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Das Stadtgespräch Dezember 2017

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Das Stadtgespräch Dezember 2017

54 Das

54 Das Stadtgespräch zart und mager Unfallinstandsetzung (alle Marken) PKW - Motorrad - Lackierungen Industrie - Lackierungen MONATSANGEBOTE A N O T E 1000 g 4.9 Schweinelachsbraten Schweinelachs- braten verschieden gefüllt 1000 g 4.99 5.99 Frühstück Klassik Salami, Schinken, Käse, Marmelade, Butter, 2 Brötchen und Kaffee „satt“ AKTION 2 Personen AKTION 2 Personen 9,50 Gänsekeule mit Orangensauce, dazu Rotkohl und Klöße 4.99 9.90 Sauerbraten mit Rotkohl und Salzkartoffeln 6.90 Alle Angebote solange der Vorrat reicht. Druckfehler und Irrtümer vorbehalten. Tönnies Werksverkauf GmbH | In der Mark 2 | 33378 Rheda-Wiedenbrück | An der A2/Ausfahrt Rheda | Tel.: 0 52 42 / 961-390 Ute Kappelhoff steht im Wechsel mit Schiedsmann Karl-Heinz Geurten Ratsuchenden jeden Montag im Rathaus zur Verfügung. Ihr wiederum hilft ein regelmäßiger Blick in das Schiedsamts- und das Nachbarrechtsgesetz. Die Streit schlichterin Ute Kappelhoff ist seit knapp einem Jahr im Amt. Als stellvertretende Schiedsfrau hilft sie, mögliche Konflikte und Streitigkeiten von Bürgerinnen und Bürgern Rheda-Wiedenbrücks beizulegen. Ihr Fazit: »Ich habe die richtige Wahl getroffen«. Jeden Montag steht Ute Kappelhoff im Wechsel mit Schiedsmann Karl-Heinz Geurten zwischen 14 und 16 Uhr Rat- und Hilfesuchenden im Rathaus zur Verfügung. Aller Anfang war dabei schwer: »Mittlerweile bin ich sicherer geworden, aber zu Beginn habe ich noch häufig das Schiedsamtsund das Nachbarrechtsgesetz in die Hand genommen und nachgelesen«, erzählt Ute Kappelhoff schmunzelnd. Damals, als sie den Aufruf, sich für das Schiedsamt zu bewerben, gelesen hatte, war schnell klar, dass sie sich bewerben wird: »Die Kinder sind groß, ich wollte mich sozial engagieren und war auf der Suche nach einem Ehrenamt«. Besonders interessant findet sie am Schiedsamt den Unterschied zum Gericht: Dort geht es um harte Fakten und endgültige Urteile. Als Schiedsfrau dagegen versucht sie die persönlichen Probleme herauszuarbeiten. »Mein Ziel ist es, dass sich die Beteiligten zu jeder Zeit in die Augen sehen und nach wie vor ne- beneinander leben können«, sagt sie. Die meisten Schlichtungsgespräche drehen sich nämlich um klassische Nachbarschaftsstreitigkeiten wie zu hochgewachsene Hecken oder Kinderlärm. Ute Kappelhoff, die nebenbei auch ehrenamtlich als Schöffin tätig ist und eine Übungsleiter B-Lizenz für den Reha-Sport hat, ist für fünf Jahre als Schiedsfrau gewählt und beim Amtsgericht vereidigt. Wer von den beiden Schiedsleuten Karl-Heinz Geurten und Ute Kappelhoff an den jeweiligen Montagen im Rathaus zur Verfügung steht, kann der städtischen Internetseite entnommen werden. Telefonisch unter 05242 963 302 lassen sich auch während der Sprechzeiten Termine vereinbaren. Hintergrund Jährlich sind es neben zahlreichen »Tür- und Angelgesprächen« und Telefonauskünften etwa 21 Schlichtungsfälle, die zu rund 70 Prozent zu einer gütlichen Vereinbarung zwischen den streitenden Parteien führen. Das kann den beteiligten Personen viel Geld und vermeidbaren Ärger ersparen und den überlasteten Gerichten unnötige Arbeit abnehmen. Zuerst die Schiedsleute aufzusuchen hilft oft einen Prozess zu vermeiden.

