Aufrufe
vor 2 Jahren

Das Stadtgespräch Februar 2019

  • Text
  • Rheda
  • Februar
  • Stadt
  • Ford
  • Ebenfalls
  • Zudem
  • Gemeinsam
  • Zeit
  • Beiden
  • Stellen
  • Rhwd.de

12 Das

12 Das Stadtgespräch (V. l.) Ratsherr Heinz-Georg Großerohde, MdL Raphael Tigges, Ratsherr Peter-Heinz Woste, Ratsfrau und CDU-Stadtverbandsvorsitzende Henrika Küppers, Bürgermeister Theo Mettenborg, Landtagspräsident André Kuper, Ortsvorsteher und CDU-Ortsverbandsvorsteher St. Vit / Batenhrost Dieter Feldmann, JU-Vorsitzender Stefan Schlepphorst, EU- Abgeordneter Elmar Brok, Ortsvorsteher Batenhorst Hans Schulte, CDU-Ortsverbandsvorsitzender Lintel Johannes Deittert, Fraktionschef Uwe Henkenjohann CDU – 32. NEUJAHRSEMPFANG Die Feuerwehr schule gehört nach St. Vit »Wir sind stolz auf die Feuerwehrschule. Sie gehört nach St. Vit. Sie hier wegzunehmen ist ein Wahnsinn!«, empörte sich Dieter Feldmann, Ortsvorsteher von St. Vit, beim 32. Neujahrsempfang der CDU. Auch der frühere Ortsvorsteher Franz Schnusenberg bezeichnete in einem Leserbrief den Standort St. Vit für die Schule als optimal. Bis zur BAB2 seien es anderthalb Kilometer. Für Erweiterungen seien genügend Flächen vorhanden. Bei dem beabsichtigten Neubau in Spexard müssten aber mehr als 10 Hektar Naturschutzzone und zudem ein größeres Areal geopfert werden. Ein komplett neuer Bau sei darüber hinaus erheblich teurer als eine Erweiterung des bestehenden Standorts. Die Mehrkosten seien eine Verschwendung von Steuergeldern. Die in 40 Jahren Feuerwehrschulgeschichte getätigten Investitionen würden ihren Wert verlieren. Den finanziellen Schaden müssten die 13

13 Städte und Gemeinden über die Kreisumlage bezahlen. Bereits Ende vergangenen Jahres hatte die CDU-Ratsfraktion in Rheda- Wiedenbrück deutlich gemacht, dass der bestehende Standort in jeder Beziehung ein Favorit der Vernunft ist. Erfolgreiche Aktivitäten und neue Ziele Vor den 200 Teilnehmern des Neujahrsempfangs im St. Viter Gemeindehaus sprach der Ortsvorsteher ebenfalls die Ausweisung von neuem Bauland für St. Vit an. Als erfolgreich beschrieb er die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit in St. Vit. »Es ist einfach wunderschön zu sehen, wie viel Leute aus der Flüchtlingsunterkunft zwischenzeitlich eine Arbeit und eine Wohnung gefunden haben«, drückte Dieter Feldmann seine Freude aus. Viele Mitbürger hätten an diesem Erfolg ihren Anteil, dankte er allen Aktiven. Lobende Worte fand er ebenfalls für die vielen ehrenamtlich Mitwirkenden der Küsterhaus-Sanierung und des Dorf-Auto-Projekts. In den Fokus rückte Dieter Feldmann für die gastgebenden CDU- Ortsvereine St. Vit / Batenhorst und Lintel zudem den ausgeprägten Bürgersinn in den beiden Nachbardörfern Batenhorst und Lintel. Geradezu beispielhaft dafür sei das Engagement der Mitbürger für den Wettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft«, bei dem sich Lintel die Silbermedaille sichern konnte. Und der neue Dorfplatz in Batenhorst gebe dem Doppelort einen schönen und gerne genutzten Mittelpunkt. Die jetzt gegründete ehrenamtliche Initiative »Wir in Batenhorst« wolle sich um die Umsetzung verschiedener für das Dorf wichtiger Projekte kümmern. Angesichts der verkehrsrechtlichen Probleme bei der Markierung von beidseitigen Radfahrstreifen am Hellweg und der Ausweisung von neuen Radfahrwegen blickte er mit Wehmut in die Niederlande, wo diese Streifen gelebter Alltag seien. Und in den Kreis Warendorf, wo Bedarfsradwege für sehr praktikable Lösungen sorgen. Der Wald am Kiefernweg bleibt Bürgermeister Theo Mettenborg bedauerte es, dass die Schaffung neuen Wohnraums trotz aller Anstrengungen nicht so voran schreite, wie es zur Lösung der Wohnungsprobleme in Rheda- Wiedenbrück erforderlich sei. Mit Blick auf die Proteste aus der Bevölkerung zur Ausweisung des neuen Gewerbegebietes am Kiefernweg erklärte er, dass der angrenzende Wald nicht zur Disposition stehe. Im Übrigen habe die Stadt in der Vergangenheit mehr als 70 Prozent der Flächen erworben, um hier insbesondere Handwerksbetriebe ansiedeln zu können. Der Bürgermeister machte deutlich, dass eine enorme Nachfrage nach Gewerbegrundstücken bestehe. Städte & Gemeinden gestärkt Landtagspräsident Andé Kuper resümierte in einer Zwischenbilanz über die Landespolitik, dass die CDU-FDP-Regierung die Trendwende geschafft habe. Davon würden auch die Kommunen profitieren: Der neue Landesentwicklungsplan gebe den Kommunen einen größeren Planungsspielraum. Der Wegfall des Kommunalsolis, eine bessere Finanzausstattung der Kindergärten würde den finanziellen Spielraum der Gemeinden und Städte erhöhen. Erste Schritte zur Verbesserung der hausärztlichen Versorgung seien durch die Einführung einer Landarztquote für Studierende und die zum Sommersemester 2019 geplante Eröffnung einer zusätzlichen Fakultät an der Universität Bielefeld gesetzt. Der Europaabgeordnete Elmar Brok rief die CDU zur Geschlossenheit auf. Er forderte die Freiheit und Privatheit im digitalen Zeitalter zu verteidigen. Der designierte CDU-Kreisvorsitzende Raphael Tigges, MdL, nutzte den Empfang, um sich seinen Parteifreunden in Rheda-Wiedenbrück vorzustellen. Raimund Kemper

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

© 2020 lokalpioniere
Impressum / Datenschutz