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Das Stadtgespräch Februar 2018

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24 Das

24 Das Stadtgespräch Abstände zu gering? STRASSENBAUKUNST AN DER TRIFTSTRASSE Bürger verärgert über Neubau Straßenbau steht für Schmutz, Lärm, Umleitungen, hohe Kosten und oft Ärger. In Wiedenbrück haben das die Anwohner und Geschäftsleute am Ostring erlebt und jetzt auch Anwohner der Triftstraße. Dort ist die Straße komplett erneuert worden. Bürgersteige und eine Parkbucht wurden neu angelegt. Mehrere Bodenschwellen sollen Rasern Einhalt gebieten. Kaum ist die neue Triftstraße fertig, gibt es spür- und sichtbare Mängel. Zumindest reklamieren Anwohner einige Nachteile. Schlaglöcher inklusive Große Pfützen Wenn es regnet, bilden sich vor beziehungsweise hinter den Bodenschwellen große Pfützen, weil das Wasser nicht ablaufen kann. Ist zu dieser Zeit ein Fußgänger am falschen Platz, wird er nass gespritzt von Autos, die durch die Pfützen fahren. Entweder haben die Straßenbauer das Gefälle im Bereich der Bodenschwellen nicht richtig berechnet oder die schmalen Roste der Kanalabflüsse können das Wasser nicht schnell genug aufnehmen. Die Kanalabflüsse sind zum Teil direkt vor den Bodenschwellen angebracht, dort sammeln sich aber Blätter und sonstiger Schmutz und verstopfen die Abflüsse. Offenbar kann die Kehrmaschine die Stelle nicht ausreichend vom Dreck befreien. Erste Schlaglöcher Auf Kritik stoßen auch die ersten Schlaglöcher, die sich bereits auf der Fahrbahn und am Straßenrand gebildet haben. Auf der Mängelliste von Anwohnern stehen außerdem fehlende Leerrohre für einen möglichen Ausbau des Glasfasernetzes an oder unter der Triftstraße. Die Verlegung von Leerrohren hatten Anlieger angeregt, um ein erneutes Aufreißen der Straße oder der Bürgersteige kurz nach dem Neubau zu verhindern. Sind Anwohner hier mal wieder übergangen worden, obwohl sie ja den Straßenbau mitbezahlt haben? Mehrere tausend Euro mussten pro Grundstück bezahlt werden, berichten Anwohner. Zu der Kritik bekamen wir von der Stadtverwaltung gesagt: Alles normgerecht Die Roste vor den Bodenschwellen entsprächen der Norm für Anliegerstraßen. Abstand der Gitterstä- be: 16 Millimeter. Bei anderen Straßen betrage der Abstand 34 Millimeter. Das wären womöglich die richtigen Roste auch für die Triftstraße gewesen. Man wolle sich das vor Ort mal anschauen. Möglicherweise müssten künftig Mitarbeiter der Stadt die Roste freimachen, damit das Wasser abfließen könne. Auch die Schlaglöcher sollen in Augenschein genommen werden, schließlich habe die Baufirma eine Gewährleistungspflicht. Zu den Leerrohren für einen Glasfaserausbau sagte ein Sprecher der Stadt, darüber habe man mit der Telekom gesprochen, die habe Leerrohre aber aus Kostengründen abgelehnt. Also gut möglich, dass bald auf der Triftstraße wieder gebaut wird, wenn die Telekom den Ausbau des Glasfasernetzes »kostensparend« vorantreiben will.

25 TOLLE STIMMUNG BEIM WINTERBALL DER STADTSCHÜTZEN Manfred Neumann zum zweiten Mal »Schütze des Jahres« (Kem) »Lieber Manni, es ist mir eine Ehre, dir zum zweiten Mal den Titel »Schütze des Jahres« verleihen zu können«, würdigte Oberst Detlef Klott im Rahmen des Winterballs des Schützenvereins zu Rheda im Reethus Manfred Neumann. Unter dem stehenden Beifall der Festgäste wies der Laudator bei der Überreichung des Ehrenpokals an das verdiente Mitglied darauf hin, dass er der erste Schütze sei, der diese Auszeichnung zweimal erhält. 2002 wurde Neumann erstmals für seine Verdienste ausgezeichnet. »Du bist einer der Vorbilder in unserer Schützengemeinschaft«, würdigte Klott den »Schützen des Jahres 2017« für dessen langjährige Verdienste. Die Stadtschützen verbinden mit der Auszeichnung zugleich ihren Dank für seinen nimmermüden ehrenamtlichen Einsatz, seine Leistungen und seine Treue zu der Schützengemeinschaft. Der Geehrte fand Anerkennung als Kompaniechef und Gruppenführer der Gruppe »74er Jung Gaukenbrink« sowie als stets zuverlässiger Schießstandwart, Hausmeister und als »Lotto-Beauftragter«. Der Vater von zwei erwachsenen Kindern erhält Unterstützung von seiner Frau Helga, wenn Hilfe benötigt wird. Gemeinsam gehörte er mit ihr einer Throngesellschaft an und er war auch als Thronoffizier im Einsatz. Der heutige Hauptmann trat vor 43 Jahren als 16-jähriger dem Schützenverein bei. Seit 1986 gehört er der Schießsportgruppe an. Er zählte zu ihren Gründungsmitgliedern. (V. l.) Alexander Himmelspach (2. Vors.), Helga Neumann, Vizebürgermeister Norbert Flaskamp, Manfred Neumann (Schütze des Jahres 2017), Königin Kerstin Schmidt, König Frank Arzu, Oberst Detlef Klott Zu den ersten Gratulanten gehörte das Königspaar Frank Arzu und Kerstin Schmidt sowie der zweite Vorsitzende Alexander Himmelspach. Beeindruckt von den Leistungen des Geehrten zeigte sich auch Vizebürgermeister Norbert Flaskamp. Er bezog in seinen Dank alle Ehrenamtlichen des Vereins ein. Der sehr gut besuchte Winterball der Stadtschützen mit Pfefferpotthastessen sei ein gelungenes Beispiel für den Erfolg ihres Engagements. »Gutes Essen, gute Stimmung, gute Musik und eine gut gefüllte Tanzfläche«, mit diesen Worten kennzeichnete er die Attribute dieser beliebten Traditionsveranstaltung. An den offiziellen Teil des Festes schloss sich zu den Klängen der Band »Graffiti« Tanz bis in die Nacht hinein an.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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