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Das Stadtgespräch Februar 2018

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28 AUSBILDUNGSPLÄTZE

28 AUSBILDUNGSPLÄTZE Das Stadtgespräch PLATZ ZUM 01.08.2018 (m/w) Guter Hauptschulabschluss MEHR INFORMATIONEN FINDEN SIE UNTER www.karriere-bei-toennies.de MANGELWARE AZUBIS Heimische Betriebe suchen Lehrlinge Die Wahl des Berufs entscheidet darüber, auf welche Art man in Zukunft viele Jahrzehnte lang den Tag verbringen wird. Steht man unter einem Auto, vor einem Sicherungskasten. hinter einer Kundin mit nassen Haaren oder am Counter einer Boutique. Die Antwort vieler Schulabgänger ist in jedem Jahr ziemlich ähnlich: Viele wissen es nicht. Und weil man sich irgendwann einmal entscheiden muss, beschränken viele den Blickwinkel auf Berufe, die man aus dem Familien- und Bekanntenkreis oder dem eigenen privaten Erfahrungshorizont kennt. Kaufmann, Bäcker, Bodenleger gesucht Die Kids wollen also KFZ-Mechatroniker oder Fachverkäufer werden. Die Liste der beliebtesten Berufe nennt außerdem Friseur, Tischler, Metallbauer, Zimmerer und Maurer. Nichts dagegen! Nur haben heimische Unternehmen viele Probleme damit, den geeigneten Auszubildenden – oder überhaupt einen – zu finden. Immer mehr Firmen berichten über ihre Schwierigkeiten bei der Suche nach einem Azubi. Zum Beispiel die Autozentrale Thiel. Dort ist zum 1. August 2018 die Ausbildungsstelle einer »Fachkraft für Lagerlogistik« frei. Auch dort hat sich die Ausbildungslage verändert. »Vor zehn Jahren hatten wir noch weit über hundert Bewerbungen auf dem Tisch, das hat sich deutlich verändert«, erklärt Kai Kiewert. Gute Noten wichtig Auch die Noten und das Naturwissenschaftliche Wissen der Lehrlingskandidaten haben sich verändert. Das hat auch Michael Pakulla festgestellt. Der KFZ-Meister hat zwar für dieses Jahr schon einen passenden Azubi gefunden. Die Suche nach geeigneten Kandidaten werde aber schwieriger. »Ein Lehrling muss in Mathe mindestens eine 2 auf dem Zeugnis haben, sonst kommt er nicht in Frage«. Auch Ludger Liermann ist froh, einen Lehrling für seinen Betrieb gefunden zu haben. Zum ersten August hatte er eine Ausbildungsstelle für einen Anlagenmechaniker frei. »In früheren Jahren sind regelmäßig Anfragen wegen eines Praktikums gekommen, das ist heute nicht mehr so«, berichtet der Firmenchef. Wie kommt zusammen, was zusammen gehört? Die jetzt immer noch sehr große Zahl an freien Ausbildungsplätzen zeigt sich an den Zahlen der Arbeitsagentur: Demnach sind in Rheda-Wiedenbrück noch rund 150 Lehrstellen frei. Unternehmen zeigen großen Bedarf. Jugendliche Schulabgänger haben also freie Auswahl, nie war die größer. Ob im Handwerk, in der Industrie, im Handel, in kaufmännischen Berufen, in der Verwaltung, in sozialen Berufen, in Hotel und Gastronomie – überall heißt es in Rheda- Wiedenbrück: »Auszubildende gesucht!«. Und die heimischen Unternehmen können sich theoretisch auch begründete Hoffnungen machen, nicht leer aus zu gehen: Bei der Arbeitsagentur sind 172 Jugendliche gemeldet, die eine Ausbildungsstelle suchen. 150:172 – nie waren die Chancen für jugendliche Berufsanfänger besser, nicht nur in Brot und Arbeit, sondern auch in den Wunschberuf zu kommen, auch wenn es in der Schule mit dem Einsplus-Zeugnis womöglich nicht geklappt hat. Foto: Daniel M. Ernst – shutterstock.com

