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Das Stadtgespräch Ausgabe September 2021 auf Mein Rheda-Wiedenbrück

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Das Stadtgespräch Ausgabe September 2021 auf Mein Rheda-Wiedenbrück

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Buchtis WIEDERERÖFFNUNG IM AKTIVITA • Zum Bestandskundentarif • Smarte Trainingsgeräte Weiterhin wie gehabt: • Gezieltes medizinisches Fitnesstraining • Intensive Einarbeitung in Ihren individuellen Trainingsplan • Bestmögliche Betreuung ausschließlich durch qualifizierte Physiotherapeuten Treffen Sie eine gesunde Entscheidung! Reformhaus Schmerling Reformwaren & Naturkosmetik Klingelbrink 25a • Wiedenbrück Tel.: 0 52 42 / 55 974 www.instagram.com/ das.stadtgespraech monatlich kündbar Wir sind wieder für Sie da! Aktivita - Gesundheitszentrum Hellweg 22 • 33378 Rheda-Wiedenbrück • 05242 377314 www.aktivita-recker.de seit 1998 Telefon: 54822 Telefon: 964545 Alex Lépic »Lacroix und der Bäcker von Saint-Germain« Dieser Krimi, der zweite Fall von Commissaire Lacroix, ist ein Gute-Laune-Krimi. Nicht, weil es kein Verbrechen zu beklagen gäbe, sondern weil soviel Lokalkolorit in diesem Roman steckt. Das ist nicht frei von Stereotypen, aber wenn wir ehrlich sind, lieben wir doch auch die. Es geht diesmal um ein Thema, das französischer kaum sein könnte, nämlich um das Baguette. Aber nicht um irgendein Baguette, sondern um das, was der französische Staatspräsident zum Frühstück bekommt. Und das bekommt er nicht zufällig, sondern von demjenigen Bäcker, der als bester seiner Zunft jedes Jahr neu bestimmt wird. Ein Komitee von Spezialisten kürt das Meisterwerk der Handwerkskunst in einer Blindverkostung von nicht weniger als 247 Baguettes. Sensationeller Weise gelingt es Maurice Lefèvre zum zweiten Mal hintereinander den begehrten Titel zu erlangen, das war zuvor noch nie passiert. Doch der gute Mann kann seinen Ruhm nicht genießen, denn kurz nach der Prämierung wird er in seiner Backstube erschlagen. Das Verbrechen fällt in die Zuständigkeit von Commissaire Lacroix, der seit langem selbst Kunde in der Bäckerei im sechsten Arrondissement ist. Die Ermittlungen gestalten sich als schwierig, denn einerseits ist der Kreis der Neider groß, aber wirkliche Feinde scheint Lefèvre nicht gehabt zu haben. Im Gegenteil, jeder hatte ihn offenbar gemocht, war er doch einer der letzten Handwerker, die den Backkonzernen erfolgreich die Stirn bot. Doch allmählich kommt der erfahrene Polizist dahinter, dass der Bäcker seit dem ersten Gewinn des Ehrentitels wohl eine Wandlung durchgemacht hat, eine Wandlung zum Schlechteren. Nach und nach setzt Lacroix die Puzzle-Teilchen zusammen, die ihn schließlich auf die Spur des Täters bringen. Erschienen bei Droemer, 202 Seiten, 10,99 Euro. Thomas C. Breuer »Als Champion Jack Dupree mir half, im strömenden Regnen einen Opel anzuschieben« »Mangelnde Selbstreflexion ist sicher das beste Rezept für ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein«. Wie wahr – und wie auf den Punkt gebracht! Das neueste Werk des Kabarettisten Thomas C. Breuer ist voll von solchen Erkenntnissen und voll von gelungener Sprache. »Als Champion Jack Dupree« ist eine Sammlung von zehn Geschichten, die sich wunderbar zu einem Ganzen zusammensetzen. Es geht um die Pubertät, genauer die Pubertät des Autors in den Siebzigern. Oder in seinen Worten ausgedrückt: dem beschwerlichen Weg von Libuda zur Libido. Gut, wer weder den einen noch das andere kennt, der wird die Lektüre vielleicht nicht so genießen können, doch den Baby-Boomern entlockt die Lektüre an vielen Stellen ein »ja, genauso war’s« und vor allem ein Lächeln. Da spielt es auch keine Rolle, ob man wie der Autor in der rheinland-pfälzischen Provinz groß 48 Das Stadtgespräch

