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Das Stadtgespräch Dezember 2019

Mein Rheda-Wiedenbrück und Das Stadtgespräch Ausgabe Dezember 2019

58 Das

58 Das Stadtgespräch Dr. Hugo empfiehlt Brrr, ist das kalt draußen! Ich freu mich schon ganz besonders auf die Weihnachtsmärkte. e. Dort trinke ich am liebsten heißen Kakao, mhhh lecker! Damit die Zeit bis dahin schneller rum geht, findet ihr hier eine coole Bastelan-anleitung und ein Kreutworträtsel. Habt ihr schon herausgefunden, welches Wort ich suche? Viel Spaß dabei Euer Dr. Hugo Sie frisst sich auf und spendet Licht. Ohne Feuer schafft sie beides nicht. (Lösung auf dem Kopf unten links) Ihr braucht dazu: • Schere • Smartphone • Toilettenpapier-Rolle So geht’s: Schritt 1: Setzt in der Mitte der Klopapier-Rolle einen Schnitt an und schneidet einen Schlitz ungefähr in der Breite des Smartphones. Schritt 2: Schiebt nun das Smartphone in den Schlitz und startet eine passende Playlist oder ein schönes Hörbuch. Klar, eine Konkurrenz zu echten Smartphone-Lautsprechern ist der Papp- Lautsprecher nicht. Doch für einen schnellen Ausflug oder eine spontane Aktion gerade recht! Denn die Lautstärke erhöht sich dank des gewonnenen Schallraums deutlich. Viel Spaß beim Bastelt! KERZE

59 KURT VO WEIHNACHTEN KURT VO WEIHNACHTEN Kinner out Sünne Veit lernt Platt koiern met Meggers Druta (Kem) »Von Nord un Süd un West, olles up Platt fot graute Fest. Jeder ein an’t Jagen und Laupen: Kaupen, Kaupen, Kaupen!« De Kinner hangt an de Lippen von Meggers Druta – bekannt als Gertrud Meyer. Et is en halv Joahr hier, dat no de Kirkenbesichtigung met de Kummjaunkinner, Loitens und Jungs, frogen: »Dürfen wir bei dir Plattdeutsch lernen?« De 82-joihrige Sünne-Veitschke, froiher Regisseurin bei der »Laienspielgruppe St. Vit«, säg butz: »Jau!« Jeden Freidagnomdag um half veier geiht et int Vitus-Hous los. Meggers Druta koiert de Reimsels fo un de Kinner koiert no. Geschichten up Platt hört de Loistens un Jungs gern, ganz besonners »Den Breif an den Weihnachtsmann«. Waat de Wiehnachtsmann de Lüü alls brengen sass päss nich op sienen Schiemmel. Auk Rupprecht mäck dat wiss kein Spass, den laot maän faoats in’n Himmel. Bie Fraulüü brukst nich kleinlich sein, de köntt so alles bruken. Von Fernseher bis Waschkmaschin, auk Pött un aolle Kruken. Schmuck, in Sülver un in Gold, nigge Kleeder, un wisse sind so froh un stolt, brengst iähr ne Taschk »Echt Leder«. De Mannslüü könnt sick bloß no frein, brengst iähr en Wiärktügschrank, ne ‚Heck un Klecker‘, handlick klein, Kreissaag un Hüwelbank. De Kinner un de Jugend mak dat Handy nich missen. Se het gähn alls wat dröhnt. Dao wät dat Schenken en Problem. Se hefft iähr eigen Meinen. Bliew wägg met Spielwiärks, bunt lackiert, so äs dat fröher wass. Vandag is alls technisiert, süss mäckt dat kienen Spass. De Puppen,de möt lachen, küern, müet gaohn un danzen können. Un Autos mott man richtig stüern, up Bahnen wöist to’n Rennen. Nöu weeß Bescheid So, Wiehnachtsmann, nöu weeß Bescheid. Ich könn so viel no schrieben, et is wiss mähr äs in’t Näppken geiht. Drüm laot ick’t leiwer blieben. Wenn ick up dienen Posten stönn, ick will di dat drieste seggen, ick schmeit den ganzen Krempel hen, daih nich lang üöwerleggen. Dann, wüör de Mensheit klook: Un daih villicht sick wir besinnen, wat Wiehnacht brengen sall to Leiw un Friär wier trügge finnen. Dat Niege Testament Laot us denken an Christi Geburt. Een lück weiniger die mannigeen guet. Denn auk met kleine Saken kann man ’ne graute Fraide maken. Nu wünsk ik ju olle dat Allerbest för düt Jaohr to’t Wiehnachtsfest.« Theaterstücksken De Ströökes out Sünne Veit vastoht un koiert oh wane gutt Platt, besonners Gedichtkes sind dat Beste. Dat Theaterstücksken »Familje Klüngelkamp« is schon up’t Papeier. De Hymne von Sünne Veit, Gedichte von Änne Nordemann/Siewecke sal tou de Upführung sungen wärn. Bei der Verfassung dieses Textes hat uns Meggers Druta geholfen.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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