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Das Stadtgespräch Dezember 2017

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Das Stadtgespräch Dezember 2017

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3 Das Stadtgespräch im Dezember GESCHOBEN Nahverkehr bleibt Stiefkind Seite 11 Das Wiedenbrücker Engelchen Leni Ewers CHRISTKINDLMARKT Wiedenbrücker Weihnachts zauber strahlt bis Afrika (Kem) In dem Verlosungsstand des Togo-Fördervereins auf dem Christkindlmarkt kann es echt kalt werden. Die Ehrenamtlichen haben sich dick angezogen. Die Füße sind trotzdem kalt. Insgesamt 60 Leute teilen sich unter der Woche die beiden Schichten. An den Wochenenden sind es aufgrund der längeren Öffnungszeiten des Marktes drei Gruppen. Die Helferinnen und Helfer freuen sich, dass sie dabei sein können. Vor allem, weil sie wissen, dass sie durch ihren Einsatz den Menschen in den beiden Partnerkantonen Aouda und Adjengré in Togo das Leben erleichtern. Trotzdem: auf die Ablösung von der nächsten Schicht bzw. auf den Feierabend freuen sie sich auch. Wegen der Füße. »Die meisten Frauen und Männer machen schon seit vielen Jahren mit. Es sind aber auch immer mal wieder neue Gesichter dabei«, berichtet Heinz-Dieter Brökelmann, Vorsitzender des Fördervereins. Wer sich gern neu in das Team der Helfer einbringen möchte, kann auf den Webseiten des Togo- Fördervereins einsehen, ob für ihn eine passende Schicht frei ist. Die Hütte des Togo-Fördervereins ist immer gut mit Preisen für die Verlosung bestückt. Gisela Brökelmann sorgt nach jeder Schicht dafür, dass die Preise wieder aufgefüllt werden und am Stand alles rund läuft. Schon vor Monaten hat sie mit ihrer Bestellung begonnen. Streng achtet sie darauf, dass sie die Ware zu einem günstigen Kurs erhält. Insgesamt 10.000 Preise muss sie ordern. Kurz vor der Eröffnung des Christkindlmarktes werden sie in großen Kartons angeliefert. Sie verwandeln den häuslichen Keller in ein riesiges Depot mit Plüschtieren, Spielen, Taschenlampen, Süßigkeiten u.v.a.m. Es sind Sachen, die insbesondere die Kinderherzen höher schlagen lassen. Die Erwachsenen nehmen die Preise gerne mit, um den daheim gebliebenen Mädchen und Jungen eine Freude zu machen. »Die Togo-Hütte ist einfach eine Erfolgsgeschichte«, berichtet Heinz-Dieter Brökelmann. »Im Durchschnitt verkaufen wir auf jedem Christkindlmarkt 40.000 Lose. Ein Los kostet 50 Cent. »Wir halten diesen Preis seit der Eröffnung des Togo-Standes auf dem Christkindlmarkt 1998. Die Preissteigerungen bei den Gewinnen konnten wir bislang über eine Erhöhung der abgesetzten Lose auffangen. Wir hoffen, dass wir auch in diesem Jahr an dem Rekorderlös von rund 17.000 Euro aus den letzten beiden Jahren anknüpfen können. Das eindrucksvolle Ergebnis macht den hohen Stellenwert des Christkindlmarktstandes für den Togo-Förderverein sichtbar. Er müsste seine Aktivitäten in Togo ohne diese Einnahme um die Hälfte reduzieren. Die anderen 50 Prozent der Hilfsgelder kommen durch private Spenden zusammen. Auch die Stadt unterstützt die Arbeit des Togo-Fördervereins mit einem jährlichen Zuschuss in Höhe von 5200 Euro. Zu den aktuellen Projekten in den beiden Partner-Kantonen gehören sieben neue Brunnen, die Unterstützung des Waisenhauses in Adjengré sowie der Fraueninitiative in Aouda mit einem Lastendreirad. Sehr glücklich ist Heinz-Dieter Brökelmann darüber, dass er für die Ausstattung des vom Togo- Förderverein 2016 errichteten GEPLANT Doktorplatz wird umgebaut Seite 27 GELEUGNET Bauern und Insektensterben Seite 34 GEBAUT Bauboom mit Diskussionen Seite 48 GEFÄLLE Floragelände mit Unterschieden Seite 52

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