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Das Stadtgespräch Februar 2017

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38 Das

38 Das Stadtgespräch Schwedenrätsel Sudoku leicht Vogelbeerbaum langhaariger Rassehund Pastenbehälter Lochvorstecher, Pfriem Gebiet zw. Maas und Schelde engl. Adelstitel: Graf Betrieb, Institut dünner, biegsamer Stock poetisch: Biene Oper von Verdi besitzen wütend, sehr zornig 5 Ländern 4 3 Viper, Giftschlange Stimmzettelbehälter orientalische Kopfbedeckung unverfälscht Ölbaumfrucht nordischer Hirsch, Elch wirklich Zitterpappel Kurzwort für Jugendliche(r) Vortrag; Abhandlung junges Rind zeitlos; immerzu Tragen Sie in die leeren Felder die Ziffern 1 bis 9 so ein, dass in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem 3-x-3-Gebiet jede der Ziffern 1 bis 9 genau einmal vorkommt. 6 5 9 2 3 1 3 4 4 6 7 8 2 8 7 6 2 5 2 3 5 7 6 9 1 4 8 7 Auslese der Besten Fluss durch Weimar Begeisterung, Verzückung Lösung: Frau Jakobs im A. T. Pfeiftöne hervorbringen Eingang; Vorspeise (franz.) Meeressäugetier früherer Lanzenreiter langsames Musikstück 1 Übriggebliebenes Sammlung von Schriftstücken Plage, Qual mittel jap. Blumensteckkunst Landungsbrücke, Anlegestelle Spaß machen, scherzen Posse; Verhöhnung von Bäumen gesäumte Straße eine Baltin Richter in islamischen eine Behörde kurzes Ballettröckchen 7 6 chem. Zeichen für Plutonium Lachsfisch Fährte, Abdruck sich auf etwas zubewegen Gliederreißen ausruhen Pflanzenteil Musikzeichen Weltmacht (Abk.) Senkblei Schreibflüssigkeit schlechte Angewohnheit Landraubtier Meinungserhebung Heilverfahren; Heilurlaub Nadelloch Kfz- Zeichen Hamburg trockenes Land in Küstennähe bayer. Benediktinerabtei Anlasser an Fahrzeugen Schreitvogel, Sichler 4 7 3 6 9 2 9 4 8 3 4 3 2 6 4 1 8 2 4 8 7 2 7 3 3 1 5 8 6 4 2 ugs. für nein 8 1 2 3 4 5 6 7 8 Unser Lösungswort vom letzten Mal: Lebkuchen

39 Zwischen Bahndamm und Auf der Schulenburg soll der neue Radweg entstehen. Ursprünglich sollte ein Unterhaltungsweg gebaut werden. BAUPOLITIK NACH GUTSHERRENART Bauausschuss brüskiert Schulenburg Bald wird man mit dem Rad von Wiedenbrück direkt zum Bahnhof fahren können. Das einstimmige Votum der Ratsvertreter im Bau- , Stadtentwicklungs-, Umweltund Verkehrsausschuss (BSUV) für den Bau eines Radweges zwischen dem Tunneldurchstich am Bahnhof und der Pixeler Straße macht dieses möglich. Ursprünglich wollte die Stadtverwaltung nur einen Unterhaltungsweg entlang des freigelegten Grabens bauen. Im Sommer 2014 hatten aber die Radfreunde mit einem Bürgerantrag die Errichtung eines Radweges auf dem parallel zum Bahndamm liegenden Bahngelände angeregt. Der BSUV schloss sich dieser Idee Ende 2014 an. Er wollte den Unterhaltungsweg so ausbauen lassen, dass die Verbindung auch den Ansprüchen eines Radweges entspricht. Seinerzeit kam es nicht zum Baubeschluss, da sich die Stadt noch nicht im Besitz der Fläche befand. Zwischenzeitlich hat die Stadtverwaltung aber das zwischen dem Bahndamm und den Grundstücken an der Schulenburg liegende Areal für 27.000 Euro von der Bahn AG erworben, die Fläche gerodet und den Entwässerungsgraben wieder instandgesetzt. Als Reaktion auf die Diskussion im BSUV sprachen sich die Anlieger der Straße »Auf der Schulenburg« in einem Bürgerantrag zum Jahresbeginn 2015 gegen die Anlage eines Radweges am Fuße des Bahndamms aus. Sie führen u. a. an, dass die für Radfahrer erforderliche Verkehrssicherheit auch auf der Straße »Auf der Schulenburg« besteht. Zudem befürchten sie vom Radweg ausgehende Eigentumsdelikte und andere Beeinträchtigungen. Bereits 2006 hatten die Anwohner im Laufe der Planung für den Bahnradweg ihre Bedenken vorgetragen. Der BSUV fasste seinerzeit kein abschließendes Votum. Politikverdrossenheit Die jetzt getroffene Entscheidung des BSUV brüskiert die Anwohner der Schulenburg. Auf Einladung der Stadt verfolgten sie die Sitzung von der Zuschauer-Tribüne aus, berichtete uns der Sprecher der Anliegergemeinschaft, Manfred Libon. Da das Votum für den Radweg ohne Aussprache fiel, hätten sie sich den Besuch der Sitzung allerdings schenken können. Der BSUV hätte deshalb in diesem Fall besser daran getan, nicht einfach geschäftsordnungsmäßig zu verfahren, sondern die Entscheidung für den Radweg zu begründen. Zumal das Votum des BSUV gegen das Prinzip der Gleichbehandlung der Bürger verstößt. Denn bei der Abstimmung über den Radweg am Kleigraben hatte der BSUV nicht die Courage, sich gegen den Wunsch der Anwohner durchzusetzen (Vgl. Stg Nr. 529, S. 25-26). Er drückte sich vor der Entscheidung und überließ die Verantwortung für das weitere Vorgehen der Stadtverwaltung. Darüber hinaus vergaben die Ratsvertreter mit ihrem Gebaren die letzte Chance, die im April 2016 von der Anliegergemeinschaft an alle Fraktionsvorsitzenden gerichtete schriftliche Anfrage zu dem Thema der Radwegeplanung zumindest mündlich zu beantworten. Stattdessen schwiegen die Ratsvertreter frei nach dem Motto »Was interessieren uns die Bürger? Wir schaffen Tatsachen!«, so kam es bei den verärgerten Schulenburg-Anwohnern an. Vor diesem Hintergrund müssen sich die Schulenburg-Anwohner durch den Beschluss des BSUV, sie über die Ablehnung ihres Bürgerantrags zum Verzicht auf den Radwegebau zu unterrichten, geradezu veralbert vorkommen. Eines ist sicher: Politiker, die so respektlos mit dem mündigen Bürger umgehen, fördern die Politikverdrossenheit. Raimund Kemper Ein anderes Wort Caritas!

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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