Aufrufe
vor 3 Jahren

Das Stadtgespräch Dezember 2017

  • Text
  • Dezember
  • Rheda
  • Stadt
  • Kinder
  • Zeit
  • Beiden
  • Menschen
  • Aegidius
  • Ebenfalls
  • Christkindlmarkt
  • Rhwd.de
Das Stadtgespräch Dezember 2017

66 TIPPS

66 TIPPS Das Stadtgespräch DVD Unforgettable Eigentlich ist Katherine Heigl doch das, was man im Westfälischen ein Schätzeken nennt. Die Blondine mit den Reh-Augen kommt meist als hübsch, nett und harmlos rüber. Doch das ist in »Unforgettable« so ganz anders (bis auf das hübsch, versteht sich). Katherine Heigl, den Nachnamen hat sie von ihrem deutschen Opa, spielt Tessa Connover. Deren Leben hätte eigentlich perfekt sein müssen, allein schon weil ihre perfekte Mutter sie stets auf ein ausschließlich von Erfolgen gekröntes Leben vorbereitet hat. Das aber hat bei Tessa nicht geklappt, denn leider ist ihre Ehe gescheitert. Darunter leidet sie zwar, aber sie hat sich mit der Situation arrangiert. Das sieht allerdings ganz anders aus, als ihr Ex-Mann David (Geoff Stults) sein neues Glück findet und sich mit Julia Banks (Rosario Dawson) verlobt. Julia kündigt ihren Job an der Ostküste und zieht nicht nur in das Haus, das Tessa und David gemeinsam bewohnt haben, sondern sie mischt sich natürlich auch ins Leben ihrer gemeinsamen Tochter Lilly ein. Logischer Weise ist es für Julia gar nicht so leicht ist, sich in ihre neue Rolle als Ehefrau und Stiefmutter zu finden. Dennoch ist sie davon überzeugt, den Mann ihrer Träume gefunden zu haben. Auch sie hat ihr Päckchen zu tragen. Die Beziehung zu ihrem Ex-Freund hat Julia traumatisiert. Sie baut auf ein ruhiges und zufriedenes Familienleben. Doch da hat sie die Rechnung ohne Tessa gemacht, deren Eifersucht sich bald zur Besessenheit steigert. Und in ihrem Wahn ist Tessa ausgesprochen kreativ in den Mitteln, mit denen sie dem neuen Glück zu schaden gedenkt. Und selbstverständlich bezieht sie auch ihre kleine Tochter in ihre finsteren Pläne mit ein, denn ihr geht es keineswegs ums Kindeswohl… HÖRBUCH: VIRGINIA IRONSIDE »Nein! Ich geh nicht zum Seniorenyoga« Virginia Ironside ist 73 Jahre alt. Leider nur ist es ihr nicht gegeben, sich würdig in ein Rentnerdasein zu begeben. Sie begann ihre berufliche Laufbahn als Journalistin und veröffentlichte bereits im Alter von neunzehn Jahren ihr erstes Buch. In den Sechzigern schrieb sie eine Rockmusik-Kolumne für die Daily Mail und wechselte später zur Zeitschrift Woman. Sie arbeitete für den Sunday Mirror und Today und hat eine wöchentliche Kolumne im Independent. Virginia Ironside hat bereits mehrere Ratgeber sowie Kinderbücher verfasst. Ihre Bücher um Marie Sharp, die unwürdig altern will, sind Bestsellererfolge. Die Autorin lebt und arbeitet in London. In dem vierten Marie Sharp-Roman geht es zunächst durchaus altersangemessen zu. Marie führt ein ruhiges und sortiertes Leben. Seit einiger Zeit blüht die Beziehung zu ihrem geschiedenen Mann David wieder auf, und ihr neunjähriger Enkel Gene bringt sie stets auf den neuesten Stand der Technik. Doch im Laufe des Jahres ist es mit der Beschaulichkeit vorbei, denn es erwarten Marie einige Turbulenzen. Erst wird sie Opfer eines Einbruchs – aber Marie wäre nicht Marie, wenn sie dem nicht höchstpersönlich auf die Spur gehen würde. Dann wird sie von alten Bekannten eingeladen, diese im abenteuerlichen Indien zu besuchen. Und schließlich bekommt Marie auch noch einen Heiratsantrag! Aber für eine zweite Ehe ist sie ja viel zu alt. Oder? Die perfekte Stimme für Marie ist Hannelore Hoger, die für zahlreiche Produktionen auf der Bühne und vor der Kamera stand. Dabei arbeitete sie mit Regisseuren wie Alexander Kluge, Edgar Reitz, Peter Zadek, Karin Brandauer und Helmut Dietl zusammen. Vor allem wurde sie bekannt in die Rolle der Kommissarin Bella Block, die sie seit 1993 in der gleichnamigen TV-Serie verkörpert. Mittlerweile hat sie mehr als ein Dutzend Hörbücher gelesen. Erschienen ist die Hörbuchfassung im hörverlag, gut fünf Stunden Laufzeit, 15,95 Euro. NEUDEUTSCH FÜR FORTGESCHRITTENE Was ist ein Geek? Allen Bestrebungen von Sprachpuristen zum Trotz wandelt sich auch unsere Sprache ständig. Manche Ausdrücke – selbst oder vielleicht vor allem die aus der Umgangssprache – sterben aus. Weiß ein Teenager in Rheda-Wiedenbrück heute noch, was tofte ist? Oder knorke oder dufte (die letzten beiden hat mein Rechtschreibprogramm jedenfalls nicht rot unterkringelt). Andere kommen hinzu. Warum das so ist, dafür gibt es verschiedene Erklärungsmöglichkeiten. Eine noch recht einfache, die leicht nachzuvollziehen ist, lautet, dass immer dann neue Wörter in eine Sprache kommen, wenn ein neues Phänomen auftritt, das die alte Sprache nicht abdeckt. Das Surfen zum Beispiel. Das englische surf heißt Brandung, surfen heißt halt Wellenreiten auf der Brandung. Aber das ist wohl zu lang. Auch das DDR-Deutsch für Windsurfen hat sich nicht durchsetzen können: Brettsegeln. In letzter Zeit wird immer wieder jemand Geek (gesprochen: Giek) genannt. Streber und Stubengelehrter könnte man sagen, das trifft offenbar die Sache nicht ganz, denn ein Geek ist vor allem mathematisch-naturwissenschaftlich-technisch begabt, also das, was die Wirtschaft dringend braucht, übrigens. Ein Geek hat kein Leben als solches, aber ist computertechnisch auf dem Stand der Wissenschaft. So wie die Leute in »The Big Bang Theory« eben. Die Bezeichnung ist an sich schon alt, in der Bedeutung »Computeridiot ohne Freundin« aber erst seit den 1990er Jahren bekannt. Vorher gab es im englischen Sprachraum zwar auch schon den Geek. Im 19. und auch zu Beginn des 20. Jahrhunderts war ein Geek jedoch derjenige, der auf Jahrmärkten im Rahmen

