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Das Stadtgespräch Dezember 2019

Mein Rheda-Wiedenbrück und Das Stadtgespräch Ausgabe Dezember 2019

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78 Das Stadtgespräch anzeigen Annegret und Wolfgang Opitz, seit 47 Jahren ein Team, seit 2008 auch gemeinsam im Büro DKV OPITZ »Ich bin mittlerweile in einem Alter, in dem man auch den Ruhestand genießen könnte …« (CL) Wolfgang Opitz, Gründer und Geschäftsführer der Versicherungsagentur DKV Opitz über Meilensteine, Erfolgsrezepte und bewegende Versicherungsfälle. Das Stadtgespräch: Lieber Herr Opitz, Sie feiern in diesem Monat das 25-jährige Jubiläum Ihres Büros DKV Opitz. Selbstständig sind Sie bereits seit 31 Jahren und seit insgesamt 42 Jahren sind Sie der Versicherungsbranche treu. Schenken Sie uns doch bitte einen noch tieferen Einblick in Ihre Meilensteine. Wolfgang Opitz: Tatsächlich gab es die ein oder andere Bewegung in meinem Leben. Doch jede berufliche Weiterentwicklung war geprägt durch die Freude an dem Kontakt mit Menschen und dem Spaß an meiner Arbeit – auch in den 2 Jahren, als ich meinen Erfahrungsschatz außerhalb der Versicherung erweitert habe… (schmunzelt) Die wenigsten wissen, dass ich auch mal 2 Jahre selbstständig für eine Werbeagentur in Baden-Württemberg gearbeitet habe. Das Stadtgespräch: Wie kam es denn dazu? Wolfgang Opitz: Ich habe meine Ausbildung zum Versicherungskaufmann von 1971–74 bei der Barmenia Krankenversicherung in Bielefeld absolviert. Der Umgang mit Menschen und Zahlen hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich direkt noch ein Studium zum Diplom-Betriebswirt mit dem Schwerpunkt Rechnungswesen und Marketing angeschlossen habe. In der Zeit habe ich viele prägende Einsichten gewonnen und spannende Menschen kennengelernt. Nach dem Studium 1979 habe ich bis 1988 als angestellter Außendienstmitarbeiter für die Hamburg Mannheimer in Bielefeld gearbeitet. Mit einem meiner Studienfreunde hielt ich weiter guten Kontakt; er gründete 1988 eine Werbeagentur, für diese arbeitete ich in Baden-Württemberg. Wir verstanden uns so gut, dass ich ihn 2 Jahre lang mit meiner Erfahrung als Kundenberater unterstützt habe. Doch dann bekam ich »Heimweh« zu meiner alten Branche und auch nach Ostwestfalen. So bin ich 1990 zur DKV gekommen, um 1994 mein eigenes DKV-Büro in Rheda-Wiedenbrück zu eröffnen. Ja und heute, da feiern wir schon 25-jähriges Jubiläum unseres Büros. Das Stadtgespräch: Apropos Jubiläum, 25 Jahre entsprechen einer Generation, in dieser Zeit haben Sie 5.921 Personen und 5.302 Haushalte versichert. Gibt es ein Geheimrezept zu diesem außerordentlich umfangreichen Kundenaufbau? Wolfgang Opitz: Ich glaube, da spielen mehrere »Zutaten« eine entscheidende Rolle. Zum einen hatte ich das große Glück, von Anfang an mit Frau Kamphuis zusammenarbeiten zu können. Sie hat den Innendienst zu einer engagierten Herzensangelegenheit geformt und wirklich jeden Kunden bis zu ihrem letzten Diensttag liebevoll und fleißig betreut. Und seit 2008 schätze ich mich überaus glücklich, dass meine liebe Frau Anne uns und unsere Kunden mit Rat und Tat unterstützt. Weiter ist es mir sehr wichtig, unkomplizierter und persönlicher Berater meiner Kunden zu sein – ob zu Hause oder am Telefon. Zudem sind wir schon sehr lange als verlässlicher Ansprechpartner der DKV zugegen. Über einen solch langen Zeitraum baut sich ein vertrauensvolles Verhältnis auf, das sich bereits über 2. und 3. Generationen fortsetzt. Neulich besuchte uns ein junger Kunde; er bedankte sich, dass wir seine Eltern so gut beraten und abgesichert haben. Er betonte: »Ohne diese Pflegezusatzversicherung könne er sich die gute Pflege seiner Eltern gar nicht leisten«. Das Stadtgespräch: Solche Mo-