55 FRIEDHOFSFÜHRUNG Neue Schilder auf dem kommunalen Friedhof weisen den Weg Zu einer Friedhofsführung über den kommunalen Friedhof am Nordring hatten Jochen Kampeter von der Stadtverwaltung als Verantwortlicher für den Bereich Friedhof sowie Roland Wagner von der Friedhofsgärtnerei Wagner, eingeladen. Kampeter informierte über die verschiedensten Möglichkeiten der Bestattung. Wichtig sei es, so betonte er, dass man sich frühzeitig damit beschäftige, denn Angehörige seien oftmals, gerade in der Zeit der Trauer, mit solchen Entscheidungen überfordert. Während es vor einigen Jahrzehnten fast ausschließlich die klassische Gruft für die Erdbestattung gab, sind die Alternativen heute groß. Auf dem 78.000 Quadratmeter großen Areal bietet die Kommune weiterhin Einzel-, Doppel- und Familiengruften an. Es gibt aber auch die Möglichkeit der Urnenbestattung in Form von Reihengräbern, als Baumbestattung, auf einem Einzelgrab oder im Memoriamgarten, der jedoch für alle Bestattungsformen vorgesehen ist. Der Memoriamgarten hat einen parkähnlichen Charakter und ist ein geschütztes Zeichen, d.h. so ein Garten in Nürnberg, Berlin oder in Winterberg ist genauso aufgebaut wie in Rheda-Wiedenbrück. Auch die Doppel- oder Einzel-Tiefengräber für zwölf Jahre Liegedauer sprach Kampeter an. Es gibt darüber hinaus insgesamt fünf Stellen für anonyme Bestattungen. Des Weiteren gibt es für »halbanonyme« Bestattungen ein großes Rasenfeld. Dort könne man bei der Bestattung anwesend sein und eine flach liegende Grabplatte in den Rasen legen, allerdings dürfen hier keine Blumen auf die Grabstelle gelegt werden. Kampeter riet den Gästen der Führung von einer anonymen Bestattung ab: »Ihre Angehörigen wissen nicht, wohin sie Blumen oder eine Kerze bringen können, Jochen Kampeter von der Stadtverwaltung lädt einmal im Jahr zur öffentlichen Friedhofsführung ein. Anschließend bestand die Möglichkeit im Gewächshaus der Gärtnerei Wagner bei einer Tasse Kaffee Antworten auf wichtige Fragen zu bekommen. das ist häufig sehr schwer für die Hinterbliebenen«, erklärte er. Einige Menschen hätten den Wunsch anonym beerdigt zu werden, um den Angehörigen nicht zur Last zu fallen. »Das kann man heute über einen individuellen Pflegevertrag mit den Friedhofsgärtnern regeln«, fügte Roland Wagner hinzu. Viel schlimmer sei es, keinen Ort der Trauer zu haben. Es gäbe auch pflegefreie Reihengräber, auf die Angehörige einen Blumenstrauß oder eine Kerze stellen können, der Rest würde durch die Pflegearbeitsgemeinschaft der Gärtner erledigt. »Möglichkeiten gibt es viele. Beschäftigen Sie sich damit und gehen Sie mit ihren Angehörigen über den Friedhof und schauen Sie sich gemeinsam die verschiedenen Möglichkeiten an. Auch wenn es bei vielen ein Tabuthema ist, aber es erleichtert ungemein«, meinte Kampeter aus seiner langen Erfahrung. Neue Schilder auf dem Friedhof weisen den Besuchern den Weg zu den verschiedenen Grabformen. Bei den Friedhofsgärtnern liegen Flyer und Infomaterial über die verschiedenen Grabarten aus. Kunden bewerten unsere Pflegequalität mit „sehr gut.“ ® Wir beraten und unterstützen Sie in Ihrem Zuhause Überzeugen Sie sich selbst! Vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin. Ihr Pflegedienst 2000 2000 • Grund- und Behandlungspflege • Intensiv- und Palliavpflege • Hausnotruf • Hauswirtschaliche Versorgung und vieles mehr… Pflegedienst 2000 GmbH Standort Rheda-Wiedenbrück Ostring 14 33378 Rheda-Wiedenbrück Tel. 05242 – 57 85 771 www.pflegedienst2000.de

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