67 von Sideshows lebendigen Tieren den Kopf abbiss und ähnlich Absurdes vollbrachte. Sprachlich ist der Geek mit dem Geck verwandt. Dieses mittelniederdeutsche Wort ist seit dem Beginn des 14. Jahrhunderts im norddeutschen Sprachraum belegt im Sinne von Narr. Ein halbes Jahrhundert später fand sich das Wort auch im nicht plattdeutschen Sprachraum. In Franken hießen die Hofnarren der Bischöfe Ende des 14. Jahrhunderts Geck. Doch das Wort breitete sich ebenfalls in andere Gegenden aus, so auch ins Rheinland. Dort gibt es den Geck noch heute, wenn auch in der rheinischen Aussprache als Jeck. Doch auch der Geck hat als Wort überlebt, wenn auch nur als Modegeck, also jemand, der übersteigert Wert auf modisches Aussehen legt. Spricht man dem Geek vor allem die sozialen Kompetenzen ab – also die emotionale Intelligenz, so gehen Sprachwissenschaftler davon aus, dass das Wort ursprünglich die Laute nachahmen sollte, die ein geistig behinderter Mensch von sich gibt oder, um es mit dem Herkunftswörterbuch des Duden zu sagen: ein lautnachahmendes Scheltwort Klassische Geek-Beschäftigung Experiment für den Narren, der unverständliche Laute ausstößt. Unverständliche Sachen für Normalsterbliche sagen Computer-Geeks natürlich auch – das schließt sich vielleicht der Kreis! TÜV-NORD-TIPP Den Durchblick behalten: Automatik licht und Nebel beleuchtung Die fortschreitende Automatisierung von Funktionen erleichtert Autofahrern vieles. Eine dieser Funktionen ist das Automatiklicht, das sich selbstständig auf Helligkeit und Dunkelheit einstellt und dem Fahrer so das An- und Ausschalten des Abblendlichts erspart. Man sollte sich aber nicht blind darauf verlassen, dass die Anlage einem alles abnimmt: »Beim Automatiklicht schalten sich Sonderleuchten wie Nebelschlusslicht und Nebelscheinwerfer nicht automatisch an«, warnt Roland Potthoff, Leiter der TÜV-STATION Rheda-Wiedenbrück. Ist es tagsüber neblig, schaltet das System das Abblendlicht ab und lediglich die Tagfahrleuchten bleiben eingeschaltet. Das Fahrzeug ist so noch schlechter zu sehen, da die Nebelleuchten im Automatikmodus nicht aktiviert werden. »Bei Nebel sollte man deshalb unbedingt vom Automatikmodus auf das normale Abblendlicht umschalten. Aus dieser Position heraus, lassen sich Nebelscheinwerfer und -schlussleuchten problemlos zuschalten«, rät der TÜV-Experte. Ob automatische oder manuell bediente Lichtanlage: Bei erheblichen Sehbehinderungen durch Nebel, Regen oder Schnee sollten die Nebelscheinwerfer genutzt werden. Erst ab einer Sichtweite unter 50 Metern darf das Nebelschlusslicht angeschaltet werden. Um die Entfernung einzuschätzen, kann man sich außerorts an den schwarzweißen Leitpfosten orientieren. Bildnachweis: TÜV Nord: –ollo/istock.com Der Abstand zwischen ihnen beträgt genau 50 Meter. »Sieht man den nächsten Leitpfosten durch den Nebel nicht mehr, sind die Nebelschlussleuchten zuzuschalten«, sagt der Stationsleiter. 199.- € 70.- € Preis zzgl. MwST. AKKU BOHR SCHRAUBER M18 BDD-152C inkl. 2 x 1,5 Ah Akkus, Ladegerät und Transportkoffer o. MwST. Getrieberegelung: 2-Gang Akkuspannung: 18.0 V Max. Leerlaufdrehzahl 1. Gang: 450 U/min Nur solange der Vorrat reicht! Rietberger Str. 9 Rheda-Wiedenbrück Telefon: 05242 579 19-0 Fax: 05242 579 19-20 Internet: www.niehof.de Täglich durchgehend von 7.00 - 18.00 Uhr Sa. 8.00 - 13.00 Uhr GmbH

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

© 2020 lokalpioniere
Impressum / Datenschutz