79 anzeigen mente bestätigen Sie sicherlich in Ihrer guten Arbeit; können Sie sich auch an außergewöhnliche Versicherungsfälle erinnern? Wolfgang Opitz: Selbstverständlich. Leider auch an sehr berührende … Vor einigen Jahren habe ich, eigentlich eher dem Zufall gedankt, ein recht junges Paar zu einer Pflegezusatzversicherung geraten. Das Gespräch fand Anfang Dezember statt. Ich dachte, dass die beiden durchaus noch mindestens 30–35 Jahre Zeit haben, bis die Versicherung vielleicht zum Tragen kommt. Nur 3 Wochen später, Anfang Januar, bekam ich einen tragischen Anruf … Ein Schlaganfall sorgte für den Pflegefall der gerade einmal 40 Jahre alten Frau. Dieser Fall hat uns sehr mitgenommen und gleichzeitig bestätigt, dass man mit einer Pflegeversicherung nie früh genug starten kann. Das Stadtgespräch: Das berührt uns sehr; gerade auch, weil wir uns in einem Alter befinden, indem wir uns selbst als »unverwüstlich« einschätzen. Sie sprechen viel von Pflegezusatzversicherung, könnte man diese Spezifikation als Ihr Steckenpferd bezeichnen? Wolfgang Opitz: Ich denke schon… Da die DKV zur ERGO Group gehört, können wir unseren Kunden für alle Versicherungswünsche Lösungen anbieten. Mein Spezialgebiet ist und bleibt die Krankenversicherung. Doch tatsächlich sehe ich einen sehr hohen Mehrwert in der Pflegezusatzabsicherung. Hier besteht noch sehr viel Aufklärungsarbeit. Gerade einmal 7% sind durch eine private Pflegeergänzung versichert. Wenn man überlegt, dass der monatliche Eigenanteil in Rheda-Wiedenbrück bei durchschnittlich 2.400 EUR liegt, kommt schnell die Frage auf, wie das privat finanziert werden kann. Das Stadtgespräch: Möchten Sie uns noch von weiteren, vielleicht privaten Steckenpferden erzählen? Wolfgang Opitz: Sehr gerne sogar. Ich bin mittlerweile in einem Alter, in dem man auch den Ruhestand genießen könnte. Meine Frau Anne und ich haben in dieser Hinsicht auch Ziele … wir sind seit über 30 Jahren große Kroatien- Fans und möchten gerne mehr Zeit an der kroatischen Adria mit unserem Boot verbringen. Das Stadtgespräch: Diese Antwort leitet schon unsere letzte Frage ein … wie sieht der Blick in die Zukunft der DKV Opitz aus? Wolfgang Opitz: Die DKV ist so zufrieden mit meiner Arbeit, dass ich über meinen 65. Geburtstag hinaus noch 2 weitere Jahre für die Versicherung tätig sein darf. Das bedeutet, dass ich bis Februar 2021 fester Ansprechpartner meiner Kunden sein werde. Eine Nachfolge für die DKV-Opitz ist bereits geregelt und auch ich werde weiterhin stundenweise Ansprechpartner bleiben. In den Wintermonaten wahrscheinlich häufiger als zur Sommerzeit. Im Sommer 2018 haben wir die erfahrene wie herzliche Frau Ute Tilgner als Nachfolge für Frau Kamphuis eingestellt, auch sie wird noch lange für die DKV Opitz tätig sein. Das Stadtgespräch: Herr Opitz, wir bedanken uns sehr herzlich für die tiefen Einsichten und wünschen Ihnen und Ihrem Team weiterhin alles Gute. DKV Opitz · Hauptstr. 2–4 33378 Rheda-Wiedenbrück Tel.: 05242/35095 VOLKSBANK BIELEFELD-GÜTERSLOH Kontowechsel leicht gemacht Es gibt viele Gründe, über einen Wechsel seiner Bankverbindung nachzudenken: es kann am fehlenden Service, Verärgerung oder an zu hohen Kontoführungsgebühren liegen. Trotz Alternativen scheuen viele Verbraucher den Kontowechsel. Das Ganze ist zwar nicht schwer, aber es macht Arbeit: Daueraufträge müssen gekündigt und wieder neu einrichtet werden; zusätzlich müssen alle Zahlungspartner wie Arbeitgeber, Stromund Mobilfunkanbieter oder Versicherungen über die neue Kontoverbindung informiert werden. Mit dem Wechselservice der Volksbank Bielefeld-Gütersloh wird Ihnen diese mühselige Arbeit abgenommen. 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Wer nicht mehr so mobil ist, um die Volksbank selbst aufzusuchen, wird gerne mit dem Mobilen Service zu Hause betreut. Alle Informationen finden Sie auch unter: www.volksbankbi-gt.de/kontowechsel 125 Jahre Hans Fallada! Wir laden Sie ganz herzlich am 28.11.2019 in die Buchhandlung Güth ein, um mit uns einen spannenden Themenabend rund um den Autor Hans Fallada zu erleben. Titel wie »Jeder stirbt für sich allein« und »Kleiner Mann – was nun?« machten den Autor weltberühmt. Nun möchten wir sein Andenken gemeinsam mit Ihnen feiern! Für die Erstausgabe seines großen Romans »Der Eiserne Gustav« von 1938 war Fallada gezwungen, den Schluss zu ändern, denn Goebbels ließ den Text wegen »fehlender Propagandawirkung« nicht genehmigen. Jetzt erscheint der Roman endlich so, wie sein Verfasser ihn gewollt hatte. Michael Schikowski vom Aufbau-Verlag liest für Sie aus dieser erweiterten Fassung, kombiniert mit interessanten Fakten und gesellschaftlichem Hintergrundwissen. Herr Schikowski war Lehrbeauftragter der Universitäten Bonn und Düsseldorf, ist heute für zahlreiche Verlage und Buchhandlungen tätig und veröffentlichte bereits mehrere Bücher über das Lesen und die Buchbranche. Dieser Abend ist genau das Richtige für alle literarisch und historisch Interessierten, aber auch für Bücherfreunde, die Lust auf einen unterhaltsamen Abend in entspannter Atmosphäre haben. Freuen Sie sich auf eine anregende Lesung und den Austausch mit anderen Buchliebhabern! Wir freuen uns auf Sie! Wann: 28.11.2019, 19.00 Uhr Wo: Buchhandlung Güth, Klingelbrink 31, 33378 Rheda-Wiedenbrück

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