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Das Stadtgespräch Februar 2018

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10 Das Stadtgespräch Vom Archtiekturbüro pbr Evelyn Wendt-Salmhofer (4.v.l.) und Alexander Reßlhuber (2.v.l.). Außerdem dabei: Susanne Westermann (Flora-Prokuristin, l.), Bürgerm. Theo Mettenborg (3.v.l.), Volker Brüggenjürgen (2. Stv. Vors. Flora-Aufsichtsrat), Christine Zeller (städt. Projektleiterin), Georg Effertz (Bauausschuss-Vors., Flora-Aufsichtsrat) KONZEPT FÜR DIE NEUE VERANSTALTUNGSHALLE STEHT KONZEPT FÜR DIE NEUE VERANSTALTUNGSHALLE STEHT Erster Spatenstich im Sommer (Kem) Die neue Veranstaltungshalle wird ein Hingucker. Diesen Eindruck vermitteln Ansichten und ein Modell des Projekts. Das puristisch konzipierte Vorhaben strömt Eleganz, Lebendigkeit und einladende Transparenz aus. Klare Linienführungen, eine gelungene Auflösung der Baukörpermasse sowie umfangreiche Glaselemente im Foyer- und Eingangsbereich und nicht zuletzt die metallene Alucobond-Fassade sorgen für diese Anmutung. Die Beschaffenheit dieses Metallmantels – er ist oberhalb des Foyers und im hinteren Bereich perforiert, ansonsten von glatter Oberfläche – sorgt entsprechend des wechselnden Lichteinfalls für ein spannendes Farbspiel. Das Bauwerk soll genau im geografischen Mittelpunkt der Doppelstadt, nördlich des Radweges auf der früheren Bahntrasse bei der Gaststätte Klein, entstehen. Für das im Januar 2017 gestartete Projekt wird aktuell die detaillierte Ausführungsplanung erarbeitet. Im kommenden Sommer – genau zum 30. Geburtstag des Flora Westfalica Parks – soll der erste Spatenstich erfolgen. Für Ende 2019 ist die Fertigstellung geplant. Die kalkulierten Baukosten liegen innerhalb des mit 14,5 Millionen Euro gedeckelten Budgets. Aus Gründen des Lärmschutzes für die Wohnhäuser an der Mittelhegge präsentiert sich die Halle nach Norden schlicht und mit sehr wenigen kleinen Fensterreihen. Nach Süden überzeugt zu dem Parkplatz das transparente, repräsentative Entree mit einer weit ausholenden Überdachung. Ebenfalls die westlich gelegene Seite zur Hauptstraße spricht durch eine lebendige Fassadengestaltung und große Fensterflächen an. Die ursprünglich geplante gläserne Lärmschutzwand zur Hauptstraße kann durch die direkte Positionierung der Wände entlang des Parkplatzes mit 171 Stellplätzen zwischen Radweg und der früheren Gaststätte Klein entfallen. Im Osten der Halle befindet sich ein 842 qm großer Anlieferhof. Ihn umschließt eine gebäudehohe Lärmschutzwand. Den Architekten des Büros pbr in Osnabrück ist es zudem gelungen, die Anforderungen des Lärmschutzes, der Funktionen (beispielsweise Licht, Ton) und einer flexiblen Nutzung für kleinere private Feste, ebenso wie für große Veranstaltungen von Vereinen sowie Theater- und Konzertvorführungen geschickt in dem 2330 qm großen Baukörper optimal zu lösen. Den 887 qm großen Veranstaltungssaal im Erdgeschoss um-

11 Der Eingangsbereich am Tag Der Eingangsbereich bei Nacht schließen aus funktionalen und Lärmschutzgründen der Cateringraum, die Lagerflächen für das mobile Gestühl und die Bühnenelemente, Umkleideräume sowie das kleine und große Foyer. Die Halle soll alle Veranstaltungswünsche von der Größe und Art erfüllen können. Für kleinere Festivitäten und Veranstaltungen stehen die beiden Foyerbereiche zur Verfügung. Der Saal deckt alle größeren und auch viele hundert Menschen anziehende Veranstaltungen ab. Flexible Nutzungsmöglichkeiten machen dieses Angebot möglich: Er ist einerseits teilbar, andererseits kann er um die Foyerbereiche erweitert werden. Auch bei aufsteigendem Gestühl (ab Reihe 12) bietet er 800 Sitzplätze. Auch die Hauptbühne und die Nebenbühnen sind mobil. Die gesamte Installation der Veranstaltungstechnik findet Platz über der begehbaren Griddecke. Sie ermöglicht Um-, Auf- und Abbauten der Technik während der laufenden Veranstaltung. Dabei sind Hebebühnen überflüssig. Außerdem befindet sich im Obergeschoss ein Künstlerbereich. Die geplante Veranstaltungshalle erweist sich damit sowohl von der äußeren Gestaltung, als auch von der Nutzung und Technik als ein sehr ansprechendes und zukunftsweisendes Projekt. Es ist zu erwarten, dass dieses Gebäude den Menschen von Rheda-Wiedenbrück ans Herz wachsen wird. Es erfüllt alle Anforderungen einer echten Bürgerhalle. Der Optimismus von Bürgermeister Theo Mettenborg Sponsoren für die Baukosten der neuen Halle zu finden ist von daher berechtigt. Die städtische Projektleiterin Christine Zeller erklärte bei der Vorstellung des Projekts, dass bis zum ersten Spatenstich mindestens 70 % aller Gewerke ausgeschrieben werden. Die Ausschreibung erfolgt in kleinen Chargen. Damit können auch kleinere Unternehmen vor Ort bei der Auftragsvergabe zum Zuge kommen. Nach der Präsentation der Pläne im Rathaus-Foyer laden die Stadtverwaltung und die Flora Westfalica am 3. Februar, 11 Uhr, im Luise-Hensel-Saal zu einer Bürgerversammlung über das Bauvorhaben ein.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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