29 anzeigen IHK und Handwerkskammer bieten Lehrstellenbörse Neben der Arbeitsagentur versuchen die Handwerkskammer und die Industrie- und Handelskammer, Unternehmen und Jugendliche zusammen zu bringen. Sie haben im Internet Lehrstellenbörsen eingerichtet. Dort sind interessante und für viele sicher auch überraschende Angebote zu finden, vor allem wenn man als Suchender offen ist für Arbeitsbereiche, die einem möglicherweise noch nie zuvor begegnet sind. Welcher Jugendliche weiß zum Beispiel, dass man in unserer Stadt den Beruf des »Brunnenbauers« erlernen kann? In der Stellenbeschreibung heißt es: Der/Die Brunnenbau/- in erstellt Brunnen zur Wasserversorgung von Haushalten und Landwirten/ Beregnung von landwirtschaftlichen Flächen/ Gartenbewässerung/ Erdwärmenutzung und Grundwasserabsenkung. Weitere Berufe in der Lehrstellenbörse der Handwerkskammer für Rheda-Wiedenbrück: BäckerIn, VerkäuferIn, Karosseriebauerund FahrzeugbauerIn, KonditorIn und Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement. Bei der IHK- Lehrstellenbörse sind außerdem 27 Ausbildungsstellen aufgelistet, das Angebot ist auch hier interessant und bietet Ungewöhnliches. Zum Beispiel den Beruf des Polster- und Dekorationsnähers. Auch Werkzeug- und Holzmechaniker werden gesucht oder Jugendliche, die Industriekaufmann oder -frau werden wollen. Ebenso in Berufen wie Elektroniker oder im boomenden Bereich der Lagerlogistik sucht der Mittelstand Nachwuchs und leistet im Gegenzug eine qualifizierte Ausbildung mit Zukunftsperspektiven und persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten. Das Praktikum als möglicher Einstieg Viele Ausbildungsbetriebe bieten an, sich eine sinnvolle Zeitspanne lang Eindrücke vom konkreten Arbeitsalltag zu verschaffen und Einblicke in die Betriebsabläufe zu bekommen: ein Praktikum also. Dabei lernen die meisten Bewerber zum ersten Mal in ihrem Leben ein Stück Arbeitsleben überhaupt kennen mit seinen regelmäßigen Leistungsanforderungen und einem Rhythmus, der ausschließlich von den Notwendigkeiten im zukünftigen Beruf abhängt. Auch die Ausbilder machen sich dabei ein Bild über ihren womöglich nächsten Auszubildenden. Schließlich wird man ein paar gemeinsame Jahre verbringen und der erfolgreiche Ausbildungsabschluss soll auch für den Betrieb eine Auszeichnung, wenn nicht gar Werbung sein. Da muss von vorneherein die Chemie stimmen! Chemie muss stimmen Ein Praktikum ist daher hilfreich, um sich rechtzeitig gegenseitig abzuchecken, der Ausbildungssuchende kann Informationsdefizite über zukünftige Arbeitsbedingungen auffüllen und womöglich auch falsche Informationen und Vorurteile gegen den Beruf abbauen. So werden Enttäuschungen vermieden, sobald es darauf ankommt – nach der Unterschrift unter den Ausbildungsvertrag nämlich. Ein Angebot, das allemal sinnvoller ist als kurzfristiges Jobben für Urlaub oder Führerschein. Denn Glück und Zufriedenheit im späteren Beruf sind unbezahlbar und – zumindest nach einem Praktikum – keine Schicksalsfügung, die man nicht beeinflussen könnte. Bei all diesen Möglichkeiten vor Ort ist es sträflich, die Berufswahl dem Zufall oder gar anderen Menschen zu überlassen. Alle Betriebe sind in Rheda-Wiedenbrück gut erreichbar, das Angebot ist im positiven Sinn überschaubar und Informationen im Vorfeld zu beschaffen war noch nie so einfach wie heutzutage, wo fast jedes Unternehmen eine Website hat. Das Internet ist ja nicht nur zum Spielen da, und die eigene Zukunft erst recht nicht... Ausbildungsplatz zum/zur Bodenleger/in Schriftliche Bewerbungen an: Malerbetrieb Westermann Hauptstraße 127 33378 Rheda-Wiedenbrück malerbetrieb@westermann.cc AZUBI GESUCHT Bäcker / Konditor m/w BÄCKEREI • KONDITOREI • CAFE Klingelbrink 11 • Wiedenbrück Mail: pvorbohle@t-online.de Bäckereifachverkäufer Bäcker/ Konditor Bewirb dich jetzt und werde Teil von unserem Team! Backen war schon immer deine große Leidenschaft? DANN BEWIRB DICH JETZT AUSBILDUNGSPLÄTZE 2018 AUSZUBILDENDE m/w Café und Backkultur Bewerbungen an: Christian Stanlein, Gütersloher Str. 73 • Rheda-Wiedenbrück oder per Mail an: kontakt@nordgerling.com

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