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Das Stadtgespräch Dezember 2017

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Das Stadtgespräch Dezember 2017

34 Das

34 Das Stadtgespräch Telefon: 964545 Wildblumenwiese in einem Privatgarten in Rheda INSEKTENSTERBEN Rheda-Wiedenbrück wird aktiv (Kem) Die Stadtverwaltung, Schulen und Kindertagesstätten sollen »Insektenhotels« aufstellen und insektenfreundliches Regio-Saatgut, insbesondere bienen- und falterfreundliche Blumenmischungen und Stauden ausbringen. Totholzhaufen, Laubhaufen zum Überwintern und Feuchtbiotope sollen die Aktivitäten abrunden. Pestizide oder ähnliches sind nicht zu verwenden. Diese Maßnahmen hat der BSUV beschlossen. Anlass für diese Initiative der Bündnisgrünen ist das bedrohliche Insektensterben. Beispielsweise ist die Zahl der Fluginsekten in NRW in den zurückliegenden 25 Jahren um bis zu 80 Prozent zurückgegangen. Dieses Sterben bedroht die natürliche Bestäubung von Nutzpflanzen, die Verbreitung von Wildkräutern sowie die Nahrungsgrundlage für Singvögel, Amphibien, Igel, Fledermäuse, Reptilien und viele andere Tieren. Die Stadtverwaltung muss innerhalb eines Jahres dem BSUV über die eingeleiteten Maßnahmen und ihre Umsetzung berichten. Bemerkenswert: Bei der Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe in Münster sieht man aktuell keinen Handlungsbedarf. Das erfuhren wir in einer fernmündlichen Anfrage bei der Pressestelle des Hauses. Im Übrigen sei das Insektensterben nicht wissenschaftlich belegt. Leider würden die Medien solch ein Thema, das in diesem Falle aus dem Raum Krefeld kam, gerne übernehmen, erklärte uns der Pressesprecher weiter. Die Fachfrau für Bienenkunde bei der Landwirtschaftskammer, Dr. Marita Harz, bestätigte, dass ihr kammerseits keine Initiativen bekannt seien. Auf entsprechende Anfrage sei sie gerne bereit, auf dem Wege der Amtshilfe weiterzuhelfen. Vielleicht sollte man vor Ort mit den Landwirten in einen Diskurs zu dem Thema treten. Kreisverbandslandwirt Andreas Westermeyer teilte uns sodann auf unsere entsprechende Anfrage mit, dass die Landwirte im Kreis dieses Thema auf der Agenda haben. Sie wollen im nächsten Jahr eine Arbeitsgemeinschaft »Futteranbau und Umweltschutz« konstituieren, um alle anstehenden Fragen zum Insektensterben bearbeiten zu können. Blühstreifenschutz und Nutzung der durchwachsenen Silphie als Energiepflanze gehören zu den seit Jahren praktizierten Themen. Westermeyer wies darauf hin, dass es hier um ein komplexes Thema gehe. Schließlich seien z. B. Insektenhotels und blühende Wiesen nur für bestimmte Insekten eine Lösung. Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband Herford schickte uns eine von Ludger Weß am 1. November 2017 verfasste Studie. Ihre Kernaussagen: »Die genaue Ursache für den konstatierten Rückgang kennen die Forscher nicht. Es gibt drei wichtige, schon lange bekannte Gründe: Die nächtliche Beleuchtung unserer Straßen, Städte und Dörfer. Licht ist der ärgste Feind fliegender Insekten. Zweitens mildes und feuchtes Schmuddelwetter im Winter. Dann sind die Insekten, bzw. ihre Eier und Larven anfällig für Pilz- und Bakterienbefall. Dritter Faktor: Verschwinden von insektenfreundlichen Lebensräumen, beispielsweise: vegetationsarme Böden, Überschwemmungsgebiete, Abbruchkanten, Schutthalden, Pfützen, Dreck wie Misthaufen etc.« Nur wenige Spezialisten lieben Blumenwiesen, Blühstreifen…Der Verfasser fordert u. a. das Wiederauferstehen von Biotopen, den Verzicht auf das Mähen von Verkehrsinseln und Randstreifen, das Liegenlassen von Brachflächen und insektenfreundliche Beleuchtung. Raimund Kemper

Christkindlmarktzeit im Hohenfelder Brauhaus Der Wiedenbrücker Christkindlmarkt und das Hohenfelder Brauhaus sind seit Jahren eine gute Kombination. Das Hohenfelder Brauhaus ist eine gute Adresse, um in angenehmer Atmosphäre bei einem braufrischen Bier und abwechslungsreichem Essen mit Familie, Freunden oder Arbeitskollegen Ihre Weihnachtsfeier zu verbringen. Nach dem Besuch des Marktes bietet das Hohenfelder-Brauhaus-Team neben dem Restaurant-Service im Dezember etliche Events an. Los geht es am 1. Dezember nach dem traditionellen »Wiedenbrücker Christkindllauf« mit der alljährlichen »After-Race-Party«. Auch an den darauffolgenden Wochenenden finden an den Samstagen ab 22 Uhr bis einschließlich dem 23. Dezember weitere Christkindlpartys statt. Für die richtige Musik und gute Stimmung sorgen ausgewählte DJs. Ein besonderes Event ist für den letzten Tag des Jahres geplant, den sollte man auf der großen Silvesterparty im Hohenfelder Brauhaus verbringen. Alles ist vorbereitet, Spaß und Genuss, die Silvestergäste müssen sich um nichts kümmern. Ein großes 3-Gänge-Silvesterbuffet und eine sehr vielfältige »All Inclusive«- Getränkeauswahl wartet auf die Gäste, gefeiert wird bis 5 Uhr früh im neuen Jahr. Die Dinner&Partykarte gibt es für 89 Euro pro Person. Wer erst nach 22 Uhr dazu kommen will, kann die Partykarte für 55 Euro nutzen. Da kann das neue Jahr kommen... Das Hohenfelder Brauhaus ist während des Christkindlmarktes täglich, auch montags, ab 17 Uhr für Sie da. Auch am 2. Weihnachtstag freut Team Hohenfelder Brauhaus sich das Brauhaus-Team, Sie ab 17 Uhr als ihre Gäste begrüßen zu dürfen. Familie Topallaj möchte zum Ende des Jahres die Chance nutzen, ein herzliches Dankeschön und die Wertschätzung ihrer treuen Gäste auszusprechen. DANKE für die Unterstützung, das Vertrauen in unser Team, die vielen netten Begegnungen und die dadurch entstandenen Freundschaften. 35 anzeigen Das gesamte Brauhaus-Team wünscht ihren Gästen eine besinnliche Weihnachtszeit und die besten Wünsche für das neue Jahr. Hohenfelder Brauhaus Lange Str. 10 Tel. +49 5242 8406 E-Mail: info@hohenfelder-brauhaus.de Reservierung: reservierung@ hohenfelder-brauhaus.de www.hohenfelder-brauhaus.de

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