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Das Stadtgespräch Dezember 2018

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52 Das Stadtgespräch KURIOSES AUS DEUTSCHLAND Der Teufel vor der Kirche Manchmal stolpert man über wirklich Kurioses. Zum Beispiel über den Teufel vor der Kirche. Und der guckt auch noch freundlich aus der nicht vorhandenen Wäsche, denn außer der Beinbehaarung ist er nackt. Zu sehen ist dieser Teufel, der keineswegs bei seiner Erschaffung unumstritten war, nahe dem Südeingang der Marienkirche zu Lübeck. Die beinahe mannsgroße Bronzeplastik sitzt freundlich lächelnd und krault sich den Bart. Seine Hörner glänzen dabei in der Sonne, denn längst ist es Brauch, die Hörner anzufassen – und davon ein Foto oder ein Selfie zu machen. Das soll Glück bringen und den Teufel zudem noch besänftigen. Einige Gemeindemitglieder fanden die Tatsache, dass neben ihrer Kirche eine Plastik des Teufels aufgestellt werden sollte, 1999 gar nicht so witzig. Aber genau so ist es gemeint, denn hinter dieser Arbeit des Hamburger Bildhauers und Malers Rolf Go- erler steht eine heitere Geschichte, die schon lange in Lübeck erzählt wird. In dieser Sage heißt es, dass die Lübecker beim Bau der großen Kirche nicht so recht vorankamen. Sie baten deshalb den Teufel um Hilfe. Dieser gewährte diese auch großzügig – allerdings hatten die Lübecker ihm erzählt, dass sie ein grandioses Wirtshaus bauen wollten. Das passte natürlich genau ins teuflische Konzept. Als sich allerdings herausstellte, dass ein Gotteshaus statt des Sündenpfuhls entstand, wurde Satan natürlich zornig. Er ergriff einen gewaltigen Felsbrocken und wollte den Kirchenbau zerstören. Erst, als die Lübecker ihm versicherten, dass direkt nebenan der Ratskeller entstehen sollte, ließ sich der Teufel besänftigen und ließ sich auf dem Felsbrocken neben der Marienkirche nieder. Und da sitzt er nun heute und lässt sich von den Besuchern die Hörner polieren! KOOPERATIONSVERTRAG ZWISCHEN RATSGYMNASIUM UND STADTBIBLIOTHEK ERNEUERT Die zeitgemäße Nutzung gedruckter Medien steht (Kem) »Die neue Schulbibliothek in unserer neuen Dependance ›Ratsgymnasium II‹ (RG II) ist ein sehr schöner Ort den neuen Kooperationsvertrag zwischen der Stadtbibliothek und unserer Schule zu unterschreiben«, sagte Schulleiter Martin Zurwehme bei der Unterzeichnung. »Die seit 2011 bestehende Zusammenar-

53 anzeige (V.l.) Susanne Hoppe, Janina Forthaus, Annette Deitert, Dr. Georg Robra, Martin Zurwehme, Angelika Vaughan beit hat für uns einen großen Stellenwert«, erklärte er die Bedeutung dieses Vorgangs. Die für die Vermittlung von Sprachkompetenz zuständigen Lehrerinnen Susanne Hoppe und Janina Forthaus unterstrichen, dass es dem Ratsgymnasium wichtig sei, seinen Schülerinnen und Schülern die Benutzung der gedruckten Medien näher zu bringen. Diese hätten in der digitalisierten Welt ihren Wert nicht verloren. Es gebe einfach viele Dinge, die man gar nicht im Internet finde. Das Engagement des Ratsgymnasiums trägt deutlich sichtbare Früchte: Beispielsweise ist die mit vielen Spielen und rund 1000 Büchern ausgestattete Schulbibliothek in den großen Pausen ein beliebter Anziehungspunkt für die Schülerinnen und Schüler. Gerade die »Fünfer« und »Sechser« von RG II bilden ja die Hauptnutzergruppe. Ganz oben auf ihrer Hit-Liste stehen Guinness-Bücher und Kinderromane. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass den Schülern der Mittel- und Oberstufe im Stammhaus des Ratsgymnasiums ebenfalls eine Bibliothek zur Verfügung steht. Die Stadtbibliothek unterstützt die Schule seit dem Bestehen des Kooperationsvertrages kontinuierlich in der Lese- und Informationskompetenz, berichten die kommissarische Bibliotheksleiterin Angelika Vaughan und ihre Mitarbeiterin Annette Deitert. Zu den regelmäßigen, gemeinsamen Angeboten gehören beispielsweise Medienboxen, Klassenführungen und die Vorstellung von aktuellen Jugendbüchern beim spannenden Karaoke-Lesen mit Frank Sommer. Wichtig für die Schülerinnen und Schüler ist auch die Vorbereitung auf die Facharbeiten in der Bibliothek und das Sammeln von Erfahrungen bei der Informationsrecherche sowie bei der Nutzung der Fernleihe. Die vermittelten Kompetenzen könnten sie später ebenfalls bei ihren Studien nutzen.Der neue Kooperationsvertrag nimmt die aktuellen Gegebenheiten in Schule und Bibliothek auf und entwickelt sie weiter. Dr. Georg Robra, Erster Beigeordneter der Stadtverwaltung und Leiter der Flora Westfalica drückte seine Freude darüber aus: Die Vereinbarung zeige, dass von einem allgemeinen Abgesang auf das Buch nicht die Rede sein könne. Sie biete die Riesenchance, die Kompetenz beim Umgang der Jugend mit gedruckten Medien nachhaltig zu fördern. PRAXIS DR. SVEN EIKEL & DR. GÜNTER EIKEL Zahnersatz jetzt ohne Abdrücke Mit einem Zahnarztbesuch verbinden viele Menschen unangenehme Gefühle, aber der wahre Horror beginnt für viele Patienten erst mit den Abdrücken, die genommen werden müssen, wenn Zahnersatz angefertigt wird. In unserer Zahnarztpraxis setzen wir deswegen seit diesem Jahr auf einen intraoralen 3D-Scanner, d.h. die Zähne werden damit im Mund einfach »abfotografiert«. Die ursprüngliche Technologie der Intraoralscanner ist im Grunde genommen schon seit einigen Jahren auf dem Markt, aber hat erst jetzt einen technischen Perfektionsgrad erreicht, der den herkömmlichen Abformungen mit Abdruckmaterial nicht nur ebenbürtig, sondern sogar überlegen ist. Das und die Tatsache dass damit den Patienten der oftmals unangenehme Abdruck mit einem Abdrucklöffel erspart werden kann, hat uns dazu bewogen, die neue Technologie in unserer Praxis einzuführen. Ein weiterer Vorteil der digitalen »Abformung« der Zähne ist, dass im Anschluss an die Sitzung sofort im Labor mit der Herstellung des Zahnersatzes mit Hilfe von hochpräzisen CNC-Fräsgeräten begonnen werden kann. Das bedeutet wiederum schnellere und päzisere Herstellung und damit kürzere Wartezeiten auf die »neuen Zähne« für die Patienten. Für Fragen erreichen Sie uns telefonisch in unserer Praxis unter 05242/7886 oder besuchen Sie uns auf unserer Internetseite www.zahnarzt-dr-eikel.de DR. GÜNTER EIKEL & DR. SVEN EIKEL Praxis für ästhetische Zahnheilkunde & Implantologie Wir lieben schöne Zähne! Besuchen Sie uns auch auf unserer Internetseite: www.zahnarzt-dr-eikel.de Kirchstraße 3 • 33378 Rheda-Wiedenbrück Telefon: (05242) 78 86 • Fax : (05242) 5 48 86

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