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Das Stadtgespräch Dezember 2017

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Das Stadtgespräch Dezember 2017

28 Das

28 Das Stadtgespräch Landschaftsarchitekturbüro Heuschneider erstellte Konzept durch dieses Raster, weil »die historischen Bezüge nicht überzeugend sind, obgleich der Raum vor der Münze als gute Lösung hervorzuheben ist«. Aus der Bewertung: »Der Platz wird komplett neu mit Granitpflaster in Grau- Beige-Tönen im Wildverband gestaltet. Der Steinweg wird durch einen Kopfsteinpflasterstreifen abgesetzt und sowohl über die Schloßstraße als auch die Berliner Straße geführt. Das Gebäude der Münze wird freigestellt und eine höhenvermittelte Ebene als neue Gastronomiefläche angeboten. Es wird begrüßt, den Platz von seinen vielfältigen Grünbeeten und dem Bewuchs weitgehend zu befreien. Die großen Linden im Zentrum des Platzes werden erhalten«. Der Platz erhalte aber durch »eine zurückhaltende, elegante und kühle Erscheinung« ein völlig neues Image, heißt es in der Begründung der Ablehnung. Dieses Konzept ist aus den weiteren Überlegungen von Stadtverwaltung und Rat komplett raus. Es punkteten Die Jury bezeichnet es als gute Idee, dass B. S. L. »die historische Bedeutung des Platzes durch die Wiederverwendung des alten Grauwackenpflasters in neuer Verlegeart betont. Die Münze mit einer Treppenanlage freizustellen wird begrüßt, über das Ausmaß dieser Geste sowie über eine bauliche Schließung der östlichen Raumkante durch das Stehen lassen der Bäume soll noch weiter nachgedacht werden. Die Berliner Straße in den Platz durch dasselbe Pflaster mit einzubeziehen, wird als Gedanke wahrgenommen«. Dieser Punkt sei jedoch in einem weiteren Schritt noch zu diskutieren. Ebenfalls bei diesem Plan rücken die großen Linden in den Fokus. B. S. L. betont diesen zentralen Bereich zudem durch ein großes Podest unter den Bäumen. Es eignet sich als Sitzgelegenheit, Bühne und für die Aufstellung von Spiel- und Sportelementen. Eine spezielle Pflasterung soll den Übergang über die Schloßstraße zum Steinweg optisch unterstreichen. Ebenfalls sollen die bestehenden Bäume ausgedünnt werden. Die Kommission bezeichnet den Entwurf von »Junker und Kollegen als »sehr schlüssig, weil er den Platz aufräumt und Verweilqualität schafft. Das Büro will die Linden mit einem Pflanzbeet und umlaufenden Sitzmöglichkeiten umgeben. Neben der Münze kann es sich eine Multifunktionsbühne für kulturelle und beispielsweise auch für sportliche Aktivitäten vorstellen. Wasserfontänen, bodengleiche Trampolinflächen sowie kleinwüchsige Frühlingsblüher im Bereich der Gastronomieszene könnten die Attraktivität des Platzes zusätzlich steigern. »Die Berliner Straße und Schloßstraße werden überzeugend einbezogen und stellen Verknüpfungen zur Umgebung her. In der Überarbeitung soll über eine Anbindung der Münze an den Platz und über eine Möglichkeit, das alte Grauwackenpflaster weiter zu verwenden sowie über die bauliche Schließung der östlichen Raumkante nachgedacht werden«. Kritik Es ist toll, dass die Vertreter der »Initiative Doktorplatz«, Manfred Hegel, Peter Kliche und Klaus Bartscher, nach der öffentlichen Präsentation der Pläne die Gelegenheit erhalten haben in einem speziellen Termin mit dem Bauamt der Stadtverwaltung ihre Vorstellungen zu diskutieren – wie wir von Bürgermeister Theo Mettenborg erfuhren. Er unterstrich damit, dass die Stadtverwaltung ein offenes Ohr für die Vorschläge aus der Mitte der Bürgerschaft hat. Das bestätigt auch der Verlauf des Gesprächs: Es verlief sehr fruchtbar und kooperativ. Auch in Zukunft bleiben die Drei mit im Boot.Die drei ehemaligen Ratsherren hatten die Initiative Anfang des Jahres angestoßen, weil es im Rat zwischenzeitlich sehr still um den Doktorplatz geworden war. Der Rat selber hatte das Thema schon vor der Sommerpause 2013 auf die Tagesordnung gesetzt. Aber außer einer Aufräum- und Säuberungsaktion passierte seitdem nichts konkret Sichtbares. In mehreren öffentlichen Veranstaltungen hatte die Initiative ein weit über die Vorschläge der drei Landschaftsarchitekturbüros hinausgehendes Konzept zur Umgestaltung des Doktorplatzes zusammen getragen (wir berichteten). Vor diesem Hintergrund wäre es für die Umgestaltung des Doktorplatzes dienlicher gewesen, wenn ein Sprecher der Initiative sich schon bei der Findung der Bewertung in der Jury hätte einbringen können. Zudem stellt sich die Frage, warum dem heimischen Wettbewerbsteilnehmer nicht die Chance zur Nachbesserung seines Konzepts gegeben wird. Bemerkenswert ist, dass diese Zielprojektion in weiten Teilen mit dem Konzept der »Initiative Doktorplatz« übereinstimmt. Anregungen Die drei Büros präsentieren ihre Vorschläge noch bis zum 8. Dezember im Rathausfoyer. Die Bürgerinnen und Bürger können in dieser Zeit zu dem Zwischenergebnis ihre Vorschläge und Änderungswünsche in einer dort stehenden Sammelbox einwerfen. »Wir nehmen die Anregungen der Bürger sehr ernst«, so Inga Linzel, Leiterin des Fachbereichs Stadtplanung und Bauordnung, sowie Dr. Kerstin Dengler, Fachbereich Stadtplanung: »Es geht uns um das Ringen um die beste Lösung«, stimmen sie überein. Die Büros B.S.L. sowie Junker + Kollegen sollen die Empfehlungen der Jury und die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger bis März 2018 in ihre Entwürfe einarbeiten. Baubeginn ist voraussichtlich 2019. Raimund Kemper

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