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Das Stadtgespräch Februar 2019

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8 Das Stadtgespräch (Sitzend v. l.) Die Jubilare Johannes Stienhans, Hans-Josef Himmelhaus, Heinz Gierecker, Josef Wiedeler, (stehend v. l.) Löschzugführer Helmut Niemeyer, Benedikt Himmelhaus, Bürgermeister Theo Mettenborg, André Austermann, Hendrik Strathaus, Johannes Hauser, Martin Strathaus, Lukas Köllertz, Christian Kottmann, Stephan Portmann, Erster Beigeordneter Dr. Georg Robra, Alexander Eickhoff, Stv. Löschzugführer Andreas Alke LÖSCHZUG LINTEL Feuerwehr männer, wie sie im Buche stehen (Kem) Bauchpinselei wollte Brandinspektor Helmut Niemeyer anlässlich seiner 35-jährigen Feuerwehrzugehörigkeit und zehnjährigen Tätigkeit als Löschzugführer in Lintel auf keinen Fall hören. Doch um ehrliches Lob und großen Dank kam er im Gasthof »Jägerheim« nicht herum. Bürgermeister Theo Mettenborg sagte bei seiner Laudatio: »Du bist ein Feuerwehrmann, wie er im Buche steht, entscheidungsfreudig, praktisch und immer selbst mit anpackend«. Er lobte zudem die Gradlinigkeit und Kameradschaft des Jubilars, seine Loyalität und sein direktes Wort zur rechten Zeit. »Deine Personalakte liest sich wie ein Lehrgangskatalog der Feuerwehr«, lobte der Bürgermeister. Der 54-Jährige habe alle Lehrgänge besucht und sich in den verschiedensten Aufgaben bewährt. So habe es nahe gelegen, ihm Verantwortung zu übertragen. Mit der Ernennung zum Löschzugführer kümmert er sich u. a. um die Neugewinnung von Mitgliedern, die Aus- und Weiterbildung, Beschaffungen, Instandhaltung von Gebäude und Gerät. Worte der Wertschätzung fand der Leiter der Feuerwehr Rheda- Wiedenbrück, Christian Kottmann, ebenfalls für die Jubilare Johannes Stienhans, Hans-Josef Himmelhaus und Heinz Gierecker, die dem Löschzug seit 50 Jahren angehören sowie für Josef Wiedeler. Er ist seit 45 Jahren mit der Feuerwehr in Lintel verbunden. Die 44 aktiven Mitglieder des Löschzugs absolvierten im vergangenen Jahr 70 Einsätze. Auch hier sorgte die »stürmische Friederike« mit der Abarbeitung von 30 Sturmschäden für einen Großteil der Einsätze. Zusätzlich zu den Feuerwehrfahrzeugen standen auch einige Traktoren und Teleskoplader von Feuerwehrkameraden zur Verfügung. So konnte der Löschzug die zum Teil mehrere Tonnen schweren Baumstämme schnell von den Straßen räumen. Im Sommer hielt dann die Dürre die Feuerwehr immer mal wieder in Atem. Die völlig ausgetrockneten Pflanzen auf den Straßenrändern und das Unterholz der Wälder hätte reichlich Nahrung für Feuer geboten. Um bei einem Flächenbrand genügend Löschwasser zur Verfügung zu haben, stand bei Peter und Johannes Hauser ein mit 26.000 Liter Wasser gefülltes Güllefass mit angekoppeltem Traktor alarmbereit zur Verfügung. Es ist mehrmals zu Einsätzen mit vor Ort gewesen. Darüber hinaus unterstützt der Löschzug die verschiedensten Aktivitäten im Dorf. Helmut Niemeyer: »Natürlich helfen wir auch bei der Teilnahme am Wettbewerb ›Unser Dorf hat Zukunft‹, bei dem Lintel bekannterweise die Silbermedaille gewonnen hat. Denn mit der Unterstützung der Feuerwehr für die Linteler Vereine und die Unterstützung der Linteler Vereine für die Feuerwehr hat ein Dorf auch Zukunft«. Personelles – Neuaufnahme: Denis Feldmann, Beförderungen: Johannes Hauser (Feuerwehrmann), Lukas Küllertz (Oberfeuerwehrmann), Alexander Eickhoff, Stephan Portmann (Hauptfeuerwehrmann), Hendrik Strathaus, Martin Strathaus (Unterbrandmeister), André Austermann, Benedikt Himmelhaus (Oberbrandmeister), Andreas Alke (Brandinspektor).

