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Das Stadtgespräch Dezember 2017

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Das Stadtgespräch Dezember 2017

38 Das

38 Das Stadtgespräch Geplante neue Schlammentwässerung Individualkonzept: Halle kleiner: ca. 25 x 40 m 2 Trockner 3 Pyreg-Module Individualkonzept für den Standort Rheda-Wiedenbrück KLÄRSCHLAMM VERWERTUNG Wie geht es weiter? (Kem) Der Klärschlamm soll auf der Kläranlage in Rheda- Wiedenbrück getrocknet werden. Dieser wird dann in einer »Monoverbrennung« verfeuert. Die Asche kommt zum Endlager in eine »Monodeponie«. Dieser Weg zeichnete sich im Betriebsausschuss für den Eigenbetrieb Abwasser ab. Der Vorteil: Es wird eine Rückgewinnung des Phosphors ermöglicht, sobald sich dafür technisch ausgereifte und wirtschaftlich realisierbare Verfahren durchgesetzt haben. Die Kläranlage führt die Trocknung ausschließlich für Rheda- Wiedenbrück oder für mehrere Nachbarstädte gemeinsam durch. Im Frühjahr 2016 hat sich eine Arbeitsgemeinschaft kommunaler Kläranlagenbetreiber aus Gütersloh, Harsewinkel, Rietberg, Verl, Rheda-Wiedenbrück und dem Abwasserverband Obere Lutter für die Erstellung eines Gemeinschaftskonzepts gebildet. Die Flächen für die Anlagentechnik sind auch auf den Kläranlagen Gütersloh-Putzhagen und Obere Lutter vorhanden. Die Verbrennung könnte die Interargem GmbH Bielefeld über- nehmen. Sie betreibt derzeit zwei Verbrennungsanlagen und sieht eine positive wirtschaftliche Perspektive zum Aufbau einer Monoverbrennungsanlage für Klärschlamm in OWL. Diesen Part könnten aber auch die neu gebildete Arbeitsgemeinschaft oder andere externe Anbieter übernehmen. Das ist eine Kostenfrage. Den Anstoß zu den Überlegungen einer veränderten Klärschlammverwertung in Rheda-Wiedenbrück gaben die Bündnisgrünen mit einem entsprechenden Antrag. Bislang wird der Klärschlamm weitgehend in der Landwirtschaft ausgebracht. Zudem erfordern die aktuellen Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen der Klärschlammverwertung (Neuordnung der Bundes-Klärschlammverordnung) die zwingende Abkehr von dieser Praxis hin zur thermischen Verwertung. Damit verbunden ist die Verpflichtung zur Rückgewinnung des im Klärschlamm enthaltenen Phosphors. Das wird natürlich zu Kostensteigerungen führen. Die Auswirkungen auf die Höhe der Abwassergebühren sind noch nicht abzusehen.

39 Bei der Preisübergabe: Irmgard Honerlage, Birgit Potthoff, Beate Lanio, Dr. Rüdiger Krüger und Ursula Brandt Foto: Frauke Schumann VHS RECKENBERG-EMS UND FARE Beim Arbeitsschutz Spitze (Kem) Freude bei der VHS Reckenberg-Ems und ihrer Tochter Fortbildungs-Akademie FARE: Die beiden gemeinnützigen Gesellschaften erhielten von der Unfallkasse NRW nach einer externen Überprüfung auf Anhieb eine Auszeichnung für einen hervorra- genden Arbeits- und Gesundheitsschutz. Gemeinsam mit sieben weiteren Betrieben erreichten VHS und FARE von insgesamt 41 ausgezeichneten Betrieben die Höchstpunktzahl. Das Ergebnis dokumentiert, dass sich die VHS/FARE über das gesetzliche Maß hinaus im Arbeits- und Gesundheitsschutz engagieren. Dazu gehören u. a. die ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen und -abläufen, geeignete Körperschutzmittel (z. B. Sicherheitsschuhe), Einhaltung von sicherheitstechnischen Standards bei den Arbeitsmitteln und Verfahren. Die Unfallkasse hat für alle ausgezeichneten Betriebe insgesamt eine Prämie von rund 517.000 Euro bereitgestellt. »Für die VHS Reckenberg-Ems und die FARE ist es selbstverständlich, dass die Prämie in die Bereiche Arbeits- und Gesundheitsschutz zurückfließen wird, um so auch die künftigen wichtigen Themen rund um Gesundheitsprävention, Arbeitssicherheit und Stress angesichts großer gesellschaftlicher Herausforderungen aufzufangen«, so VHS-Leiter Dr. Rüdiger Krüger nach der Preisverleihung auf der Zeche Zollern in Dortmund. Übungsleiter im Rehasport gesucht Die Behinderten-Sportgemeinschaft Gütersloh (BSG) sucht Übungsleiter oder Personen, die es werden wollen. Es geht um die Leitung von Rehasportgruppen als Wassergymnastik montags 19–20 Uhr in der Welle oder donnerstags 17–19 Uhr im Hallenbad am Nordbad. Sie brauchen dazu eine Übungsleiter B Lizenz für Rehasport im Bereich Orthopädie. Ein Rettungsschwimmerschein in Silber wäre von Vorteil. Außerdem sucht die BSG Übungsleiter als Vertretung im Bereich Neurologie. Wenn Sie diese Lizenzen haben oder bereit sind, diese zu erwerben, melden Sie sich bitte unter bsg-guetersloh@t-online. de oder telefonisch unter 05241- 703738.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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