geworden ist oder in der ostwestfälischen. Wer Kerouac und Hermann Hesse gelesen hat und Neil Young, Joni Mitchell oder Steely Dan gehört hat, wird unmittelbar Zugang zu den Texten finden, auch ohne wie der Autor selbst Musiker gewesen zu sein. Für alle anderen Leser könnte das Buch uninteressant sein, wäre da nicht der selbstironische Ton des Autors, der Die-guten-alten-Zeiten mit einem Augenzwinkern aufleben lässt. Und trotz allen Zeit-Kolorits ändert sich ja manches nicht so schnell. Etwa, wenn der Erzähler über sein fünfzehnjähriges Ich berichtet, das daran verzweifelt, dass die Mädchen aus seiner Klasse für die rabiaten Heinis zwei Klassen über ihnen schwärmten, »und die Mädels zwei Klassen unter uns waren uns zu albern, auch wenn sie sich auf vierzehn hochschminkten«. Hilfreich kann auch sein, dass der Autor zu seinen Storys jeweils eine Trackliste erstellt hat – in Youtube-Zeiten kann man sich in Sekundenschnelle auch ein akustisches Bild aus der Zeit entwerfen. Erschienen ist die Sammlung im Maro Verlag, 208 Seiten, 18 Euro. Der Jugendbuchti Catherine Rider »Kiss me in Mykonos« Izzy hat ihren High-School-Abschluss in der Tasche. Aber wie so viele, die sich nicht sofort ins Studium oder ins Berufsleben stürzen wollen, legt sie erst einmal ein Gap Year ein. Und das als Entertainerin auf einem Kreuzfahrschiff im Mittelmeer. Das klingt wirklich cool, nur dass das alles nicht so klappt, wie sich Izzy das gewünscht hatte. Unterhalten tut sie schon, doch nicht auf der Bühne, sondern in ein Hummerkostüm gezwängt eine nervige Kinderschar, deren Eltern zu allen Mahlzeiten gerne Ruhe haben und daher ihren Nachwuchs bei Izzy abladen. Doch damit nicht genug, denn ihr Job als lebendes Spielzeug wird nicht gerade versüßt durch die Tatsache, dass Izzy von ihrem Freund, mit dem sie dummer Weise auch noch die enge Kabine teilt, für eine andere Frau abserviert wurde. Die Krönung ist aber, dass Izzy auf einem ihrer ohnehin knappen Landgänge auch noch das Schiff verpasst, sodass sie jetzt auch noch eine Woche ohne Geld und Ausweis auf Mykonos verbringen muss. Immerhin hat sie Zach getroffen, Amerikaner wie sie. Obwohl, nicht ganz, denn Zach hat griechische Wurzeln und Familie auf Mykonos, Auch spricht er die Landessprache zumindest passabel, hat er doch als Kind die Sommer auf der Insel im Haus seines Großvaters verbracht. Der ist nun gestorben und hinterlässt seiner großen Familie das Anwesen, das aus einem Haupthaus und einem kleinen Haus besteht. Genug, um die Familie in den Ferien unterzubringen. Für die Familie ist dann auch klar, dass alles so weitergeht wie bisher. Doch Zach hat andere Pläne, denn er möchte sich selbstständig machen und braucht dafür Geld. Geld, das er durch den Verkauf seines Anteils bekommen könnte. Dann allerdings ginge der Familienbesitz in fremde Hände, was eine Horrorvorstellung für die Familie ist. Der Versuch der Familie, Zach mit einer jungen, hübschen, netten Griechin zu verkuppeln scheitert, denn Zach hat den Kopf nicht für Romanzen frei. Und dann läuft ihm auch noch dieses verwirrte, aber sehr attraktive Mädchen Izzy buchstäblich über den Weg. Logisch, dass sich da etwas anbahnt, was erstmal keiner will. Erschienen bei cbj, 282 Seiten, 13 Euro. IMPRESSUM: Nicht verzagen Philipps fragen! Ihr Dach ist unsere Leidenschaft! Neu im Angebot! Umbau Ihrer Außentreppe in eine behindertengerechte Rampe. Treppe kaputt? Wir kommen! Auch neue Treppen! Wissen & Erfahrung sichern Qualität Ihr Meisterfachbetrieb GmbH Innen & Außen Auf der Schulenburg 34 33378 Rheda-Wiedenbrück www.philipps-ihrtreppendoktor.de Tel.: 05242 48652 Unfallinstandsetzung (alle Marken) PKW - Motorrad - Lackierungen Industrie - Lackierungen Verlag/Herausgeber: M.E. Verlag GmbH & Co. KG, Michael Ebeling Anschrift für Redaktion und Verlag: Nickelstraße 21, 33378 Rheda-Wiedenbrück, Tel. 05242 / 40810, info@meverlag.de www.das-stadtgespraech.de Titelbild: Roman Samborskyi/Shutterstock Druck: Bonifatius GmbH, Karl-Schurz-Str. 26, 33100 Paderborn Verteilung: durch Boten Verbreitete Auflage: 22.500 an die Haushalte in Rheda-Wiedenbrück (einschl. der Ortsteile), kostenlos Druckauflage: 22.750 Exemplare Erscheinungsweise: monatlich Es gilt die Preisliste 02/2017 Preise unverändert seit 07/2011 Das Stadtgespräch wird als Monatsmagazin mit großer Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit bearbeitet. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit wird nicht übernommen. Jegliche Ansprüche müssen abgelehnt werden. Namentlich gekennzeichnete Artikel stimmen nicht unbedingt mit der Meinung des Herausgebers überein. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Druckvorlagen wird keine Haftung übernommen. Die Veröffentlichung und Kürzung derselben behalten wir uns vor. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers. Dies gilt insbesondere für Anzeigen. Für eventuelle Schäden durch fehlerhafte oder nicht geschaltete Anzeigen oder Beilagen wird Haftung nur bis zur Höhe des entsprechenden Anzeigen- bzw. Beilagenpreises übernommen. Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages vervielfältigt oder verbreitet werden. Unter dieses Verbot fällt insbesondere die gewerbliche Vervielfältigung per Kopie, die Aufnahme in elektronische Datenbanken und die Vervielfältigung auf CD-Rom. Das Stadtgespräch 49

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