9 400 JAHRE PRESBYTERIUM Versöhnungskirchengemeinde feierte Jubiläum (Kem) »Mit der gemeinsamen Leitung der Gemeinde durch Pfarrer und Nichtgeistliche hat sich das reformatorische Gemeindeverständnis durchgesetzt«, erklärte Pfarrer Rainer Moritz. Er gestaltete gemeinsam mit Pfarrerin Sarah Töws den Festgottesdienst zum 400-jährigen Bestehen des Presbyteriums in der Stadtkirche der Evangelischen Versöhnungskirchengemeinde in Rheda. Am Jubiläums-Gottesdienst und dem anschließenden Empfang im Gemeindehaus nahmen nicht nur viele Mitglieder der Gemeinde sowie die Presbyterinnen und Presbyter, sondern auch viele Ehemalige des Presbyteriums teil. Es gab viele Begegnungen und so manches Wiedersehen. Gemeinsam mit Pfarrerin Kerstin Pilz ehrten die Geistlichen die anwesenden Presbyter mit einem schmucken Rosengruß. Zugleich stießen alle Festteilnehmer auf das neue Jahr an. Der CVJM-Posaunenchor sorgte für den feierlichen Rahmen. Das erste Leitungsgremium der damaligen Kirchengemeinde Rheda hatte Graf Adolf am 12. Januar 1619 berufen. Als sein Nachfahre würdigte Maximilian Fürst zu Bentheim-Tecklenburg ihn als weitsichtigen Mann. Das bis heute erhaltene Gründungsprotokoll hält u. a. die vom Grafen berufenen Mitglieder fest. Dazu gehörten die beiden Pfarrer, zwei Diakone und auch Bernhardus Holtermann, dessen Frau 1616 die kunstvoll gestaltete Taufschale aus Messing gestiftet hat. Bis heute ist sie noch in Gebrauch. In ihrer Predigt erläuterte Pfarrerin Sarah Töws, dass es damals besonders die Kirchenzucht war, die in die Zuständigkeit des Presbyteriums fiel. Es hieß zunächst Consistorium. So manche Regelung von damals hat sich bis heute erhalten: Pfarrer und Berufene bilden das Presbyterium als geistliche Leitung der Gemeinde. Das Gremium soll monatlich zusammenkommen, »von den Kirchensachen miteinander kommunicieren und sich beratschlagen«. Jede Sitzung soll protokolliert werden und mit einem Gebet beginnen. Bemerkenswert: das Protokoll der ersten Presbyteriumssitzung vom 20. Januar 1619 ist ebenfalls noch erhalten. Seinerzeit bestand noch eine enge Beziehung von »Thron und Altar«. Graf Arnold hatte sich in seinem Studienort Straßburg zur reformierten Konfession bekannt. Er führte sie auch in seinen Landen ein. In jenen Jahrzehnten bestimmten die Landesfürsten die Konfession ihrer Untertanen. Durch eine Kirchenordnung gab Graf Arnold der Gemeinde eine Struktur. »Zur Handhabung der Kirchenordnung richtete er das Presbyterium ein«, geht aus der Chronik der evangelischen Gemeinde Rheda hervor. Heute wird die Gemeinde von unten her gebildet. Alle vier Jahre wählt sie die Menschen, die bereit sind, dieses verantwortungsvolle Ehrenamt im Presbyterium auszuüben. Gemeinsam mit den Pfarrerinnen und Pfarrern bestimmen sie über Prioritäten und Aufgaben, entscheiden über die Finanzen, Bauvorhaben und Personal. Sie geben ihrer Gemeinde das Gesicht – auch in geistlicher Hinsicht, denn sie bestimmen beispielsweise über die Gottesdienstordnung ihrer Gemeinde. Das Wort »Presbyter«. kommt aus der griechischen Sprache und bedeutet übersetzt »Älteste«. Das Presbyterium versteht sich in diesem Sinne quasi als Ältestenrat. Entsprechend nannte man die ersten Gemeindevorsteher in der frühen Christenheit. Solange der Vorrat reicht! T+A Cala 2 x 55 Watt, Bluetooth-Schnitstelle, WLAN, Internetradio Bose Lifestyle 235 Dolby Digital 5.1 System, lernbare Fernbedienung Yamaha Soundbar 406 HDMI, Music Cast, Bluetooth, Audio-Eingänge Marantz PM 600 / NA 6005 / CD 6006 Verstärker / Netzwerkplayer / CD-Spieler Bose Soundtough 30 Bose Heos 3 Streaming-Lautsprecher Bose Heos 5 Streaming-Lautsprecher Bose Heos 7 Streaming-Lautsprecher UVP 1599,– jetzt 990,– UVP 2690,– jetzt 1200,– UVP 399,– jetzt 290,– UVP 1599,– jetzt 999,– UVP 599,– jetzt 350,– UVP 349,– jetzt 200,– UVP 399,– jetzt 279,– UVP 599,– jetzt 350,– jede Menge weitere Geräte, Kopfhörer, Soundbars, Lautsprecher, Zubehör etc. auf Anfrage INVENTUR / LAGERVERKAUF Bis zu 70% Rabatt! Loewe Bild 3.49 DR+, EEK B, 126 cm Bilddiagonale, UHD, eingebaute Festplatte 1 TB, WLAN, Internetradio uvm. UVP 2690,– jetzt 1890,– Samsung UE 48 JS 8590 123 cm Bilddiagonale, EEK B, UHD, WLAN, DVB S, USB Recording UVP 2099,– jetzt 600,– Samsung UE 55 KS 9090 EEK B, 139 cm Bilddiago nale, Quantum Dot Panel, UHD, Netzwerk UVP 2690,– jetzt 1000,–

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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