der Gutachter wird nun Detailuntersuchungen vornehmen. Bei den Flächen II bis IV entnimmt er Messproben bis zur Auffülltiefe der Altdeponie: Um den Umfang (die Grenze) der Altlast und die Zusammensetzung der verfüllten Stoffe exakt feststellen zu können. Bei der Teilfläche I geht es um die Unterscheidung der belasteten von den unbelasteten Flächen. Nächste Schritte Die Rodung der Bäume auf der Altlast erfolgt bis Ende Februar 2020. In den Sommerferien wird die Altlast der auf dem Schulgelände gelegenen Teilbereiche (II-IV) auf jeden Fall entfernt – obwohl die Messwerte dort unbede nklich sind. Auf der Fläche I wird ebenfalls der belastete Boden abgetragen. Der Baubeginn für die Schulerweiterung ist im Frühjahr 2021. Der Bürgermeister versicherte, dass die Stadtverwaltung sowohl die Eltern der Parkschule als auch die Nachbarn der Schule über die Ergebnisse der Untersuchung und die weiteren Schritte unterrichtet. Raimund Kemper Das Stadtgespräch 11

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